Xinhua Silk Road: Guilin in Südchina veranstaltet Feiern zum Tag des Kultur- und Naturerbes
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In Guilin wurde ein wichtiges Forum abgehalten, das herausragende Fallstudien des Landes als Beispiele dafür zeigte, wie der Schutz des kulturellen Erbes den lokalen Tourismus ankurbeln und die Armut bekämpfen kann.
Die Stadt der Prinzen von Jingjiang hat die Teilnehmer der Veranstaltungen durch ihren guten Erhaltungszustand beeindruckt.
Die Stadt der Prinzen von Jingjiang wurde im Jahre 1372 erbaut und umfasst eine Fläche von 200.000 Quadratmetern. Es war die Residenz der Prinzen der Ming-Dynastie (1368-1644). Insgesamt residierten hier 14 Prinzen der Ming-Dynastie.
"Um die Stadt der Prinzen von Jingjiang wieder zum Leben zu erwecken, hat Guilin eine archäologische Reinigung und Ausgrabung sowie Umweltsanierung von 11 prinzlichen Grüften durchgeführt. Sämtliche Gebäude, die illegal an der Stadtmauer errichtet worden waren, wurden abgerissen und die antike Stadtmauer ist damit wieder zu sehen", sagte ein Offizieller der örtlichen Behörden.
Neben den amtlichen Bemühungen zum Schutz der natürlichen und kulturellen Altertümer nehmen Einzelpersonen an der Kampagne zum Schutz des kulturellen Erbes teil.
Im Rahmen der Veranstaltungen fand eine Preisvergabe statt, bei der Bürger für ihren Beitrag zum Schutz des kulturellen Erbes geehrt wurden.
Tang Yijin, ein 76 Jahre alter Dorfbewohner aus Guilin, hat viele Jahre lang keine Anstrengungen gescheut, die kulturellen Altertümer zu schützen. 2009 erwarb er eine Gruppe alter Wohngebäude, welche charakteristisch für die traditionellen Bauwerke im nördlichen Guangxi sind, ließ sie umsetzen und hat damit ihren Abbruch aufgrund einer Erweiterung der Eisenbahn vermieden.
Beim Erhalt des Preises gab er seiner Freude Ausdruck: "Dies ist eine Ehre und ein Ansporn. Ich werde mich auch künftig dem Schutz der kulturellen Altertümer und des Erbes widmen."
Während der Veranstaltungen wurde eine Halle des ideellen kulturellen Erbes in Guilin eingeweiht, die sich örtlicher Oper und Kunst widmet.
In den letzten Jahren hat die südchinesische autonome Region Guangxi Zhuang den Schutz des und die Investitionen in das kulturelle Erbe stetig ausgebaut.
2018 begann Guangxi mit dem Bau spezieller Museen. Die Zahl der Museen in der Region ist auf 252 gestiegen und sie verzeichnen nach Angaben eines Vertreters der Abteilung für Tourismus und Kultur der Region nahezu 20 Millionen Besucher jährlich. (Redigiert von Hu Pingchao von der Xinhua Silk Road, hupingchao@xinhua.org)
Foto - https://mma.prnewswire.com/media/1196436/Cultural_and_Natural_Heritage_Day.jpg
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Datum: 29.06.2020 - 03:16 Uhr
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