UN-Kinderrechtskonvention ohne Vorbehalte
ID: 183889
UN-Kinderrechtskonvention ohne Vorbehalte
Der Bundesrat begrüßt in einer heute gefassten Entschließung die beabsichtigte Rücknahme der deutschen Vorbehaltserklärung zur UN-Kinderrechtskonvention.
Zur Begründung führen die Länder aus, dass sich die Bundesrepublik Deutschland dem Kinderschutz seit jeher verpflichtet fühlt und ihre Gesetze an diesem ausrichtet. So wurden etwa durch das Kindschaftsrechtsreformgesetz von 1998 für eheliche und nichteheliche Kinder weitestgehend gleiche rechtliche Rahmenbedingungen geschaffen. Seit dem Jahr 2001 gilt auch ein absolutes Gewalt- und Züchtigungsverbot in der Kindererziehung.
Die von der Bundesregierung im Jahr 1992 abgegebene Vorbehaltserklärung habe daher von Anfang an lediglich kleine Teilbereiche der deutschen Rechtsordnung betroffen.
Entschließung des Bundesrates zur Rücknahme der Erklärung der Bundesrepublik Deutschland vom 6. März 1992 zum Übereinkommen über die Rechte des Kindes (UN-Kinderrechtskonvention)
Drucksache 829/09 (Beschluss)
Bundesrat
Presse und Öffentlichkeitsarbeit, Besucherdienst, Eingaben
Leipziger Straße 3-4
10117 Berlin
Telefon: 030 18 9100-0
Fax: 030 18 9100-198
E-Mail: internetredaktion@bundesrat.de
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 26.03.2010 - 17:47 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 183889
Anzahl Zeichen: 1449
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 195 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"UN-Kinderrechtskonvention ohne Vorbehalte"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Bundesrat (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Nur einen Tag nach dem Bundestag hat auch der Bundesrat dem Vermittlungsvorschlag vom 14. Oktober 2015 zur Finanzierung des Regionalverkehrs zugestimmt. Das geänderte Gesetz wird nun dem Bundespräsidenten zur Unterschrift zugeleitet und kann zum 1. Januar 2016 in Kraft treten. Es erhöht die
Stanislaw Tillich zum Bundesratspräsidenten gewählt ...
Der Bundesrat wählte am 16. Oktober 2015 aus dem Kreis der Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder seinen neuen Präsidenten. Die Wahl erfolgte nach einer festgelegten Reihenfolge. Turnusgemäß übernimmt in diesem Jahr der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich das Amt von
Bundeszuschuss für Regionalzüge gesichert ...
In dem langjährigen Streit zwischen Bund und Ländern um die Finanzierung des Regionalverkehrs erzielte der Vermittlungsausschuss am 14. Oktober 2015 nach mehrstündigen Beratungen einen Kompromiss. Für das Jahr 2016 erhöht der Bund die so genannten Regionalisierungsmittel auf 8 Milliarden E
Weitere Mitteilungen von Bundesrat
Kundenzufriedenheit Maßstab für Vergütung im Finanzsektor ...
Der Bundesrat hat heute zu einem Gesetzentwurf Stellung genommen, mit dem die Bundesregierung in schwierigen wirtschaftlichen Situationen unangemessen hohe Bonuszahlungen in Banken und Versicherungen unterbinden will. Um den Fehlentwicklungen im Finanzsektor entgegenzuwirken, stellt die Bundesreg
Kreditvergaben an Mittelstand erleichtern ...
Der Bundesrat hat heute die Bundesregierung aufgefordert, sich im Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht für eine weitergehende Anpassung des sogenannten Basel II-Regimes einzusetzen und hierdurch Kreditvergaben insbesondere an den Mittelstand zu erleichtern. Die Länder begrüßen zwar die bishe
Länder wollen Transparenz in der Pflege weiter erhöhen ...
In einer heute gefassten Entschließung fordert der Bundesrat die Bundesregierung auf, die Qualitätskriterien und das Bewertungssystem zur Überprüfung von Pflegeeinrichtungen anhand der ersten Prüfergebnisse rasch wissenschaftlich evaluieren zu lassen. Zwar begrüßt er, dass das Pflege-Weit
Haushaltsüberwachung durch EU nicht unnötig überziehen ...
Der Bundesrat hat heute zu einem Verordnungsvorschlag der Kommission Stellung genommen, mit dem sie Schwachpunkte bei der Haushaltsüberwachung der EU-Staaten - wie im Fall Griechenland - beseitigen will. Hierzu schlägt die Kommission unter anderem häufigere und umfassendere standardmäßige Be




