Studieren trotz Corona-Krise: Hochschule Fresenius verlagert Präsenzlehre in den virtuellen Raum
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Die Corona-Pandemie zwingt die Hochschulen in Deutschland und weltweit dazu, ihren Präsenzbetrieb einzustellen, um die Ansteckungsgefahr zu reduzieren. Damit die Studierenden ihr Studium dennoch nahtlos fortsetzen können und keine Zeit verlieren, hat die Hochschule Fresenius binnen weniger Tage nahezu ihren gesamten Lehrbetrieb in den virtuellen Raum verlagert. Seit dieser Woche wird für alle Studierenden ein onlinebasiertes Lernen angeboten, mit dem das notwendige Wissen über die Lernplattformen ILIAS und das selbst entwickelte studynet sowie über verschiedene Formen des virtuellen Lernens wie etwa Virtual Classrooms umgesetzt und vermittelt wird. "Wir wollen sicherstellen, dass unsere Studierenden bestmöglich weiter studieren und alle im Sommersemester 2020 vorgesehenen Leistungen erbringen können", sagt Prof. Dr. Tobias Engelsleben, Präsident der Hochschule Fresenius. Einen kompletten Präsenzstudienbetrieb inklusive Lehre und Betreuung für 14.000 Studierende binnen weniger Tage im laufenden Semester zu digitalisieren, sei "extrem anspruchsvoll", so Engelsleben. "Dieser Kraftakt konnte nur gelingen unter großem Einsatz aller Lehrenden, Mitarbeiter und insbesondere auch der IT."
Bereits 2015 hatte die Hochschule Fresenius mit onlineplus einen eigenen Fachbereich für Online-Studiengänge gegründet. Dadurch hat die Hochschule frühzeitig Kompetenzen in der digitalen Lehre aufgebaut und zahlreiche Erfahrungen gesammelt, auf die sie nun unter anderem zurückgreifen konnte. Die Hochschule Fresenius zählt zudem zu den wenigen Hochschulen bundesweit, an der bereits so genannte Instructional Designer im Einsatz sind. Diese sind an jeder Neu- und Weiterentwicklung von Studiengängen beteiligt, sie beraten und legen fest, welche Studieninhalte sich sinnvoll digitalisieren lassen. "Wir haben durch diese Mitarbeiter ein eigenes Expertennetzwerk aufgebaut, das uns gerade jetzt hilft ", sagt Prof. Dr. Ekkehart Baumgartner, Vizepräsident für Studium und Lehre. "Gemeinsam mit unseren Instructional Designern, Programmentwicklern, Hochschullehrern arbeiten wir schon längere Zeit daran, unseren Studierenden neue Studienformate im virtuellen Raum anzubieten. Lernen, beraten, betreuen, austauschen - all dies kann bei uns auch digital stattfinden, wir haben dafür ein eigenes Lern- und Lehrsystem geschaffen." Die Plattformen dienen zugleich dazu, dass sich Studierende und Dozierende untereinander austauschen können. Erste Rückmeldungen von Studierenden zeigen, dass die Lernvideos, Onlinevorlesungen sowie digitalen Lehrmaterialien sehr gut angenommen werden.
"So kann die Corona-Krise für uns auch eine Chance sein, die Digitalisierung der Hochschullehre weiter voranzutreiben", ergänzt Prof. Engelsleben, "und zugleich die Gesundheit unserer Studierenden und Lehrenden zu schützen. Wir freuen uns aber jetzt schon darauf, alle bald wohlbehalten persönlich auf dem Campus wiederzutreffen."
Über die Hochschule Fresenius
Die Hochschule Fresenius mit ihren Standorten in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Idstein, Köln, München und Wiesbaden sowie dem Studienzentrum in New York gehört mit über 14.000 Studierenden zu den größten und renommiertesten privaten Hochschulen in Deutschland. Sie blickt auf eine mehr als 170-jährige Tradition zurück. 1848 gründete Carl Remigius Fresenius in Wiesbaden das "Chemische Laboratorium Fresenius", das sich von Beginn an sowohl der Laborpraxis als auch der Ausbildung widmete. Seit 1971 ist die Hochschule staatlich anerkannt. Sie verfügt über ein sehr breites, vielfältiges Fächerangebot und bietet in den Fachbereichen Chemie & Biologie, Design, Gesundheit & Soziales, onlineplus sowie Wirtschaft & Medien Bachelor- und Masterprogramme in Vollzeit sowie berufsbegleitende und ausbildungsbegleitende (duale) Studiengänge an. Die Hochschule Fresenius ist vom Wissenschaftsrat institutionell akkreditiert. Bei der Erstakkreditierung 2010 wurden insbesondere ihr "breites und innovatives Angebot an Bachelor- und Master-Studiengängen", "ihre Internationalität" sowie ihr "überzeugend gestalteter Praxisbezug" vom Wissenschaftsrat gewürdigt. Im April 2016 wurde sie vom Wissenschaftsrat für weitere fünf Jahre reakkreditiert.
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Datum: 20.03.2020 - 11:36 Uhr
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