Stabiles Agrarbudget ist Basis für eine "grünere Agrarpolitik" - DBV-Fachforum zur künftigen EU-Agrarförderung
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2020er Jahren fordert der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim
Rukwied, die Bundesregierung erneut auf, sich an den Koalitionsvertrag zu halten
und sich in Brüssel für ein stabiles Agrarbudget einzusetzen: "Wir sagen ja zum
Green Deal und wir sagen ja zu Eco-Schemes. Aber das ist nur mit einem stabilen
Agrarbudget möglich." Die neue GAP müsse grüner werden und sie "wird grüner
werden", führte Rukwied weiter aus. Nur so könne eine gesellschaftliche
Akzeptanz erreicht werden. "Wir stellen uns dem gesellschaftlichen Anliegen, mit
der GAP-Förderung künftig mehr umwelt- und klimawirksame Leistungen zu
erbringen." Eine "grünere" und zugleich weiterhin "gemeinsame" GAP könne zudem
nur gelingen, wenn neue Elemente wie zum Beispiel einjährige Maßnahmen der
Eco-Schemes in der 1. Säule mit EU-weit einheitlichen Vorgaben hinterlegt
werden. Das betreffe insbesondere die dafür zu verwendenden Finanzmittel.
Mit Blick auf die im Jahr 2020 anstehenden wichtigen agrarpolitischen
Entscheidungen legt der Deutsche Bauernverband zur Grünen Woche Vorschläge zur
Grünen Architektur und zu den Eco-Schemes in der GAP vor. Im Ergebnis intensiver
Beratungen mit den Landesbauernverbänden richten sich die Eckpunkte an die EU
sowie die nationale Politik und sind damit als Bausteine für den künftigen
GAP-Strategieplan in Deutschland gedacht. Die fünf Kernbotschaften des DBV und
weitere Details: http://ots.de/GSQuNy.
Mehr als 100 Vertreter aus Landwirtschaft, Politik, Verwaltung, Umwelt- und
Naturschutz, Wissenschaft und Presse diskutierten traditionell einen Tag vor der
Eröffnung der Grünen Woche u. a. zu der Fragestellung, wie die EU-Agrarförderung
angesichts von Neuerungen wie "Umsetzungsmodell", "Nationalen Strategieplänen"
und "Grüner Architektur" sowie auch den Ideen des "European New Green Deals" in
den 2020er Jahren aussehen wird. Unstrittig brachte das Fachforum dabei die
Forderung hervor, dass die anstehenden Verhandlungen von EU, Bund und Ländern im
Ergebnis zu einer einfacheren, effektiveren und moderneren EU-Agrarförderung
führen müssen. Für die Landwirte geht es neben ihrer wirtschaftlichen Existenz
mit der EU-Agrarförderung schließlich stets darum, Wettbewerbsfähigkeit, Umwelt-
und Klimaambitionen, Qualitätsziele und gesellschaftliche Akzeptanz praktikabel
und unbürokratisch zu kombinieren. Ein "gesundes Augenmaß" ist hierfür künftig
ebenso gefragt wie der "Blick für landwirtschaftliche Realitäten".
Pressekontakt:
Deutscher Bauernverband (DBV)
Axel Finkenwirth
Pressesprecher
Claire-Waldoff-Str. 7
10117 Berlin
a.finkenwirth@bauernverband.net
030-31904-240
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Datum: 15.01.2020 - 16:14 Uhr
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