Unterstützung zur Bewältigung der Corona-Krise - mehr als 500.000 Euro Sonderförderung durch die Klaus Tschira Stiftung
ID: 1808042
"Es ist für uns gar keine Frage, dass wir in dieser unsicheren Zeit schnell und unkompliziert helfen, sowohl bei der medizinischen Versorgung als auch bei der Aufbereitung und Bereitstellung von Expertenwissen", sind sich die beiden Geschäftsführer der Klaus Tschira Stiftung, Beate Spiegel und Carsten Könneker, einig.
Zu den aktuellen Förderungen gehören:
Zusätzliche Förderung des Science Media Center Germany
Wie sind die aktuellen Daten zu COVID-19 einzuschätzen? Wie bewerten Forschende verschiedener Disziplinen die Entwicklung der Pandemie und die Maßnahmen zu ihrer Eindämmung? Als wie bedrohlich erachtet die Bevölkerung die Situation? Das Science Media Center Germany, das von der Klaus Tschira Stiftung gegründet wurde und von ihr maßgeblich finanziert wird, liefert zurzeit fast täglich Fakten-Zusammenstellungen und Experteneinschätzungen zum neuartigen Corona-Virus, mit denen Wissenschaftsjournalisten in ihrer Recherche unterstützt werden. Seit Auftreten der ersten Corona-Fälle ist das SMC für Journalistinnen und Journalisten, von denen momentan besonders schnelle und zuverlässige Berichte erwartet werden, zu einem Garant evidenzbasierter Informationen geworden. Um diese hohe Qualität und Frequenz aufrechtzuerhalten und auszubauen, hat die KTS neben ihrer bestehenden Förderung eine umfangreiche Sonderförderung zugesagt.
Aktionsfonds Pandemie-Journalismus
Die Riff freie Medien gGmbH, die sich für unabhängigen Qualitätsjournalismus einsetzt, legt einen Aktionsfonds Pandemie-Journalismus auf, der ebenfalls von der KTS unterstützt wird. Mit dem Fonds sollen Projekte von qualifizierten freiberuflichen Journalistinnen und Journalisten - auch aus dem Nachwuchs - zur sachkundigen Berichterstattung rund um den Infektionsschutz und zum Kampf gegen Desinformation beim Thema Corona-Virus unterstützt werden. Das soll den Journalistinnen und Journalisten dabei helfen, unabhängig und ausführlich über die Hintergründe der Pandemie zu berichten, Fragen aus der Öffentlichkeit zu beantworten und z.B. auch in sozialen Medien Falschnachrichten zu entkräften.
Unterstützung eines Corona-Recherchefonds für Wissenschaftsjournalisten
Der Verband der Wissenschaftsjournalisten WPK e.V. vergibt dank einer Förderung der Klaus Tschira Stiftung und weiterer Förderer Recherchestipendien für Wissenschaftsjournalistinnen und -journalisten. Damit können gründliche Recherchen gewährleistet und so gesicherte Informationen für die Bevölkerung aufbereitet werden.
COVID-19-Karte der Hoffnung
Das Heidelberg Institute for Geoinformation Technology (HeiGIT), das von der Klaus Tschira Stiftung getragen wird, hat in Kooperation mit Medizinern des Universitätsklinikums Heidelberg eine Online-Karte entwickelt. Sie liefert einen Überblick über die globalen Forschungsaktivitäten zum Corona-Virus. Die regelmäßig aktualisierte "COVID-19-Karte der Hoffnung" basiert auf Daten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und zeigt, in welchen Ländern und Orten zu welchen Bereichen der Virus- und Krankheitsbekämpfung geforscht wird. Sie ist frei im Internet abrufbar und dient dazu, den öffentlichen Informationsfluss zu erleichtern und Kontakte zwischen den Wissenschaftlern, die weltweit an ähnlichen Fragestellungen forschen, zu ermöglichen.
Technische Ausstattung für die Uniklinik Heidelberg
Um eine wirkungsvolle Behandlung von COVID-19-Patienten sicherzustellen, bekommt das Universitätsklinikum Heidelberg von der Klaus Tschira Stiftung Finanzmittel zur dringend benötigten Beschaffung von Apparaten für ihre neuen COVID-19-Stationen. Dabei handelt es sich um medizinische Apparate für die patientennahe Diagnostik wie Echokardiographie- und Sonographiegeräte. Darüber hinaus kann die Klinik nun Tablet-Computer und andere digitale Geräte anschaffen, damit isolierte Patienten, die ihre Angehörigen teils über mehrere Tage nicht sehen dürfen, mit diesen in Kontakt treten können. Zudem lassen sich mit den Tablets auch die aufgrund der Kontaktsperre eingeschränkten Schulungen des Arzt- und Pflegepersonals aufrechterhalten.
