Bayern verteidigt Rang zwei im weltweiten Standortranking - Brossardt: "Standortpolitik muss in Corona-Zeiten erst recht in den Fokus rücken"
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Die größten Pluspunkte hat der Freistaat erneut in den Kategorien Markt und Staat . Auch in den Bereichen Infrastruktur, Wissen und Ressourcen belegt der Freistaat jeweils Plätze in den Top 10. Um sich weiterhin im internationalen Wettbewerb zu behaupten, müssen nach Ansicht der vbw die Belastungen der Unternehmen reduziert werden. "Nach wie vor ist die Kostenentwicklung ein massiver Nachteil. Im Vergleich zum Vorjahr hat hier sogar eine Verschlechterung stattgefunden. Bayern liegt nur noch auf dem 43. Platz. Hohe Arbeits- und Treibstoffkosten sowie Steuern belasten unseren Standort. Vor dem Hintergrund einer langfristig orientierten Standortpolitik müssen wir dringend unsere Wettbewerbsfähigkeit stärken. Das gelingt durch eine Verringerung der Steuerbelastung, einer maßvollen Tarifpolitik und einem konsequenten Bürokratieabbau", so Brossardt.
Die Studie hat erneut die Wettbewerbsintensität Bayerns mit den einzelnen Ländern untersucht. Von diesen stehen Kanada, die USA und Japan im Blickpunkt, da diese eine hohe Standortqualität aufweisen und die USA zugleich zu den größten Konkurrenten des Freistaats auf den Weltmärkten gehören. "Aber auch die Volksrepublik China dürfen wir nicht außer Acht lassen, denn das Land hat bei durchschnittlicher Standortqualität die mit Abstand größte Wettbewerbsintensität mit Bayern. Es gilt sich deshalb nicht auf dem hervorragenden zweiten Platz auszuruhen, sondern kontinuierlich an der Verbesserung unserer Standortbedingungen zu arbeiten", kommentiert Brossardt.
Die Studie steht unter http://www.vbw-bayern.de zum Download bereit.
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Robert Seidl, Tel. 089-551 78-203, E-Mail: robert.seidl@ibw-bayern.de
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Datum: 11.08.2020 - 09:29 Uhr
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