COVID-19-bedingter Mehrbedarf stärkt Quartalsergebnis / Gegenläufige Effekte im Jahresverlauf erwa

COVID-19-bedingter Mehrbedarf stärkt Quartalsergebnis / Gegenläufige Effekte im Jahresverlauf erwartet

ID: 1819382
(ots) -
- Organisches Umsatzwachstum von 11,9 Prozent im ersten Quartal 2020 u.a. durch Mehrbedarf und Bevorratung bei Desinfektionsmitteln und Schutzprodukten - Ausblick 2020: neben positiven Effekten auch gegenläufige Entwicklungen u.a. durch die Verschiebung planbarer Operationen und Beschaffungsengpässe zu erwarten - Strategisches Transformationsprogramm mit guten Fortschritten

"Die Corona-Pandemie war für die HARTMANN GRUPPE das bestimmende Thema im ersten Quartal 2020. Die gestiegene Kundennachfrage nach Desinfektionsmitteln und Schutzprodukten sowie intensive Maßnahmen zur Erhöhung von Produktionsvolumina und Einkaufsmengen trotz schwieriger Bezugsmärkte, stärkten den Geschäftsverlauf in diesem Zeitraum", bestätigt Britta Fünfstück, CEO der HARTMANN GRUPPE: "Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verzeichnete HARTMANN ein starkes organisches Umsatzplus von 11,9 Prozent und eine deutliche Ergebnisverbesserung. Die Umsatzerlöse lagen insgesamt bei 603,5 Mio. EUR, das bereinigte EBITDA bei 73,6 Mio. EUR. Ab dem zweiten Quartal gehen wir jedoch aufgrund von Verschiebungen planbarer Operationen, rückläufigen Besuchszahlen bei Ärzten und Beschaffungsengpässen auch von negativen Effekten durch COVID-19 auf den Geschäftsverlauf aus."

Trotz der veränderten Rahmenbedingungen durch das Coronavirus trieb HARTMANN die Umsetzung seines strategischen Transformationsprogramms weiter voran und setzte in den zentralen Handlungsfeldern wichtige Impulse. Fortschritte wurden auch bei der Umsetzung der EU-Medizinprodukteverordnung (MDR) erzielt. "Obwohl die MDR-Frist aufgrund der Corona-Pandemie um ein Jahr auf Mai 2021 verschoben wurde, hält HARTMANN am bisherigen Zeitrahmen fest. So kann der Fokus fortan noch stärker auf das Thema Innovationen gelenkt werden", erklärt Fünfstück.

Alle Segmente tragen zum Wachstum bei

Im Segment Wundmanagement nahm der Quartalsumsatz organisch um 2,4 Prozent auf 116,2 Mio. EUR zu. Zum Plus trugen vor allem die Sortimente zur Modernen Wundbehandlung bei. Das Segment Inkontinenzmanagement steigerte die Kundenumsätze, beeinflusst durch Bevorratungskäufe von Pflegeeinrichtungen, organisch um 8,2 Prozent auf 188,5 Mio. EUR. Im Segment Infektionsmanagement erzielte HARTMANN Umsatzerlöse in Höhe von 163,0 Mio. EUR, das organische Wachstum lag bei 24,7 Prozent: Die Umsatzerlöse bei Hände- und Flächendesinfektionsmitteln sowie Schutzbekleidung übertrafen den Vorjahreswert aufgrund der genannten Nachfrageeffekte deutlich. Der Umsatz des Segments Weitere Konzernaktivitäten nahm organisch um 11,9 Prozent auf 135,8 Mio. EUR zu. Hier trugen KNEIPP und CMC maßgeblich zum Umsatzplus bei. Ausschlaggebend waren hierfür durch die Corona-Pandemie bedingte Bevorratungen bei Drogeriemärkten und dem Einzelhandel.



