Unternehmen sparen 200 Tonnen CO2 jährlich

(firmenpresse) - Bremen, März 2010. Hauptursache für den Klimawandel ist der Ausstoß von Treibhausgasen, allen voran Kohlendioxid. CO2 zu vermeiden ist daher oberstes Ziel der Klimaschutzpolitik – das entspricht ganz dem Sinne der Bremer Energie-Konsens. Die gemeinnützige und unabhängige Klimaschutzagentur informiert Unternehmen im Rahmen der Kampagne „plietsch!“ über Energieanalysen und energieeffiziente Maßnahmen. Wer auf diesem Wege die Umwelt schützt, ist plietsch. Acht Firmen können sich das bereits auf die Fahne schreiben und haben sich die gleichnamige Plakette verdient. Gemeinsam sparen sie jährlich fast 200 Tonnen CO2 ein – so viel wie etwa 100 Autos im Jahr durchschnittlich an Kohlendioxid ausstoßen.
Gleichzeitig tun sich die Unternehmen wirtschaftlich auch noch etwas Gutes: Sie sparen Energiekosten – insgesamt rund 45.000 Euro pro Jahr. „Möglich geworden ist das über Energieanalysen, die zurzeit mit bis zu 80 Prozent von der KfW-Bankengruppe gefördert werden. Energieberater empfehlen dabei im Anschluss an eine Vor-Ort-Untersuchung energieeffiziente Maßnahmen. Wer erste Maßnahmen umsetzt, erhält unsere ‚plietsch!’-Plakette. Generell gilt, dass Unternehmen im Schnitt 20 Prozent Energie sparen können“, erläutert Dr. Cornelis Rasmussen, Geschäftsführer der Bremer Energie-Konsens.
Im Fall des plietschen Unternehmens Kroning Industrie- und Landtechnik lieferten Holzpaletten die zündende Idee auf dem Weg zu mehr Energieeffizienz. Paletten, auf denen bestellte Waren angeliefert werden, stapeln sich so lange vor der Tür, bis sie vom Entsorger abgeholt werden. „Unsere Überlegung: Man müsse doch mit solchem Alt- und Restholz heizen können. Damit war die Idee einer Holzhackschnitzelanlage geboren – auch wenn sich das Heizen mit den Paletten letztlich nicht umsetzen ließ“, erzählt Geschäftsführer Norbert Lange-Kroning. Auf Anraten seines Energieberaters installierte der Unternehmer zudem eine Lüftung mit Wärmerückgewinnung und isolierte seine Halle durch eingezogene Decken – damit spart er nun 15.000 Euro und 64 Tonnen CO2 im Jahr. „Besonders stolz bin ich auf unsere Holzhackschnitzelanlage mit einem Wirkungsgrad von 84 Prozent. Unsere alte Gasheizung, die in einem zweiten Heizkreis in Betrieb ist, deckt die Spitzenlast ab einer Außentemperatur von null Grad ab“, erläutert Lange-Kroning.
Weitere plietsche Unternehmen sind: Asco Sturm Druck (jährliche Einsparung: 32 Tonnen CO2, rund 8.000 Euro), Badehaus (jährliche Einsparung: 4 Tonnen CO2, rund 1.500 Euro), büro A – projekte.qualität.umwelt (jährliche Einsparung: 42 Tonnen CO2, rund 3.000 Euro), Fleischer Einkauf am Standort Oldenburg (jährliche Einsparung: 34 Tonnen CO2, 10.000 Euro), Holzhandlung Ehlers (jährliche Einsparung: 10 Tonnen CO2, rund 4.600 Euro), photo dose (jährliche Einsparung: 9 Tonnen CO2, rund 3.000 Euro).
Eine Sonderstellung nimmt Anares ein. Als Ergebnis eines Pilotprojekts – umgesetzt durch die Bremer Energie-Konsens und das RKW Bremen im vergangenen Jahr – arbeitet der Buch- und Medienversand gänzlich klimaneutral. Die ohnehin geringe Menge an CO2-Emissionen wurde dabei auf ein Minimum reduziert, die verbleibenden 1,6 Tonnen sollen künftig durch Umweltmaßnahmen ausgeglichen werden. Die Energieanalyse deckte ein Einsparpotenzial von 600 Kilogramm CO2 auf.
Detaillierte Informationen zu den Maßnahmen der einzelnen Unternehmen finden sich unter www.energiekonsens.de/plietsch. Für weitere Auskünfte steht
Astrid Stehmeier, Projektleiterin bei der Bremer Energie-Konsens, unter 0421/376671-2 oder stehmeier@energiekonsens.de zur Verfügung.
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Die Bremer Energie-Konsens ist die gemeinnützige und unabhängige Klimaschutzagentur im Land Bremen. Sie verfolgt das Ziel, den Energieeinsatz so effizient und klimafreundlich wie möglich zu gestalten. Ihre Angebote richten sich an Unternehmen, Bauschaffende und Institutionen sowie private Haushalte. Die Konsens initiiert und fördert Projekte zu Energieeffizienz und zur Nutzung regenerativer Energien, organisiert Informationskampagnen, knüpft Netzwerke und vermittelt Wissen an Fachleute und Verbraucher. Als gemeinnützige GmbH ist sie ein neutraler und unabhängiger Mittler und Impulsgeber. Die Bremer Energie-Konsens wurde im Zuge der Privatisierung der Stadtwerke Bremen im Mai 1997 als Public-Private-Partnership gegründet. Gesellschafter sind die swb AG, die EWE AG, die Deutsche Essent GmbH sowie die Stadt Bremen.
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Datum: 30.03.2010 - 16:36 Uhr
Sprache: Deutsch
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Freigabedatum: 30.03.2010
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