Gavi-Finanzierungskonferenz: Zusagen der Bundesregierung reichen nicht aus / Routineimpfungen und Stärkung von Gesundheitssystemen dürfen in Zeiten der Corona-Pandemie nicht auf der Strecke bleiben
ID: 1821099
In einer gemeinsamen Reaktion erklären die Entwicklungsorganisationen Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW), Global Citizen, ONE, Plan International Deutschland, Save the Children und World Vision Deutschland: "Die heute von der Bundesregierung zugesagten Mittel für die Impfallianz Gavi bleiben hinter unseren Erwartungen zurück. Eine Erhöhung der Mittel für Gavis Kernaufgaben um weitere 100 Millionen Euro wäre wichtig gewesen - denn aufgrund der aktuellen Pandemie bleiben in vielen Ländern lebensrettende Impfungen gegen Masern oder Polio aus."
Zu Gavis Einsatz gegen Corona sagen die Entwicklungsorganisationen : "Wenn wir das Coronavirus aufhalten wollen, geht das nur global. Gavi hat das nötige Know-how, um die Menschen schnell zu erreichen, die sonst kaum Zugang zu Impfungen haben. Daher begrüßen wir Deutschlands Unterstützung für Gavis Einsatz, für die Herstellung eines Corona-Impfstoffs und dafür, die Bereitstellung des Impfstoffs für die am stärksten von Armut betroffenen Menschen zu beschleunigen. Niemand ist sicher, wenn nicht alle geschützt sind."
Über Gavi
Die Impfallianz Gavi (https://www.gavi.org/) wurde vor 20 Jahren mit dem Ziel gegründet, allen Menschen in ärmeren Ländern gerechten Zugang zu Impfungen zu ermöglichen. Sie ist eine starke und zuverlässige Partnerin bei der Bekämpfung vermeidbarer Krankheiten und unterstützt derzeit Impfprogramme in 73 Ländern. Seit ihrem Bestehen hat Gavi ihre Partnerländer dabei unterstützt, über 760 Millionen Kinder zu impfen. Damit konnten mehr als 13 Millionen Leben gerettet werden.
Pressekontakt:
Pressekontakte Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW): Anke Wit
te, 0152 08947025, anke.witte@dsw.org
Global Citizen: Friederike Meister, 0171 7364470, friederike.meister@globalcitiz
en.org
ONE: Scherwin Saedi; 0152 03 771 429, scherwin.saedi@one.org
Plan International Deutschland: Anabela Brandao: 040 61140146, Anabela.Brandao@p
lan.de
Save the Children: Susanne Sawadogo, 030 27 59 59 79 120, susanne.sawadogo@savet
hechildren.de
World Vision Deutschland: Silvia Holten, 06172 763 159, silvia.holten@wveu.org
Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/106106/4614664
OTS: Save the Children Deutschland e.V.
Original-Content von: Save the Children Deutschland e.V., übermittelt durch news aktuell
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 04.06.2020 - 16:49 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1821099
Anzahl Zeichen: 3076
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Soziales
Diese Pressemitteilung wurde bisher 553 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Gavi-Finanzierungskonferenz: Zusagen der Bundesregierung reichen nicht aus / Routineimpfungen und Stärkung von Gesundheitssystemen dürfen in Zeiten der Corona-Pandemie nicht auf der Strecke bleiben"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Save the Children Deutschland e.V. (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Bundesregierung plant im Rahmen der Haushaltsgesetzgebung den Sofortzuschlag für Familien im Kinderzuschlag ersatzlos zu streichen. Die monatlich 25 Euro sind ein letztes positives Überbleibsel aus dem Gesetzgebungsverfahren zur Kindergrundsicherung und sollen jetzt vor der Sommerpause noch sc
Sudan: Tausende Kinder durch eskalierende Gewalt in El Obeid vertrieben ...
Aufgrund der eskalierenden Gewalt in und um die sudanesische Stadt El Obeid in Nord-Kordofan wurden in den vergangenen zwei Wochen rund 11.000 Menschen - darunter 5.500 Kinder - neu vertrieben. Die Versorgungslage in der belagerten Stadt ist katastrophal und die Menschen sind dringend auf humanitär
Haushaltsentwurf 2027: Es darf keine Kürzungen bei lebenswichtiger Hilfe geben ...
Der Kabinettsentwurf für den Bundeshaushalt 2027 sieht ein weiteres Jahr in Folge Kürzungen bei humanitärer Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit vor. Gerade jetzt, wo Krisen und Notlagen weltweit zunehmen, greifen die vorgesehenen Mittel spürbar zu kurz, warnt Save the Children. Denn die Einschn
Weitere Mitteilungen von Save the Children Deutschland e.V.
Von der Klimakrise zur Klimawende / Europaweite Kampagne "Game On" geht am Tag der Umwelt an den Start ...
Von der Klimakrise zur Klimawende: Damit das gelingt, brauchen wir eine grundlegende sozial-ökologische Transformation. Als Teil der europaweiten Kampagne "Game On - Don't let climate change end the game!" schafft die Christliche Initiative Romero e.V. (CIR) ein Bewusstsein für glob
Schön: Das Konjunkturpaket ist ein Erfolg für Familien ...
Mehr Geld für den Kita-Ausbau und für den schnelleren Ausbau der Nachmittagsbetreuung an Grundschulen Gestern Nacht hat der Koalitionsausschuss ein Konjunkturpapier zur Belebung der Wirtschaft nach der Corona-Pandemie beschlossen. Dazu erklärt die Stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-B
"Konjunkturpaket kann den sozialen Zusammenhalt der Gesellschaft fördern" / IB-Präsidentin Petra Merkel: "Hoffnungsvolles Zeichen" ...
"Das gestern beschlossene https://www.bundesfin anzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Schlaglichter/Konjunkturpake t/2020-06-03-eckpunktepapier.pdf?__blob=publicationFile&v=9 kann dazu beitragen, den sozialen Zusammenhalt der Gesellschaft in Zeiten der Krise als Folge der Coro
CARE zu Covid-19: Katastrophale Folgen für 12 Millionen Mütter in Hochrisikoländern /Wahrscheinlichkeit für eine Mutter in Sierra Leone während einer Geburt zu sterben 160-mal höher ...
Infolge der Covid-19-Pandemie gibt es starke Anzeichen darauf, dass sich die Mütter- und Säuglingssterblichkeit in Hochrisikoländern erhöht. Dies geht aus einer CARE-Analyse hervor, die auf Daten des INFORM-Risikoindex beruht. In den Hochrisikoländern Somalia, Afghanistan, der Demokra




