Neuer Vorstandsvorsitzender legt erste Eckpunkte seiner Agenda vor / Bauernfeind: "Künstliche Intelligenz wird Gesundheitswesen auf ganz neue Stufe bringen"
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Bauernfeind, seit Jahresbeginn Vorstandsvorsitzender der AOK Baden-Württemberg,
die ersten Eckpunkte seiner Agenda vor. "Neben der Gestaltung der Gesundheits-
und Pflegeversorgung im ländlichen Raum ist die alternde Gesellschaft in einer
sich rasant digitalisierenden Welt die Meta-Herausforderung an das
Gesundheitswesen im kommenden Jahrzehnt", so der neue Chef der größten
Krankenkasse im Südwesten. "Unser Anspruch als AOK Baden-Württemberg ist es,
diesen Wandel maßgeblich und aktiv zu gestalten." Dabei stehe bei allen
Überlegungen die qualitativ beste Gesundheitsversorgung der Versicherten im
Fokus.
"Niemals zuvor standen der Menschheit so viele Informationen zur Verfügung wie
heute. Und niemals zuvor konnten sie so rasch miteinander ausgetauscht werden
wie heute", so Bauernfeind. "Wir werden diese Chance sukzessive und zum Wohl
unserer Versicherten nutzen - sowohl um unseren Service als auch und vor allem
die Gesundheitsversorgung der Menschen im Land weiter zu verbessern." Bereits
seit dem vergangenen Jahr seien die 7.500 Ärztinnen und Ärzte im Haus- und
Facharztprogramm der AOK Baden-Württemberg und ihrer Ärztepartner digital
untereinander vernetzt und könnten, wann immer notwendig, bestimmte
Patientendaten sicher und in Echtzeit austauschen, wovon die 1,7 Millionen
Versicherten im Haus- und Facharztprogramm nachhaltig profitierten. Hier werde
man weiter mit Hochdruck vorangehen. Und auch das Feld der Künstlichen
Intelligenz (KI) werde man bestellen. "Die Möglichkeiten der Künstlichen
Intelligenz werden das Gesundheitswesen qualitativ auf eine ganz neue Stufe
bringen", so Bauernfeind. "Erste Tests in unserem Haus zur weiteren Verbesserung
von Service und gesundheitlicher Versorgung laufen bereits. Und in den kommenden
Monaten und Jahren werden wir Projekt um Projekt an den Start bringen, die uns
auch bei der KI zum Gestalter und Vorreiter im Land machen werden."
Bauernfeind unterstrich, dass Digitalisierung dabei kein Selbstzweck sei. "Unser
übergeordnetes Ziel ist es immer, dass die Menschen möglichst lange möglichst
gesund und in hoher individueller Lebensqualität leben können", so Bauernfeind.
"Der weiteren Verzahnung von ärztlicher Behandlung, Prävention, Rehabilitation
und Pflege wird deshalb weiterhin eines unserer Hauptaugenmerke gelten." Zudem
werde man die Begleitung älterer Menschen und ihrer Angehörigen in Pflegefragen
weiter intensivieren. "Beispielsweise wird die AOK Baden-Württemberg allein in
diesem und im kommenden Jahr zu den bestehenden rund 600 Kolleginnen und
Kollegen den Pflegebereich mit mehr als 60 zusätzlichen Mitarbeiterinnen und
Mitarbeitern ausbauen, die in ganz Baden-Württemberg bei den Ratsuchenden und
ihren Familien im Sinne unseres GESUNDNAH-Versprechens vor Ort sein werden."
Im Zusammenhang der alternden Gesellschaft wird sich die AOK Baden-Württemberg
auch stärker einem weiteren Thema widmen: dem Umgang mit den gesundheitlichen
Folgen des Klimawandels. "Insbesondere älteren Menschen werden die absehbar
zunehmenden Hitzeperioden bei uns in Baden-Württemberg zu schaffen machen." Hier
werde die AOK Baden-Württemberg beispielsweise durch Beratung und
Gesundheitsvorsorge ihren Teil dazu beitragen, für die gesundheitlichen Risiken
und mögliche Lösungen zu sensibilisieren. Im Rahmen des Umweltprogramms greenAOK
würden zudem zahlreiche strategische Umweltprojekte angegangen.
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Datum: 07.01.2020 - 15:07 Uhr
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