Hyundai Mobis entwickelt ein "Innenraumsystem" nach dem anderen, das fortschrittliche Sensoren für autonomes Fahren einsetzt
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- Verbesserte Genauigkeit im Vergleich zu Ultraschall; Radar fungiert als Biosensor, der selbst Mikroatmung erkennt
- Entwicklung von Softwarealgorithmus ist entscheidend. Hyundai Mobis ist es gelungen, innerhalb von zwei Jahren Ergebnisse zu erzielen, u.a. durch die Gestaltung einer eigenen Antenne. Bislang keine globale Serienfertigung
Hyundai Mobis (KRX:012330) meldete am 22. März die erfolgreiche Entwicklung eines Systems zur Erkennung von Rücksitzpassagieren durch ein "Radar" (ROA, Rear Occupant Alert) und möchte dieses System internationalen Autoherstellern vorstellen.
Das ROA-Gerät soll vermeiden, dass Passagiere unbeaufsichtigt auf dem Rücksitz zurückgelassen werden. Zuvor wurde hierfür in der Regel der Gewichtssensor in Kinderautositzen oder der Ultraschallsensor verwendet. Hyundai Mobis hat die Erkennungsgenauigkeit stark verbessert, indem diese durch den Radarsensor ersetzt wurden. So sollen Hitzeschläge drastisch verringert werden, die Kinder jeden Sommer erleiden, wenn sie unbeaufsichtigt im Fahrzeug zurückgelassen werden. Zusätzlich kann anderen Sicherheitsunfällen vorgebeugt werden.
"Das Passagiererkennungssystem wurde mit dem Radar entwickelt, der bislang überwiegend als Sensor für autonomes Fahren diente. Das Herzstück des Systems ist das Design eines Software-Algorithmus, der die Mikrobewegungen von Passagieren erkennt", erklärte Jang Jae-ho, Direktor des EE Research Center von Hyundai Mobis. "Das Radar kann Bekleidung durchdringen und verschiedene Biosignale messen, wie z. B. Mikrobewegungen der Brust oder die Durchblutung von Passagieren. So kann das Gerät präziser erkennen, ob sich Passagiere auf dem Rücksitz befinden. Damit hat es die Schwachstelle von Kamerasensoren überwunden, die keine in Decken gewickelten Babys erkennen können. Bislang ist kein Anwendungsfall unter globalen Autoherstellern bekannt."
Wird ein Passagier im Rücksitz zurückgelassen, warnt das Passagiererkennungssystem den Fahrer durch das Geräusch, das beim Schließen der Tür erklingt, über das Armaturenbrett oder das Smartphone. Das von Hyundai Mobis entwickelte System verfügt über sichere elektromagnetische Zuverlässigkeit, sodass der normale Betrieb auch in der Nähe von Hochspannungsleitungen und Bahnstrecken gesichert ist. Darüber hinaus ist es präzise genug, um zwischen Erwachsenen, Säuglingen und Haustieren zu unterscheiden. Hyundai Mobis hat für dieses Jahr die Entwicklung eines Radars geplant, das in der Lage ist, den Herzschlag von Passagieren zu messen und über erweiterte biometrische Funktionen verfügt.
Informationen zu Hyundai Mobis
Hyundai Mobis ist die Nummer 7 unter den größten führenden Automobilzulieferern. Mobis mit Sitz in Seoul (Südkorea) besteht seit 1977 und entwickelt nachhaltige Technologien für Fahrzeuge und Menschen.
Das Unternehmen ist auf Sensoren, Sensorfusion in Steuergeräten und Softwaredesign für Sicherheitssteuerungen spezialisiert. Hyundai Mobis hat Kompetenzen bei allen Kerntechnologien für Fahrzeugkomponenten aufgebaut. Sein Produktangebot im Bereich ADAS (Fahrerassistenzsysteme) basiert auf fortschrittlichen Technologien, die mit Sensoren kombiniert werden. Die Produktpalette wird ergänzt durch Kernmodule (Chassis, Cockpit und Vorbau), Bremsen, Aufhängung, Airbags, Beleuchtung und Fahrzeugelektronik.
Mobis beschäftigt derzeit mehr als 30.000 Mitarbeiter und betreibt Produktionsstätten in über 30 Regionen in zehn Ländern, darunter Südkorea, China, Deutschland, Indien und die USA. Neben seiner F&E-Zentrale in Südkorea betreibt Mobis vier Technologiezentren in Deutschland, China, Indien und den USA.
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Hyundai Mobis
Hanbyul Kim
+82-2-2018-6185
khb@mobis.co.kr
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Datum: 23.03.2020 - 14:32 Uhr
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