Bewerbungsstart für den Deutschen Radiopreis 2020
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Katja Marx, Vorsitzende des Radiopreis-Beirats und NDR Programmdirektorin Hörfunk: "In diesen herausfordernden Zeiten ist das Radio für viele Menschen ein Anker. Es steht verlässlich für glaubwürdige Information, gibt Orientierung und Lebenshilfe, sorgt für Ablenkung und Unterhaltung. Immer nah bei den Menschen, ob als vertrauter Tagesbegleiter oder als Podcast jederzeit abrufbar. Deshalb haben wir entschieden: Der Deutsche Radiopreis soll auch in diesem Jahr verliehen werden und jene Radiomacherinnen und -macher würdigen, die Herausragendes leisten. Ich freue mich auf die Einreichungen - aus Corona-Zeiten oder davor."
Dr. Frauke Gerlach, Direktorin des Grimme-Instituts und Radiopreis-Beirat: "Dieses Wettbewerbsjahr stellt das Radio vor große Herausforderungen. Ich bin sehr beeindruckt, wie die Macherinnen und Macher dieses hoch relevanten Mediums die Anforderungen tagtäglich bewältigen, in guten wie in schlechten Zeiten: gesellschaftlich relevant, aktuell, informativ, schnell und unterhaltend. Der Deutsche Radiopreis ist ein gutes Instrument, diese Leistungen zu reflektieren und zu ehren. Wir sind sehr gespannt auf die Einreichungen, besonders auch in der neuen Kategorie 'Beste Innovation am Morgen'."
Lutz Kuckuck, Geschäftsführer der Radiozentrale und Radiopreis-Beirat: "Radio hat gerade in diesen Zeiten seine volle Stärke ausgespielt. Mit klaren Informationen bei verwirrender Sachlage, mit Nähe, wenn Abstand das Gebot der Stunde ist, mit Hilfe, wenn Not am Mann ist, und mit Begleitung durch einsame Tage. Es ist unglaublich, was unsere Radiomacherinnen und -macher in den letzten Wochen geleistet haben. Morningshows aus dem Wohnzimmer, Recherchen mit Kind auf dem Arm, Sondersendungen vorbereiten neben Homeschooling. Dabei, wie auch schon vor der Corona-Herausforderung, sind großartige Aktionen und Beiträge entstanden, die wir beim Deutschen Radiopreis würdigen wollen."
Die Regeln bleiben im Vergleich zum Vorjahr unverändert: Jedes eigenständige deutsche Programm kann insgesamt bis zu fünf Radiosendungen bzw. Radioleistungen einreichen; je Kategorie gibt es einen Preis. Ausgezeichnet werden Angebote oder Personen, die - so die Statuten - "in besonderer Weise durch ihre Qualität die Stärken und Möglichkeiten des Mediums vorführen und hervorheben und die damit auch beispielhaft wirken".
Über die Vergabe des Deutschen Radiopreises entscheidet eine unabhängige, aus elf Kritikerinnen/Kritikern sowie Expertinnen/Experten zusammengesetzte Jury. Diese wird durch das renommierte Grimme-Institut berufen, das für die Unabhängigkeit der Auswahl bürgt. Die Preise sind nicht dotiert.
Ausführliche Informationen zu den Statuten, Teilnahmebedingungen und Terminen sind unter http://www.deutscher-radiopreis.de abrufbar. Bewerbungen können ausschließlich online unter http://www.grimme-institut.de/radiopreis eingereicht werden; die teilnehmenden Sender können dort das Bewerbungsformular ausfüllen und ihre Einreichungen hochladen.
Die Preiskategorien:
Bester Podcast/ Beste Comedy/ Beste Moderation/ Beste Innovation am Morgen/ Bestes Nachrichten- und Informationsformat/ Beste Reportage/ Bestes Interview/ Beste Sendung/ Beste Programmaktion / Beste*r Newcomer*in.
Stifter des Deutschen Radiopreises sind die Hörfunkprogramme der ARD, Deutschlandradio und die privaten Radiosender in Deutschland. Gesellschafter sind die Radiozentrale - eine gemeinsame Plattform privater und öffentlich-rechtlicher Sender zur Stärkung des Hörfunks - und die NDR Media, die Vermarktungsgesellschaft des NDR. Zu den Kooperationspartnern zählen das Grimme-Institut, die Freie und Hansestadt Hamburg sowie die Radio-Vermarkter AS&S Radio und RMS. Die Federführung liegt beim Norddeutschen Rundfunk (NDR).
Fotos und weitere Informationen finden sich auf der Webseite http://www.deutscher-radiopreis.de/ .
Pressekontakt:
Norddeutscher Rundfunk
Presse und Information
Bettina Brinker
Tel: 040/ 4156-2302
Mail: b.brinker@ndr.de
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Datum: 14.05.2020 - 13:50 Uhr
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