Standortfaktor Fachkräfte: Akquise muss auch in der Krise weitergehen
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Dr. Katrin Ihle, Leiterin der Abteilung Arbeit im Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, erläutert, warum die Fachkräftegewinnung nach wie vor wichtig ist: "Zuerst müssen wir alles tun, damit wir bestmöglich aus der Krise kommen. Gleichzeitig gilt es, auch in dieser Phase kontinuierlich die Voraussetzungen für ein gelungenes 'danach' zu schaffen, damit Sachsen handlungsfähig bleibt, wenn Wirtschaft und Arbeitsmarkt wieder Fahrt aufnehmen."
Andreas Leinhaas, Leiter des Personal- und Organisationsamts der Stadt Bonn, fügt hinzu: "Fachkräfte und Auszubildende zu gewinnen ist zu jeder Zeit eine wichtige Aufgabe für den vielfältigen Arbeitgeber Stadtverwaltung. Deshalb dürfen wir auch in Krisenzeiten nicht nachlassen, neues Personal zu gewinnen."
Thomas Weise, stellvertretender Leiter für die Abteilung Beruf und Qualifikation bei der IHK Region Stuttgart, antwortet auf die Frage, warum das Werben um Fachkräfte auch in der Krise wichtig ist, wie folgt: "Weil sie gebraucht werden. Die Auszubildenden, die jetzt nicht eingestellt werden, fehlen den Unternehmen in zwei bis drei Jahren als ausgebildete Fachkräfte."
Allen gemein ist, dass sie in der Corona-Krise verstärkt auf digitale Marketingmaßnahmen setzen. So wirbt die Stadt Gelsenkirchen mit ihrer neuen Kampagne "Wir sind ein bunter Haufen" als Arbeitgeber vor allem via Instagram, Facebook, LinkedIn und Xing. Auch die Ausbildungskampagne "Mach doch, was du willst" der IHKs in Baden-Württemberg nutzt die Reichweite der sozialen Medien. Die Kampagne läuft auf Instagram, Snapchat und Spotify.
Die Umfrage, in der diverse Player des öffentlichen Sektors über die Relevanz von digitalen Tools beim Recruiting und im Standortmarketing sprechen, findet sich in der aktuellen Ausgab von PUBLIC MARKETING (www.publicmarketing.eu).
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Datum: 28.10.2020 - 12:03 Uhr
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