Starkes Wachstum in Europa

Das Umsatzwachstum in Deutschland verglichen mit dem Vorjahreszeitraum lag bei 15,8 Prozent. In Europa (ohne Deutschland) verzeichnete die HARTMANN GRUPPE ein organisches Umsatzplus von 12,0 Prozent, maßgeblich getragen von gestiegenen Kundenumsätzen in den Regionen Ost- sowie West-/Südeuropa. Die Umsätze in den Regionen Amerika sowie Afrika, Asien, Ozeanien waren rückläufig.

Bereinigtes EBITDA als neue Steuerungsgröße

Mit dem Geschäftsjahr 2020 hat die HARTMANN GRUPPE das bereinigte EBITDA als neue Steuerungsgröße für die Ertragsentwicklung eingeführt. Diese wichtige interne und externe Bewertungskennzahl ist nicht durch Sondereffekte belastet und bildet damit die zugrundeliegende Geschäftsentwicklung angemessen ab. Das bereinigte EBITDA lag per 31. März 2020 bei 73,6 Mio. EUR, die bereinigte EBITDA-Rendite betrug 12,2 Prozent. Finanzlage und Eigenkapitalbasis entwickeln sich positivMit einem Wert von 83,3 Mio. EUR (Ende 2019: 33,5 Mio. EUR) entwickelte sich der Nettofinanzstatus der HARTMANN GRUPPE erneut positiv. Die Eigenkapitalquote zum Ende des 1. Quartals 2020 lag mit 57,6 Prozent nahezu am Vorjahresniveau.

Leichter Rückgang der Beschäftigtenzahl

Die Belegschaft der HARTMANN GRUPPE ging in den ersten drei Monaten um 59 Personen auf 11.037 Mitarbeitende zurück. In Deutschland verzeichnete HARTMANN bei einzelnen Konzerngesellschaften einen leichten Rückgang der Beschäftigtenzahl. Außerhalb Deutschlands führten produktionsbedingte Anpassungen in Indien und Tschechien zu einer geringeren Zahl von Mitarbeitenden.

Ausblick

Für den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres 2020 geht HARTRMANN sowohl von positiven als auch negativen Effekten aus. Die positiven Effekte, die überwiegend aus einem Mehrbedarf bzw. aus Vorratsbestellungen bei Produktgruppen wie Desinfektionsmitteln und Schutzkleidung resultieren, bleiben voraussichtlich für die Folgequartale bestehen. Ab dem zweiten Quartal wird der Geschäftsverlauf auch von negativen Auswirkungen durch COVID-19 beeinflusst: Verschiebungen von planbaren Operationen, rückläufige Besuchszahlen in Arztpraxen sowie Beschaffungsengpässe werden rückläufige Umsatzzahlen in mehreren Produktgruppen bewirken. Die konkreten Auswirkungen der Corona-Effekte auf den weiteren Geschäftsverlauf 2020 der HARTMANN GRUPPE sind aus heutiger Sicht noch nicht vorhersehbar und quantifizierbar. Eine belastbare Basis für eine Änderung oder Aufhebung der Prognose ist aktuell nicht gegeben.

Für weiterführende Informationen zur HARTMANN GRUPPE besuchen Sie uns unter https://hartmann.info/

Pressekontakt:

Dominik Plonner
PAUL HARTMANN AG
Tel.: +49 7321 36 1380
E-Mail: dominik.plonner@hartmann.info

Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/34248/4607981
OTS: PAUL HARTMANN AG
ISIN: DE0007474041

Original-Content von: PAUL HARTMANN AG, übermittelt durch news aktuell
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:

Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Laienreanimationsquote in Deutschland im vergangenen Jahr bei 40,2 Prozent - Ein voller Erfolg - die virtuellen Veranstaltungen des DDIM.lokal Hamburg
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 28.05.2020 - 08:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1819382
Anzahl Zeichen: 5913

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Heidenheim



Kategorie:

Gesundheitswesen - Medizin



Diese Pressemitteilung wurde bisher 726 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"COVID-19-bedingter Mehrbedarf stärkt Quartalsergebnis / Gegenläufige Effekte im Jahresverlauf erwartet"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

