Covid-19 Pandemie: Binden und Tampons für Millionen Mädchen unerschwinglich / "Periode kann in Corona-Krise oft nicht in Würde bewältigt werden"
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An jedem Tag menstruieren etwa 800 Millionen Mädchen und Frauen weltweit. In den einkommensschwächsten Ländern fehlt es ihnen oft auch an sauberem Wasser, an Seife und Sanitäranlagen, die sie während der Pandemie an ihren Menstruationstagen benutzen können. Zum Beispiel sichere Toiletten mit Türen zum Schutz ihrer Privatsphäre. Zudem sind Mädchen derzeit von wichtigen Informationen abgeschnitten. Maike Röttger: "Da Millionen Schülerinnen in einkommensschwachen Ländern seit Monaten keine Schule besuchen, bekommen sie auch keine verlässlichen Informationen über ihre erste Periode und Wissen über ein entsprechendes Hygienemanagement. Das bringt Risiken für ihre Gesundheit mit sich."
Plan International fordert, dass die Bundesregierung das Thema Menstruationshygiene in ihrem Corona-Sofortprogramm mitdenkt und entsprechende Mittel dafür zur Verfügung stellt. Wesentlich ist es, dass Mädchen und Frauen neben dem Zugang zu Wasser und Sanitärinfrastruktur, auch Produkte der Menstruationshygiene und Informationen zur Verfügung stehen.
Ergebnisse der Online-Befragung von 61 Gesundheitsexpert/innen in 23 Ländern:
- 73 Prozent der Befragten berichteten von Engpässen und unterbrochenen Lieferketten für Menstruationsartikel. - 68 Prozent gaben an, dass es schwierig geworden sei, Menstruationsartikel zu wechseln, reinigen und zu entsorgen. - 58 Prozent beobachteten Preissteigerungen für Menstruationsprodukte. - 51 Prozent sprachen von schlechterem Zugang zu sauberem Wasser.
Pressekontakt:
Die Online-Befragung kann angefragt werden unter:
Plan International Deutschland e.V., Kommunikation, Bramfelder Str. 70, 22305 Ha
mburg Alexandra Tschacher, Leiterin des Presseteams, Tel. 040 607716-278 Claudia
Ulferts, Pressereferentin, Tel. 040 607716-267, presse@plan.de
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Datum: 28.05.2020 - 11:41 Uhr
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