Weltwassertag (22.3.) / In Zeiten von Corona: Zugang zu Wasserüberlebenswichtig
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"Wasser ist ein Menschenrecht, und jedem Menschen Zugang zu Wasser zu ermöglichen, ist die vielleicht wichtigste Aufgabe weltweit", fordert Peter Ruhenstroth-Bauer, Geschäftsführer der UNO-Flüchtlingshilfe.
Seit Verbreitung des Coronavirus ist auch Europa wieder stärker dafür sensibilisiert, dass Hygiene und der Zugang zu Wasser elementar für die Vermeidung von Krankheiten sind. "Und so kann auch am Weltwassertag die Antwort auf die globale Corona-Krise nur eine globale sein - die Ausbreitung des Virus muss in allen Ländern eingedämmt werden. Alle Risikogruppen haben ein Recht darauf, angemessen geschützt und behandelt zu werden", so Ruhenstroth-Bauer.
Flüchtlinge brauchen aufgrund ihrer eingeschränkten Versorgungslage besonderen Schutz. Oft fehlen sauberes Wasser und Sanitäranlagen oder auch nur Seife, um etwas gegen die Verbreitung von Krankheitserregern zu tun. Verunreinigtes Wasser kann Erreger verbreiten, die Krankheit und Tod bringen. Neben dem Zustand des Wassers ist auch die Verfügbarkeit weltweit eine Herausforderung: Nach Schätzungen der UN könnten bis 2030, also schon in zehn Jahren, bis zu 700 Millionen Menschen wegen Wasserknappheit und Dürren zur Flucht gezwungen sein.
Jeden Tag sorgt der UNHCR dafür, dass Flüchtlinge ausreichenden Zugang zu sauberem Wasser haben. Der UNHCR plant und baut Flüchtlingslager dort, wo Zugang zu Wasser möglich ist, bohrt Brunnen, hält Wasserquellen sauber, entsorgt Abwasser und Müll, kontrolliert regelmäßig die Wasserqualität. Zudem baut er Latrinen, Waschmöglichkeiten und Wasserstellen und verteilt Wasserkanister für den Transport von Wasser.
Unterstützungsmöglichkeiten unter http://www.uno-fluechtlingshilfe.de
Pressekontakt:
Marius Tünte
Tel. 0228-90 90 86-47
tuente@uno-fluechtlingshilfe.de
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Datum: 20.03.2020 - 10:25 Uhr
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