PAUL HARTMANN AG (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Januar bis März 2026: HARTMANN steigert Umsatz und Ergebnis ...
- Umsatzerlöse steigen auf 623,9 Mio. EUR, organisches Umsatzwachstum von 3,3 % - Bereinigtes EBITDA liegt mit 77,3 Mio. EUR um 6,4 Mio. EUR über Vorjahreswert - Bereinigte EBITDA-Rendite erhöht sich von 11,7 % auf 12,4 % HARTMANN ist mit einer Steigerung bei Umsatz und Ergebnis in das Ge

HARTMANN schließt Geschäftsjahr 2025 mit Umsatz- und Ergebnissteigerung ab ...
- Organisches Umsatzwachstum beträgt 2,2 %; Umsatzerlöse betragen 2.449,6 Mio. EUR - Bereinigtes EBITDA steigt um 15,5 Mio. EUR gegenüber Vorjahr auf 276,9 Mio. EUR - Transformationsprogramm trägt mit über 50 Mio. EUR erneut wesentlich zum Ergebnis bei HARTMANN hat sich im Geschäftsjah

Vorläufiges Jahresergebnis 2025: HARTMANN steigert erneut Umsatz und Ergebnis ...
Die HARTMANN GRUPPE hat im Geschäftsjahr 2025 ein vorläufiges organisches Umsatzwachstum von 2,2 % erzielt. Das vorläufige bereinigte EBITDA liegt mit 277 Mio. EUR um rund 15 Mio. EUR über dem Vorjahreswert. Dies bedeutet auch eine Verbesserung der Margenspanne um 0,3 %. Das Transformationsprog


Weitere Mitteilungen von PAUL HARTMANN AG


Laienreanimationsquote in Deutschland im vergangenen Jahr bei 40,2 Prozent - "Ziel muss weiterhin sein, dass jedem Herz-Kreislauf-Stillstand die bestmögliche Hilfe zuteil wird." ...
Beim Herz-Kreislauf-Stillstand ist die umgehende Hilfe durch anwesende Ersthelfer ein entscheidender Faktor für das Überleben der Betroffenen. Im Jahr 2019 wurden in 40,2 Prozent der außerklinischen Herz-Kreislauf-Stillstände Wiederbelebungsmaßnahmen durch Ersthelfer durchgeführt. Das bedeutet

Corona-Infektion durch Atemluft: Wie gefährlich sind Aerosole? Wo sollte man aufpassen? "Zur Sache Rheinland-Pfalz!" am Donnerstag, 28. Mai 2020, 20:15 Uhr, SWR Fernsehen (VIDEO) ...
Wo man im Hinblick auf Aerosole aufpassen sollte und wie gefährlich sie sind, darüber berichtet das Politikmagazin "Zur Sache Rheinland-Pfalz!" in seiner Ausgabe am Donnerstag, 28. Mai 2020, ab 20:15 Uhr im SWR Fernsehen. Sie sind winzig klein und werden nicht beim Nießen oder Husten,

Selbstmedikation: Wichtige Säule des Gesundheitssystems (FOTO) ...
In Coronazeiten gerät manchmal in Vergessenheit, dass die Bevölkerung auch weiterhin von leichteren Erkrankungen wie Husten, Schnupfen oder Magen-Darm-Problemen betroffen ist. Die gute Nachricht: In vielen Fällen kann man diese Leiden durch rezeptfreie OTC-Arzneimittel und Medizinprodukte aus der

COVID-19: aktivmed liefert 1 Million Schutzmasken ...
Es ist die Verantwortung, die Robin Brünger, Geschäftsführer des Medizinprodukteherstellers aktivmed aus Rheine, umtreibt. „Als Hersteller von Blutzuckermessgeräten wissen wir, dass Diabetiker in der jetzigen Corona-Pandemie besonders gefährdet sind. Sie sollten, um die Risiken so klein wie m


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z