Kein Vitamin-E-Acetat in regulären E-Zigaretten
ID: 1769561
einer als "Durchbruch" bezeichneten Meldung, dass Vitamin-E-Acetat
wahrscheinlicher Auslöser für die Erkrankungen und Todesfälle in den USA ist.
Der Verband des eZigarettenhandels (VdeH) stellt klar: Dieser Stoff findet in
regulären Liquids für E-Zigaretten keine Verwendung.
Michal Dobrajc, Vorsitzender des VdeH: "Wir sind erleichtert, dass nun auch die
CDC endlich offiziell bestätigt, welcher Stoff wohl für die Erkrankungen in den
USA verantwortlich ist, nachdem zahlreiche Stellen schon vor Wochen auf
Vitamin-E-Acetat als wahrscheinlichen Auslöser hingewiesen haben."
Die CDC veröffentlichte am vergangenen Freitag einen Report, wonach in
sämtlichen Proben von Lungenflüssigkeit betroffener Patienten Vitamin-E-Acetat
gefunden worden sei . Andere Stoffe, die für die Symptome in Frage kämen, seien
demnach nicht gefunden worden. Die CDC bezeichnete die Ergebnisse selbst als
Durchbruch bei der Suche nach den Ursachen.
"Damit dürfte nun endgültig geklärt sein, dass reguläre E-Zigaretten nicht für
die aktuelle Erkrankungswelle verantwortlich sind. Vitamin-E-Acetat kam und
kommt in regulären Liquids nämlich überhaupt nicht vor. Der Stoff ist ein
bekanntes Streckmittel für THC-haltige E-Joints, dessen Einsatz in normalen
E-Liquids weder wirtschaftlich noch praktisch Sinn macht," sagt Dobrajc weiter.
Unter https://bit.ly/vdehVAE stellt der Verband ein Fact Sheet zum Thema
Vitamin-E-Acetat bereit.
Der VdeH hat, wie auch andere, schon sehr früh darauf hingewiesen, dass reguläre
E-Zigaretten mit den Erkrankungen nichts zu tun hätten und Ursache vielmehr
gestreckte und verunreinigte E-Joints seien, die überwiegend vom Schwarzmarkt
stammten.
Bemerkenswert sei auch, dass THC-Rückstände in Proben von drei Patienten
gefunden wurden, die nach eigenen Angaben kein THC konsumiert hätten, erklärt
Dobrajc weiter: "Das wirft ein besonderes Licht auf die vielfach geäußerten
Bedenken, dass ja gar nicht alle Betroffenen THC konsumiert hätten und man ja
gar nicht sicher sagen könne, E-Joints und nicht reguläre E-Zigaretten seien
verantwortlich zu machen. In jedem Fall sollten alle an der öffentlichen
Diskussion Beteiligten nun deutlich klarstellen, dass es keine Kranken und Toten
durch die "E-Zigarette" gibt sondern durch illegale Straßendrogen. Niemand käme
auf die Idee einen Joint als Zigarette zu bezeichnen. Spritzen sind nicht für
Drogenmissbrauch verantwortlich. Daher sollte auch klar sein, dass man
E-Zigaretten nicht für die Lungenkrankheiten verantwortlich machen kann."
Pressekontakt:
Horst Winkler
VdeH Pressesprecher
horst.winkler@vd-eh.de
Verband des eZigarettenhandels e.V. (VdeH)
Französische Straße 12, 10117 Berlin
Tel.: +49 30 20 188 377
Internet: https://vd-eh.de
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Datum: 11.11.2019 - 13:25 Uhr
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