Rund eine halbe Million Selbstständige in Kulturberufen
ID: 1810769
Am höchsten war der Anteil der Selbstständigen und freiberuflich Tätigen mit 84 % im Kunsthandwerk und in Berufen der bildenden Kunst, beispielsweise der Bildhauerei, Malerei oder im Vergolderhandwerk. Bei den Fotografinnen und Fotografen lag der Anteil bei 65 %.
Die meisten Selbstständigen in Kulturberufen sind Solo-Selbstständige
Im Jahr 2018 waren 436 000 Personen in Kulturberufen als sogenannte Solo-Selbstständige, das heißt ohne weitere Beschäftigte, tätig. Dies entspricht 34 % aller Erwerbstätigen in Kulturberufen beziehungsweise 88 % der Selbstständigen. In fünf Berufsgruppen waren mehr als die Hälfte der Erwerbstätigen als Solo-Selbstständige beziehungsweise Freiberuflerinnen und Freiberufler tätig. Am höchsten war der Anteil der Solo-Selbstständigen an allen Erwerbstätigen in Kulturberufen mit 79 % im Kunsthandwerk und der bildenden Kunst. Unter den Fotografinnen und Fotografen in Deutschland lag dieser Anteil bei 58 % und bei den Musikerinnen und Musiker, Sängerinnen und Sängern, Komponierenden und Dirigierenden lag er bei 54 %. Des Weiteren waren Schauspielerinnen und Schauspieler, Tanzende und Choreografierende (52 %) sowie Erwerbstätige in der Theater-, Film- und Fernsehproduktion (51 %) überdurchschnittlich häufig ohne weitere Beschäftigte unternehmerisch tätig.
Untersucht man, in welchen Wirtschaftszweigen Erwerbstätige in einem Beruf im Kulturbereich tätig sind, so ergibt sich, dass mit 18 % die meisten Beschäftigten in Kulturberufen im Wirtschaftsabschnitt "Kunst, Unterhaltung und Erholung" arbeiten, gefolgt vom Abschnitt "Information und Kommunikation" (17 %). Zudem findet sich ein hoher Anteil der in Kulturberufen Tätigen in den Wirtschaftsabschnitten "Erbringung von freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen" (16 %) sowie "Erziehung und Unterricht" (15 %).
Methodische Hinweise:
Die Abgrenzung der Kulturberufe wurde im Rahmen des von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien sowie der Kultusministerkonferenz durchgeführten Projekts "Bundesweite Kulturstatistik" vorgenommen.
Die vollständige Pressemitteilung sowie weitere Informationen und Funktionen sind im Internet-Angebot des Statistischen Bundesamtes unter https://www.destatis.de/pressemitteilungen zu finden.
Weitere Auskünfte:
Kulturstatistik, Telefon: +49 (0) 611 / 75 2881 www.destatis.de/kontakt
Pressekontakt:
Rückfragen an obigen Ansprechpartner oder an:
Statistisches Bundesamt
Pressestelle
Telefon: +49 611-75 34 44
www.destatis.de/kontakt
Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/32102/4577102
OTS: Statistisches Bundesamt
Original-Content von: Statistisches Bundesamt, übermittelt durch news aktuell
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 22.04.2020 - 08:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1810769
Anzahl Zeichen: 3734
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Wiesbaden
Kategorie:
Arbeit
Diese Pressemitteilung wurde bisher 580 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rund eine halbe Million Selbstständige in Kulturberufen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Statistisches Bundesamt (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
- Personalzuwachs beim unbefristeten Personal schwächer als 2024 - 3,6 % mehr ärztliches und zahnärztliches Personal - Starke regionale Unterschiede in der Altersverteilung - Größter Arbeitsanteil entfällt auf Kinder- und Jugendgesundheit Zum Jahresende 2025 arbeiteten in Deutschland 27 225
Wintersemester 2025/2026: 8 % mehr Gaststudierende an Hochschulen als im Vorjahr / 36 000 Gaststudierende an deutschen Hochschulen ...
Im Wintersemester 2025/2026 haben 36 000 Gasthörerinnen und Gasthörer Lehrveranstaltungen an den deutschen Hochschulen besucht. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 8 % mehr Gaststudierende als im Wintersemester 2024/2025 (33 200), aber immer noch weniger als vor der Coron
Tourismus in Deutschland im April 2026: 3,1 % weniger Übernachtungen als im Vorjahr ...
Gästeübernachtungen, April 2026 39,5 Millionen -3,1 % zum Vorjahresmonat Im April 2026 verbuchten die Beherbergungsbetriebe in Deutschland 39,5 Millionen Übernachtungen in- und ausländischer Gäste. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, waren das 3,
Weitere Mitteilungen von Statistisches Bundesamt
Zehn Textil-Initiativen mit rund 2000 Mitgliedern fordern Regierungen und Unternehmen zum Handeln auf ...
Zehn Initiativen und Organisationen, die sich für bessere Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie einsetzen, rufen in einer gemeinsamen Erklärung Regierungen und Textil-Unternehmen zum dringenden Handeln in der Corona-Krise auf. Die Initiativen legten am Dienstag (21.04.2020) eine gemeinsame Vis
Europa 2020-Beschäftigungsindikatoren: Erwerbstätigenquote der 20- bis 64-Jährigen in der EU erreichte im Jahr 2019 mit 73,1% einen Spitzenwert (FOTO) ...
Im Jahr 2019, lag die Erwerbstätigenquote der Bevölkerung im Alter von 20 bis 64 Jahren in der Europäischen Union (EU) mit 73,1% höher als im Jahr 2018 (72,4%). In der Strategie Europa 2020 wurde als Ziel festgelegt, bis 2020 in der EU bei den 20- bis 64-Jährigen eine Erwerbstätigenquote von i
TÜV Rheinland: Cybersecurity und Datenschutz bei Chat- und Videokonferenzprogrammen beachten / Aktuelle Umfrage zeigt: Nutzung von Chat-, Video- und Konferenzlösungen hat durch Corona-Krise zugenomm ...
In Zeiten der Corona Krise arbeiten vermehrt Menschen aus dem Homeoffice heraus. Sie nutzen verstärkt Programme mit Chat-, Video- und Konferenzfunktionen, um im Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen zu bleiben - aber auch mit Freunden und Verwandten. Eine von TÜV Rheinland in Auftrag gegebene
Produktiv in Zeiten von Corona - Wie wird das Homeoffice zum Erfolg? ...
Homeoffice, aber wie? Viele Arbeitgeber haben auf die Corona-Epidemie reagiert und ihre Mitarbeiter nach Hause geschickt. Was eben noch die Ausnahme war, ist plötzlich die Regel. Ganze Belegschaften arbeiten nicht mehr im Großraumbüro, sondern in den eigenen vier Wänden. Küchentisch statt Konfe




