Offener Brief: Es sind düstere Zeiten

Offener Brief: Es sind düstere Zeiten

ID: 1802723

Es sind düstere Zeiten, die wir auf uns zukommen sehen. Wie wir in den kommenden Wochen und Monaten miteinander umgehen, wird unser Land prägen.



(c) Deutsche Friedhofsgesellschaft(c) Deutsche Friedhofsgesellschaft

(firmenpresse) - Es sind düstere Zeiten, die wir auf uns zukommen sehen. Wie wir in den kommenden Wochen und Monaten miteinander umgehen, wird unser Land prägen. Und daher möchten wir, die Eigentümerfamilien der Deutschen Friedhofsgesellschaft und des Rhein-Taunus-Krematoriums, heute unsere Gedanken mit Euch teilen.

Es gibt nichts zu beschönigen. Wir wissen zwar nicht, wann diese Krise zu Ende sein wird. Was wir allerdings heute aus Hochrechnungen und von der Wissenschaft wissen: Es werden viele, ja sogar sehr viele Menschen sterben. Das macht Angst. Selbst wenn wir uns unserer eigenen Endlichkeit bewusst sind und klar ist, dass Jeder einmal sterben wird.

Wo bleibt bei Corona die Menschlichkeit?
Wir brauchen nur nach Italien zu schauen, um zu sehen, was auf uns als Gesellschaft zukommt. Kranke und Sterbende können von Angehörigen weder besucht, noch gepflegt oder betreut werden. Wie kann man es aushalten, dass die eigene Mutter oder Vater, Freund oder Ehepartner alleine sterben? „Man sitzt zu Hause, während die Liebsten wegsterben“, so formuliert es Michela Zanchi in einem Artikel des SPIEGEL.

Auch wir haben einen drastischen Schritt gemacht. Wir erlauben seit letzter Woche keine Beisetzungen mit Angehörigen. Wir wissen, wie wichtig Beerdigungen sind. Wir wissen aber auch, dass in Spanien eine der umfassenden Ansteckungen während einer Beisetzung stattfand. Was für eine Tortur, sich auf einer Beerdigung nicht stützen, nicht in den Arm nehmen zu können. So können wir nur anbieten, dass die Beisetzung entweder still – also ohne Angehörige – oder zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden wird.

„Schande über Euch“, „Man hat Euch doch ins Gehirn gesch***“, waren einige der Kommentare, die wir für diese Einschränkung erhielten. Vielleicht hilft uns die Corona Krise ja auch, nicht nur die Absonderung von Viren zu verhindern, sondern auch die Absonderung von menschenverachtenden Kommentaren. Wir haben da durchaus Hoffnung, denn die Konfrontation mit dem Tod lenkt die Blicke meist auf das Wesentliche im Leben.



Dem Elend in das Auge schauen, aber …
An dieser Stelle wollen wir appellieren: Schaut nicht weg! Auch wenn es schlimm, ja unerträglich und voller Verzweiflung sein wird. Lasst uns heute nicht über Klopapier sprechen, sondern über die wesentlichen Dinge: Mitgefühl, Stütze, Trost, Zuspruch, Verlässlichkeit, nicht wegschauen. Genießt die Kreativität und auch den Humor der vielen Künstler, zeigt Solidarität mit den vielen Menschen, die unser Land und die Krankenhäuser am Laufen halten. All dies jetzt zu tun - da sind wir uns sicher - wird uns helfen, besser durch die kommenden schwierigen Wochen zu kommen.

Haben wir heute den Menschen, die uns wichtig sind, gesagt, dass sie es auch für uns sind? Kümmern wir uns genug um Freunde und Angehörige, die vielleicht alleine zu Hause sind? Und an all die Skeptiker gerichtet, die sagen, dass es schon nicht so schlimm sein wird: Nun gut, schön wäre es. Aber schadet es denn, wenn wir uns jetzt um menschliche Nähe bemühen?

Dachsenhausen, 23. März 2020
Familie Könsgen
Familie KleinWeitere Infos zu dieser Pressemeldung:

Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:

Die Deutsche Friedhofsgesellschaft ist ein Familienunternehmen, das in Deutschland derzeit 15 Friedhöfe betreibt. Sie bietet unterschiedlichste Formen der Urnenbeisetzung an. Sie reichen von der Beisetzung am Familienbaum über die anonyme, pflegefreie Rasenbestattung bis hin zur Bestattung an einem Rosenstock, in Weinbergen oder im Kolumbarium. Zur Deutschen Friedhofsgesellschaft gehört auch das Rhein-Taunus-Krematorium. Ein bundesweites Netzwerk mit über 2.500 Partnerbestattern und mehreren Partnerkrematorien ergänzt das Angebot.



