Schmerzen: In vielen Fällen können Hausmittel helfen
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Die passende Arznei finden
Tut der Zahn weh, brummt der Schädel stark, oder ist ein "Hexenschuss" ins Kreuz gefahren, spricht laut Flurschütz nichts dagegen, auch mal zu einem rezeptfreien Schmerzmittel zu greifen. "Lassen Sie sich in der Apotheke beraten, welches Präparat bei Ihren Beschwerden am besten geeignet ist." Weil Paracetamol, Ibuprofen, Acetylsalicylsäure und Diclofenac neben ihrer schmerzlindernden Wirkung auch einen entzündungshemmenden Effekt besitzen, werden sie oft bei Gelenk- und Rückenschmerzen, rheumatischen Beschwerden oder Sportverletzungen empfohlen. Es gibt sie auch als Cremes, Gele oder Pflaster. Arzneien mit Butylscopolamin wirken krampflösend, zum Beispiel bei Bauchweh.
Ursache abklären
Der Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin, Norbert Schürmann, betont: "Wenn etwas wehtut, will der Körper uns sagen, dass etwas nicht stimmt." In bestimmten Fällen sollte daher abgeklärt werden, welche Ursache dahintersteckt. "Wenden Sie sich an Ihren Hausarzt, wenn Beschwerden erstmals auftreten, sehr stark sind und weitere Symptome wie Fieber dazukommen", rät Schürmann. Chronisch Kranke, wie Bluthochdruck- und Herzpatienten, wenden sich besser schon früher an ihren Arzt. Die neue "HausArzt"-Titelgeschichte erklärt, wie Schmerzmittel wirken, was bei der Einnahme beachtet werden sollte und wie sich Beschwerden manchmal auch ganz ohne Tabletten lindern lassen.
Diese Meldung ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei. Das Patientenmagazin "HausArzt" gibt der Deutsche Hausärzteverband in Kooperation mit dem Wort & Bild Verlag heraus. Die Ausgabe 2/2020 wird bundesweit in Hausarztpraxen an Patienten abgegeben.
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Katharina Neff-Neudert
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Datum: 08.05.2020 - 09:00 Uhr
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