Philip Morris kann sich Verbot von Zigaretten vorstellen
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Zigarette / Mysteriöse Todesfälle in den USA sorgen für "viel Panik
im Markt"
Berlin, 23. Oktober 2019 - Der Tabakkonzern Philip Morris zeigt
sich offen für weitere Vorschriften und Regulierungen von klassischen
Zigaretten, wenn sie den Wechsel zu E-Zigaretten beschleunigen. "Wenn
sie ein gewisses Maß an Marktdurchdringung und Akzeptanz haben,
müssen sie nicht warten, bis der letzte Raucher freiwillig aufgibt
oder wechselt", sagte Jacek Olczak, Vorstand und COO von Philip
Morris International, im Interview mit dem Wirtschaftsmagazin
'Capital' (Ausgabe 11/2019, EVT 24. Oktober). "Es ist sinnvoll,
diesen positiven Wandel durch fortschrittliche, regulatorische
Maßnahmen zu beschleunigen."
Olczak zog dabei einen Vergleich zum Verbot von klassischen
Glühbirnen und zur Einführung von Energiesparlampen. "Das zeigt doch:
Ist die Technologie da und das neue Produkt kann das vorherige
perfekt ersetzen, setzt der Wandel unweigerlich ein." Olczak, der
seit 1993 bei Philip Morris arbeitet, warb nachdrücklich dafür, das
Rauchen aufzugeben und auf Alternativen wie den Tabakerhitzer Iqos
umzusteigen: "Unsere Botschaft lautet: Rauche nicht. Wenn du rauchst
- hör auf zu rauchen. Aber wenn du nicht aufhören kannst, dann
informiere dich über Alternativen und wechsle."
Tabakkonzerne haben in den vergangenen Jahren Milliarden in
E-Zigaretten oder Tabakerhitzer investiert. Allein Philip Morris
International erwirtschaftet inzwischen 19 Prozent seines Umsatzes
mit Iqos und hat eine "Unsmoke"-Kampagne gestartet. Umso
schmerzlicher sind für die Hersteller nun Debatten um die mysteriösen
Todesfälle in den USA durch so genannte Vaporizer - in denen
Flüssigkeiten verdampft werden. "Es ist nun viel Panik im Markt",
sagte Olczak. Es würden Informationen verbreitet, die Verbraucher
verwirren. "Da steht dann zum Beispiel ,Neue Todesfälle durch
E-Zigarette' - die genannten Fälle betreffen aber eben nur Systeme
der Vaporizer, nicht die Tabakerhitzer. Das wird alles in einem Topf
geworfen."
Die gescheiterten Fusionsgespräche mit dem US-Konzern Altria
kommentierte Olczak nüchtern: "Wir haben viel miteinander gesprochen-
und letztendlich haben wir uns nun doch darauf geeinigt, getrennte
Unternehmen zu bleiben." Jetzt konzentriere Philipp Morris sich auf
die Einführung von Iqos in den USA. Philip Morris war 2008 von der
Altria Group abgespalten worden und betreibt das internationale
Geschäft mit Marken wie Marlboro, L&M oder Chesterfield.
Pressekontakt:
Horst von Buttlar, Chefredaktion 'Capital',
Tel. 030/220 74-5100,
E-Mail: buttlar.horst@capital.de
www.capital.de
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