Leseranfragen:

Deutsche Friedhofsgesellschaft mbH
Karl-Heinz Könsgen
Zum Dinkholder 1
56340 Dachsenhausen
Telefon: 06776 958640
https://www.deutschefriedhofsgesellschaft.de
info(at)deutschefriedhofsgesellschaft.de



PresseKontakt / Agentur:

Agentur Markenguthaben
Wilhelm Brandt
Postfach 700124
60551 Frankfurt am Main
Telefon: 069 15629624
presse(at)deutschefriedhofsgesellschaft.de



drucken  als PDF  Corona-Krise - Handlungsfähiger Bundesstaat Pressestimme zur Auflösung des AfD-
Bereitgestellt von Benutzer: Friedhofsgesellschaft
Datum: 22.03.2020 - 18:25 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1802723
Anzahl Zeichen: 3326

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Dachsenhausen


Telefon: 069 15629624

Kategorie:

Politik & Gesellschaft


Meldungsart: Unternehmensinfos
Versandart: Veröffentlichung

Diese Pressemitteilung wurde bisher 758 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Offener Brief: Es sind düstere Zeiten"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Deutsche Friedhofsgesellschaft mbH (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Tag der offenen Tür im Rhein-Taunus-Krematorium am 6. September 2025 ...
Am 6. September 2025 lädt das privat geführte Rhein-Taunus-Krematorium erneut alle Interessierten herzlich zum Tag der offenen Tür ein. Zwischen 11:00 Uhr und 17:00 Uhr haben Besucher die Gelegenheit in Dachsenhausen bei Koblenz, hinter die Kulissen einer der modernsten Feuerbestattungsanlagen Eu

Tag des Friedhofs: Auch Friedhöfe müssen sich gesellschaftlicher Realität anpassen ...
Anlässlich des Tags des Friedhofs am 20. September 2020 fordert die Deutsche Friedhofsgesellschaft von Lokalpolitik und Verwaltungen mehr langfristiges Denken. Den Bürgerinnen und Bürgern immer höhere Friedhofsgebühren zuzumuten, könne auf Dauer keine Lösung sein. An grundlegenden Veränderun

Warnung vor Gedenkstücken im Bestattungswald ...
Nicht nur wegen Waldbrandgefahr auf Kerzen verzichten Die Deutsche Friedhofsgesellschaft rät Angehörigen dringend davon ab, Erinnerungsstücke in einem Bestattungswald achtlos abzulegen. Viele Menschen wüssten gar nicht, welche Gefahren dies für das Ökosystem Wald hat. „Wir wissen, dass


Weitere Mitteilungen von Deutsche Friedhofsgesellschaft mbH


Pressestimme zur Auflösung des AfD-"Flügels" ...
Die Frankfurter Rundschau schreibt zur Auflösung der "Flügels" in der AfD: Selbstverständlich ist es reine Camouflage, dass der "Flügel" seine sogenannte Wertegemeinschaft auflösen will. Alle wissen doch: Weder wird der Verfassungsschutz die Beobachtung von Höcke, Kalbitz u

Corona-Krise - Handlungsfähiger Bundesstaat ...
Immerhin aber hat sich der Staat bisher in dieser nie gekannten Krise als durchaus handlungsfähig erwiesen. Zwar gibt es an der deutschen Kleinstaaterei vieles zu kritisieren, zum Beispiel im Bildungsbereich. Doch in der aktuellen Krise kann ein klug gelebter Föderalismus sogar Vorteile bringen. W

FDP-Chef Lindner unterstützt weitgehendes Kontaktverbot ...
Die FDP unterstützt nach den Worten ihres Parteichefs Christian Lindner das zwischen Bund und Ländern vereinbarte weitgehende Kontaktverbot. "Ein Kontaktverbot ist angesichts der anhaltend schnellen Ausbreitung des Coronavirus in Deutschland hart, aber vertretbar", sagte Lindner der Düs

Grüne kritisieren Corona-Sozialschutz-Paket der Regierung als zu zaghaft ...
Die Grünen im Bundestag haben das Sozialschutz-Paket der Bundesregierung als nicht weitreichend genug kritisiert. Angesichts der zu erwartenden sozialen Probleme sei dieses "zu zaghaft", sagte der sozialpolitische Sprecher der Bundestagsfraktion, Sven Lehmann, dem "Tagesspiegel"


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z