TÜV SÜD: Fahrerlaubnisprüfungen unter Hygieneschutz-Maßnahmen
ID: 1819864
Covid-19
Nach der Untersagung des Prüfbetriebes zur Durchführung von Fahrerlaubnisprüfungen am 18. März wird der Prüfbetrieb seit dem 11. Mai wieder kontinuierlich hochgefahren. ?Das Ziel von TÜV SÜD ist es dabei, dass alle Fahrschulen, unabhängig von ihrer Größe, fertig ausgebildete Bewerber*innen zeitnah zur Prüfung vorstellen können. Dazu wurde eine entsprechende Verfahrensweise für den Wiederanlauf im Vorfeld mit den Ministerien und Verbänden unter Beachtung der geltenden Verordnungen und Auflagen abgestimmt?, sagt Jochen Krebs, Leiter Serviceline Fahrerlaubnis bei der TÜV SÜD Auto Service GmbH.
Besondere Bedingungen: Dazu muss bei den theoretischen Prüfungen an den einzelnen Prüfstandorten die Anzahl der Prüfplätze teilweise um bis zu 50 Prozent reduziert werden, damit der geforderte Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten und sämtliche Bedingungen des Schutzkonzeptes erfüllt werden können. Prüfstandorte, an denen dies auf Grund der baulichen Situation nicht möglich ist oder die nicht über geeignete Belüftungsmöglichkeiten oder Sanitäranlangen verfügen sowie externe Standorte, die vom Vermieter oder Betreiber nicht freigegeben sind, müssen vorübergehend geschlossen bleiben. Im Gegenzug werden aber an Standorten in zumutbarer Entfernung die Prüfkapazitäten ausgebaut oder alternative Prüfräume zur Überbrückung angemietet. ?Dort wo der Mindestabstand im Rahmen der Theorieprüfungen nicht immer zuverlässig eingehalten werden kann, tragen Bewerber*innen und Prüfer*innen Mundschutz?, so Krebs. Nach jeder Prüfung werden die Räume gelüftet und die Tische und Tablet-PCs desinfiziert.
Auch bei der praktischen Prüfung gilt außerhalb des Fahrzeugs ein Mindestabstand von 1,5 Metern. Im Fahrzeug tragen alle Insassen einen Mundschutz. Nach jeder Prüfungsfahrt wird das Fahrzeug gelüftet.
Anmeldungen steigen: Nach einer relativ ruhigen Anlaufphase ist jetzt eine deutliche Zunahme bei den Prüfungsanmeldungen zu verzeichnen. Der Lockdown von ca. acht Wochen führt zusätzlich zum normalen Bedarf zu einer deutlich höheren Nachfrage nach Prüfungsplätzen. ?Die Fahrschüler mussten nach der Unterbrechung zunächst ihr Wissen wieder auffrischen und Fahrpraxis bekommen. Das ist mittlerweile geschehen?, erklärt Krebs und ergänzt: ?Wir haben bereits letzte Woche mehr Prüfungstermine als in der Woche vor dem Lockdown angeboten. Der gesteigerten Nachfrage kommen wir jetzt mit zusätzlichen Prüfterminen, auch an Samstagen, entgegen. Dennoch ist es leider nicht auszuschließen, dass es durch diesen Sondereffekt zu Wartezeiten kommt. Wir bitten hier alle Bewerber*innen und Fahrschulen bereits jetzt um Verständnis.?
Auch während der Ausgangsbeschränkungen hat TÜV SÜD Prüfungen für Bewerber*innen aufrechterhalten, die dringend zur Sicherstellung der öffentlichen Ordnung eine Fahrerlaubnis benötigten (z.B. Feuerwehr, THW, Polizei, Rotes Kreuz, etc.). Insgesamt haben die Fahrerlaubnisprüfer*innen von TÜV SÜD rund 300 Prüfungen in dieser Zeit durchgeführt.
