VDZ-Präsidium fordert neutrale Zustellförderung für alle Pressepublikationen
ID: 1775362
muss für Zeitungen und Zeitschriften gleichermaßen gelten
Berlin, 29. November 2019 - "Erstmals steht heute die vielfältige Zeitschriften-
und Zeitungspresse insgesamt in Frage. Dabei kommt den steigenden Zustellkosten
auch für die Zeitschriften eine zunehmend existenzielle Rolle zu", appelliert
das Präsidium des Verbands Deutscher Zeitschriftenverleger.
"Umso wichtiger ist es, dass jedes staatliche Konzept zur Förderung privater
Pressezustellung Zeitungen und Zeitschriften gleichermaßen zugutekommt. So wie
bei der reduzierten Mehrwertsteuer, dem ehemaligen Postzeitungsdienst oder der
Erleichterung von Verlagskooperationen. Auch der übergangsweise reduzierte
Mindestlohn galt für Zusteller, die 'periodische Zeitungen oder Zeitschriften an
Endkunden' zustellen.
Nun bei der Umstellung auf eine direkte Förderung - erstmals in der Geschichte
der Bundesrepublik - selektive Presseförderung einzuführen, wäre eine falsche
und gefährliche Weichenstellung. Die neutrale Zustellförderung ist der richtige
Weg, um die Zustellung aller Pressepublikationen, inklusive der regionalen
Tageszeitungen, zu sichern", betont das VDZ-Präsidium.
https://www.vdz.de/nachricht/artikel/vdz-praesidium-fordert-neutrale-zustellfoer
derung-fuer-alle-pressepublikationen/
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Datum: 29.11.2019 - 13:20 Uhr
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