EU-Kommission bestellt 200 Millionen Dosen des COVID-19-Impfstoffkandidaten von Johnson& Johnson / Mitgliedstaaten der Europäischen Union können sich zusätzlich weitere 200 Millionen Dosen sichern
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"COVID-19 bedroht noch immer Menschen auf der ganzen Welt. Als forschendes Unternehmen sehen wir es als unsere Verantwortung, den Zugang zu unserem künftigen COVID-19-Impfstoff weltweit so schnell wie möglich zu ermöglichen. Wir danken der EU-Kommission und den EU-Mitgliedstaaten für das Vertrauen in unsere Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten sowie unsere Impfstofftechnologie", sagt Dr. Paul Stoffels, Forschungschef von Johnson & Johnson.
Um den künftigen COVID-19-Impfstoff von Janssen nach der Zulassung weltweit schnellstmöglich zur Verfügung stellen zu können, führt das forschende Pharmaunternehmen Gespräche mit zahlreichen Regierungen und Nichtregierungsorganisationen auf der ganzen Welt. Darüber hinaus hat Johnson & Johnson sich verpflichtet, bis zu 500 Millionen Impfstoffdosen für Länder mit niedrigeren Einkommen bereitzustellen. Die Auslieferung soll Mitte 2021 beginnen, sobald alle erforderlichen Genehmigungen vorliegen. Um dem enormen weltweiten Bedarf an einem sicheren und wirksamen COVID-19-Impfstoff gerecht werden zu können, arbeitet Johnson & Johnson zudem unermüdlich daran, die Produktionskapazitäten des Unternehmens weiter auszubauen.
Janssen entwickelt seinen COVID-19-Impfstoffkandidaten unter Einhaltung strenger wissenschaftlicher und ethischer Standards. Seit September untersucht das Unternehmen die Wirksamkeit seines COVID-19-Impfstoffkandidaten bei Gabe einer Einzeldosis (Ein-Dosis-Impfregime) in einer groß angelegten, zulassungsrelevanten, länderübergreifenden Phase 3-Studie (ENSEMBLE). Eine zweite Phase-3-Studie mit einem Zwei-Dosis-Schema ist für später in diesem Jahr geplant. Johnson & Johnson hat sich dazu verpflichtet, die Studienergebnisse im Sinne größtmöglicher Transparenz öffentlich zugänglich zu machen.
Der COVID-19-Impfstoffkandidat von Janssen basiert auf der AdVac®-Technologie des Unternehmens. Diese Technologie wurde auch bei der Entwicklung des mittlerweile von der Europäischen Kommission zugelassenen Ebola-Impfstoffs sowie bei den HIV-, RSV- und Zika-Impfstoffkandidaten eingesetzt. Bis heute wurden mehr als 100.000 Menschen mit einem auf dieser Technologie basierenden Impfstoff geimpft. Dank der AdVac®-Technologie wird der COVID-19-Impfstoffkandidat, sofern er zugelassen wird, voraussichtlich bis zu zwei Jahre bei -20° C und bis zu drei Monate bei 2-8° C haltbar sein. Dadurch kann er über die üblichen Vertriebswege für Impfstoffe verteilt werden und benötigt keine neue Vertriebs-Infrastruktur.
Einen Überblick über das Engagement von Johnson & Johnson zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie finden Sie hier: https://www.janssen.com/germany/coronavirus
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Unsere Vision bei Janssen ist eine Zukunft, in der Krankheiten der Vergangenheit angehören. Als pharmazeutische Unternehmenssparte von Johnson & Johnson arbeiten wir unermüdlich daran, diese Zukunft für Patient:innen auf der ganzen Welt Wirklichkeit werden zu lassen: indem wir Krankheiten durch die Erforschung und Entwicklung wirksamer Therapien gezielt bekämpfen, den Zugang zu Arzneimitteln verbessern und auch in vermeintlich hoffnungslosen Situationen nicht aufgeben. Ein JA kann das schaffen. JA ist die Haltung, die es braucht, um sich große Ziele zu setzen, mutig zu forschen und Gegebenes für Besseres in Frage zu stellen, damit Patient:innen heute und in Zukunft Zugang zu den modernsten Therapien haben. Dabei konzentrieren wir uns auf die medizinischen Bereiche, in denen wir am meisten bewirken können: Onkologie, Immunologie, Infektiologie, Psychiatrie und pulmonale Hypertonie. Janssen-Cilag GmbH ist ein Unternehmen der Janssen Pharmaceutical Companies of Johnson & Johnson.
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Datum: 08.10.2020 - 14:28 Uhr
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