Elterntaxi - auch in Corona-Zeiten keine gute Idee / Wer aus Angst vor dem Virus aufs Elterntaxi setzt, unterschätzt das damit verbundene Unfallrisiko
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"Gerade für jüngere Schülerinnen und Schüler, die zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs sind, kann der Verkehrsstau vor dem Schultor schnell gefährlich werden", sagt Sabine Bünger, Leiterin des Sachgebietes "Verkehrssicherheit in Bildungseinrichtungen" der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) und Präventionsexpertin der Unfallkasse Nord. "Damit sich die Verkehrssituation vor Schulen entspannt, empfehlen wir, den Schulweg in erster Linie zu Fuß oder, je nach Alter, mit dem Rad zurückzulegen. Wenn das nicht möglich ist, kann die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln helfen. Kann auf das Auto als Transportmittel nicht verzichtet werden, sollten Eltern versuchen, nicht direkt vor dem Schultor zu parken, sondern etwas entfernt, um die Verkehrssituation zu entzerren. Viele Kommunen haben dafür bereits vorgesehene Kurzparkplätze geschaffen, die so genannten Kiss & Ride Zonen."
Angesichts zunehmend voller Busse und Bahnen, kann bei Eltern die Befürchtung auftauchen, dass sich ihre Kinder auf dem Schulweg mit dem Coronavirus anstecken. Was man zum Infektionsschutz auf dem Weg zur Schule tun kann, beschreibt eine Handlungshilfe (https://publikationen.dguv.de/praevention/allgem eine-informationen/3837/dguv-handlungshilfe-coronavirus-hinweise-fuer-den-kita-u nd-schulweg?number=SW21481) der gesetzlichen Unfallversicherung.
"Um den Schulweg auch in diesen Zeiten für die Jüngsten möglichst sicher zu machen, raten wir allen Eltern: Üben Sie rechtzeitig mit Ihren Kindern den Schulweg. Begleiten Sie sie auf dem Schulweg, damit sie die Gefahren kennenlernen, " so Sabine Bünger. "Gehen die Kinder zu Fuß oder fahren sie mit dem Rad zur Schule, bekommen sie gleichzeitig Bewegung. Auch das ist ein positiver Nebeneffekt."
Hintergrund "kommmitmensch"
komm mit mensch ist die bundesweite Präventionskampagne von Berufsgenossenschaften, Unfallkassen und ihrem Spitzenverband Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV). Hintergrund ist, dass die Zahl der Arbeitsunfälle in den vergangenen Jahren nicht mehr deutlich gesunken ist. Um dem Ziel der Vision Zero, einer Welt ohne Arbeitsunfälle und arbeitsbedingte Erkrankungen, weiter näher zu kommen, braucht es deshalb einen ganzheitlichen Ansatz: komm mit mensch unterstützt Unternehmen und Bildungseinrichtungen dabei, eine Präventionskultur zu entwickeln, in der Sicherheit und Gesundheit Grundlage allen Handelns sind.
Weitere Informationen
http://ots.de/g3wvKx
https://www.dvr.de/presse/pressemitteilungen/sicher-zur-schule-tipps-fuer-eltern
http://ots.de/5iNiDi
Pressekontakt:
Stefan Boltz
Pressesprecher
Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV)
Spitzenverband
Tel.: 030 13001-1414
presse@dguv.de
Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/128705/4682239
OTS: Präventionskampagne kommmitmensch
Original-Content von: Präventionskampagne kommmitmensch, übermittelt durch news aktuell
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Datum: 18.08.2020 - 09:55 Uhr
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