"Wiederbelebung trotz Corona nicht vernachlässigen" - "Woche der Wiederbelebung" ab dem 14. September verstärkt im Internet - menschliches Gehirn ist ohne Sauerstoff nach fünf Minuten abgestorben
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In der "Woche der Wiederbelebung" rufen der "Berufsverband Deutscher Anästhesisten" (BDA) und die "Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin" (DGAI) dazu auf, die Herzdruckmassage zu lernen und zu üben. Um es für den Unerfahrenen möglichst einfach zu halten, muss er sich dabei nur die drei Stichworte "prüfen, rufen, drücken" merken: Beobachtet jemand einen Menschen, der in sich zusammensackt, soll er "prüfen", ob der Betroffene auf Ansprache reagiert. Ist dies nicht der Fall, erfolgt der Notruf über die Nummer 112. Danach solle sich der Ersthelfer seitlich neben den Patienten knien, die Hände verschränkt auf dem Brustkorb aufsetzen und das Brustbein einhundertmal pro Minute fünf bis sechs Zentimeter zum Boden drücken. Auf diese Weise wird ein künstlicher Kreislauf erzeugt, der unter den gegebenen Umständen ausreicht, dass ausreichend Blut und Sauerstoff ins Gehirn fließen.
Mund-zu-Mund-Beatmung nicht erforderlich!
"Die Mund-zu-Mund-Beatmung bei den Patienten ist auch vor der Corona-Pandemie für Laien nicht zwingend empfohlen worden", erklärt Professor Geldner weiter. Weil sich rund 60 Prozent der Herz-Kreislauf-Stillstände zu Hause ereignen, könne man bei Angehörigen wahrscheinlich auch in der Corona-Zeit die Mund-zu-Mund-Beatmung anwenden.
Nur bei rund 40 Prozent der Herzstillstände in Deutschland führen Ersthelfer die lebensrettenden Handgriffe aus. Zum Vergleich: In den Niederlanden und in skandinavischen Ländern liegt diese Quote bei mehr als 60 Prozent. Professor Geldner appelliert an die Bevölkerung: "Auch in Corona-Zeiten ist es wichtig, die Laienreanimation voranzutreiben. Durch Verbesserung der Reanimationsergebnisse wurden bis dato mehr Leben gerettet, als durch die Behandlung der Pandemie in Deutschland."
Die "Woche der Wiederbelebung" wird seit 2013 alljährlich im Spätsommer ausgerufen. Wegen der Corona-Pandemie werden sich in diesem Jahr voraussichtlich weniger Institutionen an der Aktion beteiligen. Interessante Informationen, Beiträge und Übersichten zu der Kampagne und zum Thema "Herz-Lungen-Wiederbelebung" sind auf den Seiten von BDA und DGAI in den sozialen Medien und auf der Internet-Seite " http://www.einlebenretten.de " zu finden.
Themenpool Herz-Lungen-Wiederbelebung
Im folgenden Themenpool finden Sie eine Reihe von Stichworten, die für die Berichterstattung zur "Woche der Wiederbelebung" aufgegriffen werden könnten. Bitte melden Sie sich, falls Sie ein interessantes Thema entdecken! Gerne helfen wir Ihnen bei der Umsetzung! ...
Herzstillstand - Plötzlicher Herztod - Herzinfarkt - Herzrhythmusstörungen - Herzschwäche - Herzinsuffizienz - Bewusstlosigkeit - Unfall - Polytrauma - Notruf - Erste Hilfe - Erste Hilfe bei Säuglingen und Kindern - Erste Hilfe durch Schüler und Kinder - Telefon-Reanimation - Herzdruckmassage - Mund-zu-Mund-Beatmung - Corona-Pandemie - Infektionsgefahr - Rettungsdienst - Notarzt - Rettungswagen - Notarzt-Wagen - Rettungshubschrauber - Notfall-Einsatz - Defibrillation - Beatmung - Sauerstoff-Versorgung - Cardiac-Arrest-Center - Notaufnahme - Herzkatheteruntersuchung - Intensivstation - "Ein Leben retten" - "Deutsches Reanimationsregister"
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"Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin"
(DGAI) /
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Datum: 08.09.2020 - 07:10 Uhr
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