Korrigierte Neufassung der OTS0131 vom 28.10.2019: Theoretische Grundlagen der Grander®-Wasserbelebung wissenschaftlich nachgewiesen
ID: 1766809
Wetsus Forschungsgruppe verifiziert Coey`s Theorien über den Mechanismus der
magnetischen Wasseraufbereitung und weist Prinzip der magnetischen
Wasserbehandlung nach.
Die fächerübergreifende wissenschaftliche Zusammenarbeit von universitären
Forschungsinstituten in Europas Kompetenzzentrum für nachhaltige
Wassertechnologie - Wetsus - brachte einen Durchbruch im Verständnis der
magnetischen Wasserbehandlung (magnetic water treatment / MWT) aus Sicht der
Wasserphysik.
Die Wetsus Forschungsgruppe "applied water physics" konnte grundlegende
Mechanismen der magnetischen Wasseraufbereitung unter Verwendung eines IPF- /
Grander Wasserkern-Magnetzylinders verifizieren und in einer begutachteten
Fachzeitschrift ("peer review") veröffentlichen.
Die Ergebnis-Dokumentation dieser Studie [1] wurde im September auf dem
Wassersymposium 4.0 in Kitzbühel von Vertretern der Forschungsgruppe "applied
water physics" vorgestellt.
In den vergangenen 40 Jahren wurde viel über die Auswirkungen der magnetischen
oder elektromagnetischen Behandlung auf Wasser geforscht - über hundert Artikel
und Berichte sind in der Literatur verfügbar. [2]
Lange Zeit wurden Behauptungen, dass der Einfluss eines Magnetfeldes auf hartes
Wasser die Struktur und Morphologie der Kalziumkarbonatkristallisation
beeinflusst, von der wissenschaftlichen Gemeinschaft mit Skepsis betrachtet.
Dies war vor allem darauf zurückzuführen, dass es keinen plausiblen Mechanismus
gab, der die dauerhafte Wirkung von Magnetfeldern auch nach Beendigung der
Exposition erklären konnte. Daher war die Anwendung in Fachkreisen umstritten,
nicht nur in Bezug auf die GRANDER-Wasserbelebung.
Die fächerübergreifende wissenschaftliche Zusammenarbeit von europäischen
Universitäten und Forschungsinstituten [3] in Europas Exzellenzzentrum für
nachhaltige Wassertechnologie - WETSUS [4] - brachte einen Durchbruch im
Verständnis der MWT aus Sicht der Wasserphysik.
Zusammenfassung der wissenschaftlichen Ergebnisse:
Die wissenschaftlichen Ergebnisse der Wetsus Forschungsgruppe "applied water
physics" sind publiziert:
Martina Sammer, Cees Kamp, Astrid H. Paulitsch-Fuchs, Adam D. Wexler, Cees J. N.
Buisman, Elmar C. Fuchs; Strong Gradients in Weak Magnetic Fields Induce DOLLOP
Formation in Tap Water, Water 2016, 8, 79. [1]
(Übersetzt: "Starke Gradienten in schwachen Magnetfeldern induzieren die
DOLLOP-Bildung in Leitungswasser").
Die Forschungsfragen galten der Verifizierung von Coey`s Theorie [5] über den
Mechanismus der magnetischen Wasseraufbereitung, die auf dem Gradienten des
angewendeten Feldes und nicht auf seiner absoluten Stärke basiert.
Die Wetsus Forschungsgruppe "applied water physics" konnte grundlegende
Mechanismen der magnetischen Wasseraufbereitung unter Verwendung eines IPF- /
Grander Wasserkern-Magnetzylinders verifizieren und in einer begutachteten
Fachzeitschrift ("peer review") veröffentlichen.
Die Hypothese von Coey [5] beschreibt, dass Protonen an der Oberfläche von - im
Leitungswasser enthaltenen - Kalziumcarbonat Nanoteilchen (dynamically ordered
liquid-like oxyanion polymers - "DOLLOPs") unter bestimmten - von magnetischen
Gradienten verursachten - Bedingungen ihren Spinzustand verändern, wodurch das
Wachstum dieser Teilchen beschleunigt wird. Eine Zunahme von nm-großen Teilchen
nach der Behandlung mit einem IPF-/Grander Wasserkernmagneten konnte direkt mit
Laserstreuung festgestellt werden. Durch das Wachstum der DOLLOPs vermindert
sich auch die (für dieses Wachstum nötigen) freien Ionen im Wasser, was mittels
Impedanzspektroskopie überprüft und bestätigt wurde. [1]
Die Messergebnisse der Studie wurden entsprechend der Hypothese als erhöhte
Bildung von nm-großen Pränukleationsclustern ("DOLLOPs") interpretiert. Coey's
Theorie ist daher auch auf sehr schwache magnetische Felder anwendbar, solange
sie starke Gradienten enthalten. [1]
Das Unternehmen: GRANDER®
GRANDER® wurde 1979 vom Entwickler der Wasserbelebung - Johann Grander (1930 -
2012) - gegründet und ist seit 1996 als internationale Marke registriert. Das
weltweit tätige Tiroler Familienunternehmen unter der Leitung von Johann Grander
beschäftigt am Stammsitz in Jochberg knapp 30 Mitarbeiter.
