Uni-Modernisierung: Nächster Meilenstein kommt früher als geplant
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Das Audimax ist gerade gesperrt, die Arbeiten können beginnen: Mit der Schadstoffsanierung im mit 1.300 Plätzen größten Hörsaal der Bielefelder Universität startet in diesen Tagen ein Großprojekt in der Stadt - die Modernisierung des Hauptgebäudes der Uni. Die Audimax-Arbeiten bringen die erste Bauphase in den kommenden Wochen so richtig in Gang. In Kürze wird zudem die neben dem großen Hörsaal gelegene frühere Mensa abgerissen, damit auf dem Areal der neue Eingangsbereich der Universität entstehen kann. "Wir freuen uns, dass wir gemeinsam mit unserem Vertragspartner - der Fa. Ed. Züblin AG - und der Universität Bielefeld jetzt sogar vor dem Zeitplan liegen", sagt Dinah Heidemann, kaufmännische Niederlassungsleiterin des Bau- und Liegenschaftsbetriebs (BLB NRW) in Bielefeld. Gemäß den Planungen war der Beginn der Arbeiten an Audimax und Ex-Mensa eigentlich erst für den offiziellen Projektstart im Herbst 2020 vorgesehen. "Ich bin stolz, dass wir mit der kontinuierlich guten planerischen Vorarbeit unseres Projektteams und aller Beteiligten nun sichtbare Bauarbeiten bekommen", freut sich der technische BLB-NRW-Niederlassungsleiter Wolfgang Feldmann.
In einer gemeinsamen Entscheidung mit der Universität hatte der BLB NRW das gesamte Projekt einer sogenannten Due Diligence (Sorgfältige Risikoprüfung) unterzogen, europaweit einen Generalplaner gesucht und in der Firma Ed. Züblin AG gefunden. Alle Beteiligten haben es nun im Kollektiv geschafft, die wesentlichen Arbeitsschritte im Bereich des Audimax und der ehemaligen Mensa vorzuziehen. Konkret sieht der Bauplan seit März die folgenden Schritte vor:
- März: Entkernung Audimax und Baustelleneinrichtung - April: Beginn Schadstoffsanierung Audimax - Mai: Beginn Abbrucharbeiten ehemalige Mensa
Ab dem Spätherbst folgen dann
- Montage zweier XXL-Kräne und anschließende Demontage von Fassadenplatten - Beginn Bauarbeiten für den neuen Entree-Bereich der Universität
Dr. Stephan Becker, Kanzler der Universität Bielefeld, zeigt sich über die jüngsten Projektfortschritte erfreut: "Ich freue mich, dass wir das Kapitel Planung und Schadstoffsanierung im ersten Bauabschnitt bald abschließen können. Die nun anstehenden Rückbaumaßnahmen schaffen die letzten notwendigen Voraussetzungen dafür, das Unihauptgebäude nun abschnittsweise auf den modernsten Stand zu bringen und den geplanten neuen Haupteingang zu realisieren."
Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB NRW) ist Bauherr der Modernisierung des Hauptgebäudes an der Universität Bielefeld, bei dem jeder der sechs Bauabschnitte ein Großprojekt für sich darstellt. Allein der nun startende erste Bauabschnitt umfasst die Gebäudeteile A, B, K, R, S und J und damit eine insgesamt 70.000 Quadratmeter große Baustelle. Die Ed. Züblin AG wurde im Sommer 2019 mit der Bauausführung des ersten Bauabschnitts vom BLB NRW beauftragt.
Über den BLB NRW
Der BLB NRW ist Eigentümer und Vermieter fast aller Immobilien des Landes Nordrhein-Westfalen. Mit rund 4.300 Gebäuden, einer Mietfläche von etwa 10,4 Millionen Quadratmetern und jährlichen Mieterlösen von rund 1,4 Milliarden Euro verwaltet der BLB NRW eines der größten Immobilienportfolios Europas. Seine Dienstleistung umfasst unter anderem die Bereiche Entwicklung und Planung, Bau und Modernisierung sowie Bewirtschaftung und Verkauf von technisch und architektonisch hoch komplexen Immobilien. Der BLB NRW beschäftigt rund 2.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in sieben Niederlassungen. Mehr Informationen unter www.blb.nrw.de
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Datum: 03.04.2020 - 11:42 Uhr
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