"wir müssen reden!" - Enteignen, bauen, Mieten deckeln: Wie bleibt Wohnen bezahlbar? / Diskutieren Sie mit! - Mittwoch, 29. Januar 2020, 22.15 Uhr
ID: 1787351
kann Wohnraum bezahlbar bleiben? Seit Jahren klettern die Mieten in ungeahnte
Höhen - vor allem in Ballungsgebieten. In Berlin stieg der Mietpreis in den
vergangenen 15 Jahren durchschnittlich um rund 60 Prozent, hier ist die
Auseinandersetzung um rasant steigende Mieten wie unter einem Brennglas zu
beobachten: Im Spätsommer riefen Miet-Aktivisten dazu auf, die "Deutsche
Wohnen", einen der großen privaten Immobilien-Riesen, zu enteignen. Der Berliner
Senat wiederum beschloss im Juni 2019 einen Gesetzentwurf zur Deckelung von
Mieten bis hin zur Kappung. Obwohl das Gesetz noch nicht beschlossen ist, sorgt
das Vorhaben bereits für Aufregung.
Sind solche drastischen Eingriffe in den Wohnungsmarkt legitim? Können sie den
überhitzten Markt abkühlen? Welche unerwünschten Folgen kann ein Mietendeckel
haben? Gegner des Gesetzes warnen, dass es die Investitionen in
Wohnungs-Sanierungen zurückfahren würde - mit drastischen Einbußen für die
Bauwirtschaft. Und müsste es nicht ohnehin viel mehr Anreize zum Bau neuer
Wohnungen geben?
Diese und weitere Fragen diskutieren Christina von Ungern-Sternberg und Alfred
Schier mit ihren Gästen in der Talk-Sendung "wir müssen reden: der
phoenix-Bürgerabend". Das Thema: "Enteignen, bauen, Mieten deckeln: Wie bleibt
Wohnen bezahlbar?" phoenix und der Tagesspiegel hatten Bürgerinnen und Bürger in
und um Berlin in den "Festsaal Kreuzberg" eingeladen, offen ihre Meinung zu
diesem Thema zu äußern.
Gäste und Experten im Studio sind:
- Christoph Gröner, Immobilienunternehmer
- Caren Lay, stellv. Fraktionsvorsitzende Die Linken im Bundestag
- Lorenz Maroldt, Chefredakteur Tagesspiegel
Moderation: Christina von Ungern-Sternberg und Alfred Schier
Pressekontakt:
phoenix-Kommunikation
Pressestelle
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Fax: 0228 / 9584 198
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Datum: 23.01.2020 - 14:09 Uhr
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