Bildung neu denken
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Zum Auftakt des 8. Kongresses für Familienunternehmen an der Privaten Universität Witten/Herdecke forderten am Freitag (10.2.) führende Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft grundlegende Veränderungen des Schul- und Bildungssystems in Deutschland: "Wir brauchen einen neuen Gründergeist", sagte NRW-Wirtschaftsministerin Christa Thoben bei einer Pressekonferenz. Prof. Götz Werner, Gründer und geschäftsführender Gesellschafter der 23.000 Mitarbeiter starken dm-drogerie markt GmbH kritisierte die Erziehung zum "Anpassertum: Wenn wir wirklich freie Menschen haben wollen, die auch später bereit sind, unternehmerische Verantwortung zu unternehmen, dann erreicht man das nur, wenn man diesen Menschen in Schule und Hochschule Freiheits- und Experimentierräume eröffnet." "Schulen und Universitäten müssen junge Menschen auch zur Selbstführung animieren. Dies findet bisher kaum statt", sagte der Unternehmer Peter Pohlmann (Poco-Holding, Bergkamen). "Junge Menschen werden in unserem Bildungssystem auf Fragen von gestern trainiert, anstatt auf die Fähigkeit hin, Probleme von morgen zu lösen", kritisierte der Wittener Organisationsberater Prof. Dr. Rudolf Wimmer. Dr. Helmut Maucher, ehemaliger Generaldirektor der Nestle AG und heute Ehrenpräsident des Unternehmens erwartet "von Vorständen mehr Charakter und persönliche Werte." Persönlichkeitsbildung müsse mehr im Zentrum der schulischen und universitären Bildung stehen.
160 Familienunternehmer aus dem gesamten deutschsprachigen Raum waren am Freitag und Samstag zum europaweit grössten Kongress für Familienunternehmer an die Universität Witten/Herdecke gekommen, der dieses Jahr unter dem Motto "Mut proben" stand. Die Federführung der von Studierenden der Universität organisierten Tagung lag beim Wittener Institut für Familienunternehmen. Die Veranstaltung findet einmal im Jahr jeweils Mitte Februar statt. 38 Seminar, Foren und Diskussionskreise beschäftigen sich mit Fragestellungen rund um das Thema Familienunternehmen.
Bei dem Kongress wurden auch "10 Wittener Thesen zu Familienunternehmen" vorgestellt. Sie stellen die Essenz langjähriger Forschung am Institut für Familienunternehmen dar. In die Thesen mit eingeflossen sind insbesondere auch die Erfahrungen führender deutscher Familienunternehmer wie z.B. Oetker und Haniel. Die Thesen wurden bei der Wittener Tagung in verschiedenen Foren diskutiert. Sie erhalten die Thesen in ihrer endgültigen Fassung am Montag (13.2.) auf dem gewohnten Weg per E-Mail oder Fax.
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Datum: 10.02.2006 - 18:33 Uhr
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