Landbell AG erweitert Vorstand
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Mainz - Die Landbell AG mit Sitz in Mainz rüstet sich für künftiges Wachstum im Dualen System und in weiteren Geschäftsfeldern. Dazu hat der Aufsichtsrat im November den Landbell-Vorstand um Jan Patrick Schulz (38), zuvor langjähriger Geschäftsführer der Actebis AG Schweiz, erweitert und die Aufgaben neu geordnet.
Schulz übernahm am 15. November von Vorstandsmitglied Hans-Günter Stehr (47) die Zuständigkeit für den Vertrieb, während Stehr das neu geschaffene Vorstandsressort "Neue Geschäftsfelder" mit dem Schwerpunkt Elektro-Schrott-Recycling verantworten wird und weiterhin für den Querschnittsbereich Recht zuständig ist. Die Aufgabengebiete der Vorstandsmitglieder Klaus Holger Kress (61), Leistungsbereich, und Wolfgang Schertz (63), Vorsitzender des Vorstands, bleiben weitgehend unverändert. Schertz wird sich zudem verstärkt der europäischen Expansion der Landbell AG annehmen.
Das Aufsichtsratsmitglied Carl-Detlev Freiherr von Hammerstein (67), langjähriger Abgeordneter im Deutschen Bundestag und unter anderem Mitglied im Haushaltsausschuss, wird sich als Repräsentant der Landbell AG in Berlin um den Kontakt zu den Spitzen der Politik und der Verbände kümmern.
"Mit unserer Verstärkung im Vorstand sind wir hervorragend aufgestellt, um die aktuellen Herausforderungen im neu geordneten Entsorgungsmarkt zu meistern und künftig mehr eigene Akzente zu setzen", so Frank Binder, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Landbell AG.
"2006 wird für die Landbell AG ein wichtiges Jahr: Wir werden im Laufe des Jahres in allen Bundesländern als Duales System zugelassen sein und versprechen uns dadurch viele neue Kunden. Auch in den neuen Geschäftsfeldern sehen wir gute Chancen für weiteres Wachstum", so Wolfgang Schertz, Vorsitzender des Vorstands der Landbell AG.
Die Landbell AG betreibt das zweitgrösste duale System für die flächendeckende Erfassung und Verwertung von Verkaufsverpackungen mit dem "Grünen Punkt" - hinter dem Ex-Monopolisten Duales System Deutschland AG (DSD). Zugelassen ist der Mainzer Entsorgungsspezialist bisher schon in den sieben Bundesländern Hessen, Hamburg, Bayern, Saarland, Berlin, Niedersachsen und Bremen. Für 2006 ist die vollständige Marktabdeckung geplant.
Über Landbell:
Die Landbell AG ist Umwelt- und Entsorgungsspezialist. Das Mainzer Unternehmen betreibt das Zweite Duale System zur Erfassung und Verwertung von Verkaufsverpackungen und bietet zudem eine Fullservice-Lösung zur Rücknahme und Entsorgung von Elektroschrott. Als erster Wettbewerber von flächendeckenden Rücknahme-Systemen machte Landbell dem Monopol der Duales System Deutschland AG (DSD) ein Ende und erwirkte im August 2003 die lange geforderte Marktöffnung. Das Mainzer Unternehmen organisiert im Auftrag von Industrie, Handel und Handwerk flächendeckend das haushaltsnahe Erfassen und Entsorgen von Verkaufsverpackungen mit dem "Grünen Punkt". Ein Vertrag mit dem Systembetreiber befreit die Kunden von ihren gesetzlich durch die Verpackungsverordnung vorgeschriebenen Rücknahme- und Verwertungspflichten. Landbell ist inzwischen in Hessen, Hamburg, Bayern, Saarland, Berlin, Niedersachsen und Bremen als duales System zugelassen. Noch dieses Jahr erwartet Landbell weitere Feststellungen in Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg, wodurch sich das Marktvolumen auf rund 75 Prozent erhöht.
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Datum: 02.12.2005 - 11:32 Uhr
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