Im Jahr 1866 als Dampfkesselrevisionsverein gegründet, ist TÜV SÜD heute ein weltweit tätiges Unternehmen. Mehr als 25.000 Mitarbeiter sorgen an über 1.000 Standorten in rund 50 Ländern für die Optimierung von Technik, Systemen und Know-how. Sie leisten einen wesentlichen Beitrag dazu, technische Innovationen wie Industrie 4.0, autonomes Fahren oder Erneuerbare Energien sicher und zuverlässig zu machen. http://www.tuvsud.com/de
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Im Jahr 1866 als Dampfkesselrevisionsverein gegründet, ist TÜV SÜD heute ein weltweit tätiges Unternehmen. Mehr als 25.000 Mitarbeiter sorgen an über 1.000 Standorten in rund 50 Ländern für die Optimierung von Technik, Systemen und Know-how. Sie leisten einen wesentlichen Beitrag dazu, technische Innovationen wie Industrie 4.0, autonomes Fahren oder Erneuerbare Energien sicher und zuverlässig zu machen. http://www.tuvsud.com/de
Datum: 29.05.2020 - 12:02 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1819864
Anzahl Zeichen: 4128
Kontakt-Informationen:
Stadt:
München
Kategorie:
Auto & Verkehr
Diese Pressemitteilung wurde bisher 610 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"TÜV SÜD: Fahrerlaubnisprüfungen unter Hygieneschutz-Maßnahmen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
TÜV SÜD AG (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Aufzugsbranche steht vor einem Umbruch. Die EN 81-20 und EN 81-50 werden durch die ISO 8100-1 und ISO 8100-2 abgelöst, die umfangreicher sind und detailliertere Anforderungen enthalten. Auch gültige Zertifikate nach den alten Normen müssen angepasst und neu ausgestellt werden. TÜV SÜD unter
TÜV SÜD gibt Tipps für bessere Sichtbarkeit im Straßenverkehr ...
Wenn es morgens später hell und abends früher dunkel wird, steigt die Unfallgefahr auf den Straßen. Radfahrer, Fußgänger und auch Haustiere sind in der Dämmerung und Dunkelheit häufig zu spät zu erkennen. Mit der richtigen Beleuchtung und reflektierender Ausstattung lässt sich dieses Risiko
TÜV SÜD gibt Tipps für bessere Sichtbarkeit im Straßenverkehr ...
Wenn es morgens später hell und abends früher dunkel wird, steigt die Unfallgefahr auf den Straßen. Radfahrer, Fußgänger und auch Haustiere sind in der Dämmerung und Dunkelheit häufig zu spät zu erkennen. Mit der richtigen Beleuchtung und reflektierender Ausstattung lässt sich dieses Risiko
Weitere Mitteilungen von TÜV SÜD AG
Plug-in-Hybrid: Mogelpackung oder Umweltfreund? / Motor ist entscheidend für CO2-Ausstoß / Hersteller müssen Verbrauch angeben ...
Plug-in-Hybridfahrzeuge sind nicht automatisch umweltfreundlicher als reine Verbrenner: Je nach Motorisierung und Fahrverhalten kann ein PHEV (Plug-in Hybrid Electric Vehicle) sogar einen höheren CO2-Ausstoß haben bzw. mehr Kraftstoff verbrauchen als das Diesel- oder Benzin-Pendant. Der ADAC hat a
Mundschutz gehört jetzt in den Erste-Hilfe-Koffer ...
Wiesbaden, 29. Mai 2020. Im Notfall nicht wegschauen: Unterlassene Hilfeleistung ist auch in Corona-Zeiten strafbar. Wer Verletzten nach einem Unfall helfen will, kann jedoch kaum Abstand halten. Autofahrer sollten ihren Erste-Hilfe-Koffer deshalb um einen Mundschutz und Desinfektionsmittel ergänze
Nach Corona-Tiefpunkt wieder mehr Autounfälle ...
Ein Blick in die Statistiken der R+V Versicherung zeigt: Die Zahl der Autounfälle hat sich in der Corona-Krise nur kurzfristig verringert. Nach einem Tiefpunkt im April gibt es aktuell fast so viele Schäden wie im Vorjahr. Durch die Ausgangsbeschränkungen in der Corona-Krise wurde es still in De
Aus zwei mach eins: SKODA Connect - alle wichtigen Informationen in einer App (FOTO) ...
- Upgedatete Smartphone-App SKODA Connect bietet noch mehr Benutzerfreundlichkeit und Bedienkomfort - Kabellose Vernetzung mit dem Fahrzeug nach einmaliger Anmeldung - Fahrzeugfernzugriff über Online-Dienste und direkte Kommunikation mit dem Fahrzeug per SmartLink+-Schnittstelle zentral verfügba




