"Glyphosat-Ausstieg schafft Hürden für modernen Ackerbau" /
Kommentar des IVA zur heutigen Entscheidung der Bundesregierung
ID: 1750085
Zulassungen von Pflanzenschutzmitteln mit dem Herbizid-Wirkstoff
Glyphosat nicht über das Jahr 2023 zu verlängern, kommentiert der
Hauptgeschäftsführer des Industrieverbands Agrar e. V. (IVA), Dr.
Dietrich Pradt:
"Die Bundesregierung nimmt Entscheidungen vorweg, die in den
kommenden Jahren auf europäischer Ebene auf fundierter
wissenschaftlicher Basis getroffen werden müssen. So ist die
Ankündigung eines nationalen Glyphosat-Ausstiegs zunächst einmal
Symbolpolitik. Für die deutsche Landwirtschaft bedeutet dies einen
erheblichen Wettbewerbsnachteil, für die Hersteller dagegen geht
Planungssicherheit verloren, wenn auf das EU-Recht kein Verlass mehr
ist. Vor allem aber ist fraglich, ob Ziele wie Arten-, Insekten- oder
Klimaschutz durch diese politische Entscheidung wirklich erreicht
werden. Denn ohne wirksame Herbizide werden umweltverträgliche Formen
des modernen Ackerbaus wie eine konservierende Bodenbearbeitung
weiter erschwert", so Pradt.
Der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) vertritt die Interessen der
agrochemischen Industrie in Deutschland. Zu den Geschäftsfeldern der
54 Mitgliedsunternehmen gehören Pflanzenschutz, Pflanzenernährung,
Biostimulanzien und Schädlingsbekämpfung. Die vom IVA vertretene
Branche steht für innovative Produkte für eine moderne und
nachhaltige Landwirtschaft.
Pressekontakt:
Industrieverband Agrar e. V., Pressestelle
Martin May
Tel. +49 69 2556-1249 oder +49 151 54417692
Fax +49 69 2556-1298
E-Mail: may.iva@vci.de
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Datum: 04.09.2019 - 09:06 Uhr
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