Industrie 4.0 nicht ausreichend im Fokus der Entscheider
ID: 1786282
Operative Chancen der vierten industriellen Revolution dominieren die Agenda
Executives sehen sich gut aufgestellt bei Weiterbildung und Datenschutz
Wenn es um das Potential der vierten industriellen Revolution geht, richtet sich
der Blick der Entscheider vor allem auf die technischen und operativen Chancen.
Mangelnde Ressourcen und neue Herausforderungen rund um Lieferketten sind für
sie die entscheidenden Themen, wie eine Deloitte-Befragung von mehr als 2.000
Executives und C-Levels in Deutschland und 18 weiteren Ländern zeigt.
Gesellschaftliche Themen wie Klimawandel, Wohlstandsverteilung und Zuwanderung
stehen dagegen weniger im Fokus. Nur 41% der befragten Führungskräfte haben
einen formalen Ansatz entwickelt, wie ihr Unternehmen mit den Folgen des
Klimawandels umgeht, deutlich weniger als im internationalen Vergleich. Auch auf
die Herausforderungen der vierten industriellen Revolution sind viele
Entscheider noch nicht vorbereitet. Nur 9% der Befragten geben an, eine
umfassende Industrie 4.0-Strategie vorliegen zu haben.
"Die deutschen Unternehmen können im internationalen Wettbewerb nur bestehen,
wenn sie ihre Geschäftsmodelle mit Künstlicher Intelligenz, Internet of Things
und anderen Möglichkeiten der Industrie 4.0 fit machen für die Zukunft", sagt
Thomas Döbler, verantwortlicher Partner für den Sektor Industrial Products und
Construction bei Deloitte.
Die große Mehrheit der befragten Entscheider (80%) verspricht sich durch die
Innovationen von Industrie 4.0 ein höheres Wachstumspotenzial. Kostensenkungen
sind für 42% das bevorzugte Ergebnis ihrer immer noch zurückhaltenden
Investitionen in Industrie 4.0-Technologien. "Wenn wir diese Erwartungen
erfüllen wollen, müssen wir in Deutschland unsere Investitionen in
Industrie-4.0-Technologien deutlich steigern", rät Döbler.
Gut aufgestellt sehen sich C-Levels in dem Bereich Datenschutz. 96% der
Befragten sind der Meinung, dass ihre Führungskräfte ihrer Verantwortung für den
Schutz der Kundendaten gerecht werden.
Die Weiterentwicklung ihrer Belegschaft ist den Executives besonders wichtig.
Für 91% der Befragten hat das Thema Mitarbeiter-Kompetenzen höchste Priorität.
Für 82% ist es entscheidend, in die Weiterentwicklung ihrer Belegschaft zu
investieren. "Hier ist Deutschland auch im internationalen Vergleich gut
aufgestellt, die Unternehmen sind auf einem guten Weg", sagt Döbler. "Angesichts
der Dimension der Veränderung muss jedoch auch von staatlicher Seite ein
wesentlich größerer Beitrag geleistet werden."
Ende
Über Deloitte
Deloitte erbringt Dienstleistungen in den Bereichen Wirtschaftsprüfung, Risk
Advisory, Steuerberatung, Financial Advisory und Consulting für Unternehmen und
Institutionen aus allen Wirtschaftszweigen; Rechtsberatung wird in Deutschland
von Deloitte Legal erbracht. Mit einem weltweiten Netzwerk von
Mitgliedsgesellschaften in mehr als 150 Ländern verbindet Deloitte herausragende
Kompetenz mit erstklassigen Leistungen und unterstützt Kunden bei der Lösung
ihrer komplexen unternehmerischen Herausforderungen. Making an impact that
matters - für mehr als 286.000 Mitarbeiter von Deloitte ist dies gemeinsames
Leitbild und individueller Anspruch zugleich.
Deloitte bezieht sich auf Deloitte Touche Tohmatsu Limited ("DTTL"), eine
"private company limited by guarantee" (Gesellschaft mit beschränkter Haftung
nach britischem Recht), ihr Netzwerk von Mitgliedsunternehmen und ihre
verbundenen Unternehmen. DTTL und jedes ihrer Mitgliedsunternehmen sind
rechtlich selbstständig und unabhängig. DTTL (auch "Deloitte Global" genannt)
erbringt selbst keine Leistungen gegenüber Mandanten. Eine detailliertere
Beschreibung von DTTL und ihren Mitgliedsunternehmen finden Sie auf
http://www.deloitte.com/de/UeberUns.
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Christian Gressner
Media Manager
Tel: +49 89 29036 5101
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Datum: 20.01.2020 - 12:10 Uhr
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