?Ein notwendiger ambitionierter Aufbruch sieht anders aus?
Forderungen von GAIA zum Referentenentwurf des EEGs 2021
Laut Entwurf soll bis zum Jahr 2030 die installierte Leistung von Windenergie an Land auf 71 Gigawatt und von PV-Anlagen auf 100 Gigawatt gesteigert werden. ?Das entspricht leider bei der Windenergie nur dem oberen Rand, bei der Photovoltaik leicht darüber, was im Klimaschutzprogramm 2030 geregelt wurde. Ein notwendiger ambitionierter Aufbruch sieht anderes aus?, sagt Torsten Szielasko.
Ab dem 01.01.2021 fallen alle Windenergie- und Photovoltaikanlagen, die bis einschließlich 31.12.2000 installiert wurden, aus der EEG-Förderung. Allein bei der Windenergie sind Anlagen mit einer Gesamtleistung von 4000 Megawatt davon betroffen und bis Ende 2025 folgen jährlich weitere 2.300 bis 2.400 Megawattleistung. Zudem sind die Ausbauzahlen der Windenergie seit in Kraft treten des EEGs 2017 stark zurückgegangen. So wurden bis Ende Juni 2020 bundesweit nur 186 Windenergieanlagen mit einer Bruttoleistung von 587 Megawatt in Betrieb genommen.
?Weil aber in diesem Zeitraum auch Anlagen stillgelegt wurden, lag der Nettozubau bei 528 Megawatt. Vor diesem Hintergrund ist es umso wichtiger, die bestehenden und in der Bevölkerung zumeist akzeptierten Anlagen möglichst lange zu betreiben?, sagt Szielasko und schlägt vor, mithilfe des notwendigen ?Weiterbetriebgutachtens? die weitere Laufzeit von Altanlagen festzustellen und eine garantierte Anschlussvergütung von beispielsweise 4,5 Cent/kWh an das Ergebnis des Gutachtens zu koppeln. Ein anderes Modell wäre, die durch den Strommarkt zu zahlende Vergütung mit einer ?free floating?-Komponente zu ergänzen, welche die Differenz bis zu einen Betrag von 4,5 Cent/kWh ausgleicht.
Szielasko kritisiert den Vorschlag des Bundeswirtschaftsministeriums, dass alle Erneuerbare Energien-Neuanlagen über 100 Kilowatt künftig an den Zeiten keine EEG-Vergütung mehr erhalten sollen, an denen der Börsenstrompreis mindestens eine Stunde negativ ist. Aktuell gilt diese Regelung, wenn die Börsenstrompreise mehr als 6 Stunden negativ sind. ?Mit der 6-Stunden-Regelung gab es von 2019 auf 2020 eine exponentielle Zunahme an Tagen ohne Vergütung. Mit dem neuen Vorschlag würden die Zeiten ohne EEG-Vergütung auf das Jahr gerechnet schätzungsweise von neun auf 12 Prozent zunehmen. Dieses unkalkulierbare Risiko trägt keine Bank mit, was die Finanzierung neuer Anlagen von normalen Planern und Betreibern erschweren würde.? Hier sieht Szielasko die Gefahr, dass sich künftig nur noch große Energieversorger Erneuerbare Energien-Anlagen leisten könnten und, dass die Bürger-Energiewende nicht mehr stattfindet.
Die Gesellschaft für Alternative Ingenieurtechnische Anwendungen, kurz GAIA mbH, zählt zu den Pionieren der Erneuerbaren Energien in Südwestdeutschland. Mit dem Ziel, einen Beitrag zum Klimaschutz und zur Energiewende zu leisten, gründeten Michael Wahl und Torsten Szielasko 1999 das Unternehmen zunächst als Planungsbüro für den Bau von Windenergieanlagen. Heute plant, projektiert und realisiert GAIA, als Generalunternehmen und als Dienstleister für Kooperationspartner, Windkraftanlagen in Rheinland-Pfalz, im Saarland und in Hessen.