Quellenangaben: [1] https://www.mdpi.com/2073-4441/8/3/79/pdf
Strong Gradients in Weak Magnetic Fields Induce DOLLOP Formation in Tap Water
Martina Sammer, Cees Kamp, Astrid H. Paulitsch-Fuchs, Adam D. Wexler, Cees J. N.
Buisman, Elmar C. Fuchs;
Wetsus, European Centre of Excellence for Sustainable Water Technology, MA
Leeuwarden
Received: 21 January 2016; Accepted: 23 February 2016;
Published: 3 March 2016 in Tap Water, Water 2016, 8, 79.
[2] Auswahl von 20 Literaturbeispielen:
[2.1] Josh, K.M.; Kamat, P.V. Effect of magnetic field on the physical
properties of water. J. Ind. Chem. Soc. 1966, 43,620-622.
[2.2] Duffy, E.A. Investigation of Magnetic Water Treatment Devices. Ph.D.
Thesis, Clemson University, Clemson, SC, USA, 1977.
[2.3] Lin, I.; Yotvat, J. Exposure of irrigation and drinking water to a
magnetic field with controlled power and direction. J. Mag. Magn. Mat. 1990, 83,
525-526.
[2.4] Higashitani, K.; Kage, A.; Katumura, S.; Imai, K.; Hatade, S. Effects of a
magnetic field on the formation of CaCO3 particles. J. Colloid Interface Sci.
1993, 156, 90-95.
[2.5] Gehr, R.; Zhai, Z.A.; Finch, J.A.; Rao, S.R. Reduction of soluble mineral
concentrations in CaSO4 saturated water using a magnetic field. Water Res. 1995,
29, 933-940.
[2.6] Baker, J.S.; Judd, S.J. Magnetic amelioration of scale formation. Water
Res. 1996, 30, 247-260.
[2.7] Pach, L.; Duncan, S.; Roy, R.; Komarneni, S. Effects of a magnetic field
on the precipitation of calcium carbonate. J. Mater. Sci. Lett. 1996, 15,
613-615.
[2.8] Wang, Y.; Babchin, A.J.; Chernyi, L.T.; Chow, R.S.; Sawatzky, R.P. Rapid
onset of calcium carbonate crystallization under the influence of a magnetic
field. Water Res. 1997, 31, 346-350.
[2.9] Parsons, S.A.;Wang, B.L.; Judd, S.J.; Stephenson, T. Magnetic treatment of
calcium carbonate scale-effect of pH control. Water Res. 1997, 31, 339-342.
[2.10] Barrett, R.A.; Parsons, S.A. The influence of magnetic fields on calcium
carbonate precipitation. Water Res. 1998, 32, 609-612.
[2.11] Colic, M.; Morse, D. The elusive mechanism of the magnetic 'memory'of
water. Colloid Surface A 1999, 154, 167-174.
[2.12] Goldsworthy, A.; Whitney, H.; Morris, E. Biological effects of physically
conditioned water. Water Res. 1999, 33, 1618-1626.
[2.13] Coey, J.M.D.; Cass, S. Magnetic water treatment. J. Magn. Magn. Mater.
2000, 209, 71-74.
[2.14] Holysz, L.; Chibowski, E.; Szcze´s, A. Influence of impurity ions and
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[2.15] Kobe, S.; Dra?i´c, G.; McGuiness, P.J.; Meden, T.; Sarantopolou, E.;
Kollia, Z.; Sefalas, A.C. Control over nanocrystalization in turbulent flow in
the presence of magnetic fields. Mater. Sci. Eng. 2003, 23, 811-815.
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[2.20] Holysz, L.; Szcze´s, A.; Chibowski, E. Effects of a static magnetic field
on water and electrolyte solutions. J. Colloid Interface Sci. 2007, 316,
996-1002.
[3] Listung Universitäten: https://www.wetsus.nl/research/research-institutes
[4] Wetsus - european centre of excellence for sustainable water technology
https://www.wetsus.nl/
[5] Coey, J. M. D. (2012). Magnetic water treatment - how might it work?
Philosophical Magazine, 92(31), 3857-3865.
Kontakt:
Wissenschaftliche Rückfragen:
Roman-Alexander Fochler, MA
Telefon: +43 676 613 2880
Mail:communications@grander.com
Rückfragen zu GRANDER®
Mag. Karin Wagner
Telefon: +43 664 75021178
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Datum: 31.10.2019 - 11:08 Uhr
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