Narkoseärzte diskutieren über Personalmangel und neue Verfahren - drei Tage lang Hauptstadtkongress für Anästhesiologie und Intensivtherapie - 3000 Ärzte und andere Interessierte nehmen teil
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Narkoseärzte und andere Interessierte zum "Hauptstadtkongress für
Anästhesiologie und Intensivtherapie" (HAI). Auf dem Programm stehen
rund 600 Präsentationen, Workshops und Vorträge aus den Bereichen
Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie.
Themen sind zum Beispiel Organtransplantationen, die Versorgung
Schwerverletzter im OP und Narkosen zum Kaiserschnitt. Notärzte
sprechen bei der Tagung unter anderem über neue Empfehlungen zur
Herz-Lungen-Wiederbelebung und Intensivmediziner über die Vermeidung
von Delir-Zuständen.
In deutschen Krankenhäusern bekommen pro Jahr etwa 17 Millionen
Menschen eine Narkose. Die Verfahren gelten heute als sehr sicher:
Die Gefahr für gesunde Menschen, durch die Narkose einen
lebensbedrohlichen gesundheitlichen Schaden zu erleiden oder sogar zu
versterben, liegt bei sieben zu einer Million.
Das Motto des HAI lautet in diesem Jahr "Klug handeln". Die
Anästhesisten diskutieren, welche Verfahren bei Narkosen und in den
anderen Bereichen ihres Faches wirklich sinnvoll und notwendig sind.
Dabei müssen sie in vielen Kliniken inzwischen mit weniger Personal
auskommen und trotzdem dafür sorgen, dass eine hohe
Versorgungsqualität - zum Beispiel auf den Intensivstationen -
erhalten bleibt.
Pressekontakt:
Medienbetreuung
"Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin"
(DGAI) /
"Berufsverband Deutscher Anästhesisten" (BDA)
Roritzerstraße 27
90419 Nürnberg
Telefon: 0171 / 837 873 8
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Datum: 19.09.2019 - 07:25 Uhr
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