Weitere Geschäftsfelder des Unternehmens sind die technische und kaufmännische Betriebsführung von Windenergie- und Photovoltaikanlagen, die Planung und Errichtung von Dach- und Freiflächen- Photovoltaikanlagen sowie von Ladestationen für die E-Mobilität. Derzeit beschäftigt das mittelständische Unternehmen 49 hoch qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Die Gesellschaft für Alternative Ingenieurtechnische Anwendungen, kurz GAIA mbH, zählt zu den Pionieren der Erneuerbaren Energien in Südwestdeutschland. Mit dem Ziel, einen Beitrag zum Klimaschutz und zur Energiewende zu leisten, gründeten Michael Wahl und Torsten Szielasko 1999 das Unternehmen zunächst als Planungsbüro für den Bau von Windenergieanlagen. Heute plant, projektiert und realisiert GAIA, als Generalunternehmen und als Dienstleister für Kooperationspartner, Windkraftanlagen in Rheinland-Pfalz, im Saarland und in Hessen.Weitere Geschäftsfelder des Unternehmens sind die technische und kaufmännische Betriebsführung von Windenergie- und Photovoltaikanlagen, die Planung und Errichtung von Dach- und Freiflächen- Photovoltaikanlagen sowie von Ladestationen für die E-Mobilität. Derzeit beschäftigt das mittelständische Unternehmen 49 hoch qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Datum: 06.10.2020 - 14:30 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1850006
Anzahl Zeichen: 4226
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Lambsheim
Kategorie:
Energie & Umwelt
Diese Pressemitteilung wurde bisher 259 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"?Ein notwendiger ambitionierter Aufbruch sieht anders aus?"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Gesellschaft für Alternative Ingenieurtechnische Anwendungen - GAIA mbH (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Ein weiterer bedeutender Schritt zur Stärkung der nachhaltigen Energieversorgung in der Gemeinde Freiensteinau, im Vogelsbergkreis, Hessen ist getan: Das Regierungspräsidium Gießen hat die Genehmigung gemäß Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) für den Windpark Freiensteinau-Radmühl erteilt
HUSUM WIND - Projektentwickler GAIA warnt vor Windenergie-Aus in Süddeutschland ...
Der Pionier für Windenergie- und Photovoltaikanlagen GAIA mbH präsentiert nächste Woche auf der Fachmesse HUSUM WIND seinen Forderungskatalog Kurs halten un volle Pann vöörut! Der wichtigste Appell des rheinland-pfälzischen Projektierers lautet: Die Bundesregierung soll den Referenzertrag fÃ
GAIA startet kraftvoll ins Jahr 2025 - Vier Windenergieprojekte mit 52,76 MW genehmigt ...
Das Lambsheimer Unternehmen GAIA blickt auf einen vielversprechenden Jahresauftakt: Mit vier genehmigten Windenergieprojekten und einer Gesamtleistung von 52,76 Megawatt (MW) unterstreicht der erfahrene Projektentwickler seine führende Rolle im Ausbau erneuerbarer Energien in der Region. Insgesamt
Weitere Mitteilungen von Gesellschaft für Alternative Ingenieurtechnische Anwendungen - GAIA mbH
Abgasskandal: Kläger erhält 90 Prozent des Kaufpreises einer manipulierten Mercedes C-Klasse erstattet ...
HAHN Rechtsanwälte konnte erneut einen Sieg gegen die Daimler AG im Abgasskandal erzielen. Das Landgericht Stuttgart sprach dem Kläger Schadensersatz gegen die Daimler AG unter anderem wegen sittenwidriger Schädigung gemäß § 826 BGB zu. Gegen Übereignung und Herausgabe der manipulierten C-Kla
E3/DC steht für Zukunft: Kundenfeedback bescheinigt herausragende Innovationskraft ...
Je weiter die Energiewende voranschreitet, desto stärker differenziert sich die Produkt- und Servicewelt im Energiebereich aus. Vor allem das Angebot im Bereich Heimspeicher hat in den letzten Jahren große Entwicklungssprünge gemacht. Die Anbieter müssen innovativ bleiben. Um herauszufinden, wie
Aktivistenbesetzung des DEBRIV-Büros beendet / Unverständnis über gesetzeswidrige Besetzung durch Extinction Rebellion ...
Die heutige Besetzung der Berliner Vertretung des Braunkohleverbandes DEBRIV durch Extinction Rebellion nimmt der DEBRIV mit großem Unverständnis zur Kenntnis. Es gibt einen gesellschaftlichen Konsens zur Beendigung der Braunkohleverstromung, der auch von den Umweltverbänden mitgetragen wurde. D
Ertüchtigung von maroden Kleinkläranlagen ...
Vollbiologische Kleinkläranlagen leisten seit vielen Jahren einen wichtigen Beitrag zur Abwasserentsorgung im ländlichen Raum. Dank ihrer Hilfe kann Abwasser dezentral auf ein hohes Qualitätsniveau gereinigt werden, ohne dass man lange Kanalnetze in dünn besiedelten Regionen erstellen und unterh