Die Klaus Tschira Stiftung (KTS) fördert Naturwissenschaften, Mathematik und Informatik und möchte zur Wertschätzung dieser Fächer beitragen. Sie wurde 1995 von dem Physiker und SAP-Mitgründer Klaus Tschira (1940-2015) mit privaten Mitteln ins Leben gerufen. Ihre drei Förderschwerpunkte sind: Bildung, Forschung und Wissenschaftskommunikation. Das bundesweite Engagement beginnt im Kindergarten und setzt sich in Schulen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen fort. Die Stiftung setzt sich für den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft ein. Weitere Informationen unter:
http://www.klaus-tschira-stiftung.de
Pressekontakt:
Gero von der Stein
Klaus Tschira Stiftung
Medien und Kommunikation
+49-6221-533 162
gero.vonderstein@klaus-tschira-stiftung.de
Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/130932/4567703
OTS: Klaus Tschira Stiftung
Original-Content von: Klaus Tschira Stiftung, übermittelt durch news aktuell
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 08.04.2020 - 14:30 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1808042
Anzahl Zeichen: 6034
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Heidelberg
Kategorie:
Forschung und Entwicklung
Diese Pressemitteilung wurde bisher 356 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Unterstützung zur Bewältigung der Corona-Krise - mehr als 500.000 Euro Sonderförderung durch die Klaus Tschira Stiftung"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Klaus Tschira Stiftung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Einen Film drehen mit selbstgebastelten Fingerpuppen? Selber Salzkristalle wachsen lassen? Mit Licht morsen? Oder sich fragen, ob Computer die besseren Entscheidungen treffen oder was beim Kochen passiert? Lust darauf, dies und noch viel mehr zu den Themen Zeit, Essen und Zukunft zu entdecken? Dann
COSMO-Studie: Was die Bevölkerung in Corona-Zeiten denkt und fühlt / Klaus Tschira Stiftung engagiert sich bei der Bewältigung der Pandemie ...
In Zeiten der Pandemie gilt es, Kräfte zu bündeln und Disziplin zu wahren. Beidem zollt die COSMO-Studie "Covid-19 Snapshot Monitoring" Tribut. Seit Beginn der Corona-Pandemie befragt dieses Gemeinschaftsprojekt unter Führung der Universität Erfurt und der dortigen Psychologin und Prof
Lasst uns reden: Neue Runde für die Initiative Eine Uni - ein Buch ...
Zum fünften Mal schreiben Stifterverband und Klaus Tschira Stiftung das Programm Eine Uni - ein Buch aus. Kooperationspartner ist die Wochenzeitung DIE ZEIT. Alle Hochschulen sind eingeladen, ein Buch auszuwählen, über das sie ein Semester lang diskutieren wollen. Gefördert werden die zehn beste
Weitere Mitteilungen von Klaus Tschira Stiftung
Kumpel bis ins hohe Alter ...
Fitness für Seniorenhunde - Der beste Freund des Menschen gehört wie der Mensch selbst zu den Gewinnern der modernen Wissenschaft Die Lebenserwartung unserer Hunde hat sich ebenso erhöht wie die ihrer Besitzer. Das verdanken wir nicht nur der Forschung, sondern auch einem bewussten Lebensstil. B
COVID-19: Boehringer Ingelheim verstärkt Maßnahmen mit globalem Unterstützungsprogramm (FOTO) ...
- Globaler Fond für lokale Hilfen auf 5,8 Millionen EUR erhöht - Mehr als 100 Wissenschaftler und 11.000 Laborstunden für COVID-19-Forschung in internationalen Konsortien, Tendenz steigend - 51.000 Angestellte bis zu 10 Tage voll bezahlte Freistellung bei ehrenamtlichen Einsatz - Fonds mit 5
Freiburger Spindiag GmbH erhält zusammen mit Forschungsinstitut Hahn-Schickard sechs Millionen Euro vom Land Baden-Württemberg zur Entwicklung von Corona-Schnelltest (FOTO) ...
Die Spindiag GmbH mit Sitz in Freiburg im Breisgau, ein vor vier Jahren aus dem renommierten Hahn-Schickard Institut für Mikroanalysesysteme ausgegründetes Medizintechnik Start-up gab heute bekannt, dass es zusammen mit Hahn-Schickard vom Land Baden-Württemberg eine Finanzhilfe über insgesamt se
Consline AG stellt Intelligence Management System für Corona Forschung kostenlos zur Verfügung ...
Angesichts der aktuellen Herausforderungen durch die Corona Krise haben Aufsichtsrat und Vorstand der Consline AG beschlossen, die Methodik und das Consline Intelligence Management System (CIMS) führenden Instituten und den Gesundheitsministerien von Bund und Ländern kostenlos zur Verfügung zu st




