Studie: Neun von zehn Entscheidern nennen Prozessautomatisierung essentiell für die digitale Transformation
ID: 1856028
Die Umfrage, an der 400 IT-Führungskräfte in den USA und Europa teilgenommen haben, zeigt, dass 84 Prozent der Unternehmen mit steigenden Investitionen in die Prozessautomatisierung rechnen. Grund dafür ist vor allem der steigende Marktdruck sowie die zunehmende Arbeit von zu Hause. Der Bedarf an Prozessautomatisierung stößt jedoch auf ein breites Spektrum an neuen Technologien, Infrastrukturen und Anwendungsfällen. Diese neue Realität birgt die Gefahr unvollständiger oder unterbrochener Geschäftsprozesse, mangelnder Einsicht in ineffiziente Abläufe und Engpässe, zusätzlicher Kosten und potenzieller Kundenverluste, aber auch neue Wachstumschancen.
"Die Ergebnisse unserer Umfrage zeigen, wie eine neue Ära der Prozessautomatisierung entsteht, als der verborgene Motor, der Innovationen in einem Unternehmen vorantreibt und dazu beiträgt, den Kundenservice zu verbessern und neue Geschäftsmöglichkeiten zu nutzen, gleichzeitig die Betriebskosten senkt und die Effizienz verbessert", sagt Jakob Freund, CEO und Mitbegründer von Camunda. "Die Umfrage unterstreicht auch die erheblichen neuen technischen, infrastrukturellen und organisatorischen Herausforderungen, denen IT-Führungskräfte gegenüberstehen, und belegt die Notwendigkeit, ihre Initiativen zur Prozessautomatisierung mit einem offeneren, agileren und besser zu skalierenden Ansatz neu zu erdenken."
Prozessautomatisierung beschleunigt sich durch COVID-19
Die überwiegende Mehrheit (88%) der Befragten gibt an, dass sie wegen COVID-19 IT-Initiativen gestartet oder beschleunigt haben, wobei 80% der Befragten bestätigen, dass mehr Prozesse in ihrer Organisation auch deshalb automatisiert werden, weil weniger Mitarbeiter im Büro sind, die die gleichen Aufgaben manuell ausführen. Angesichts dieses makroökonomischen Drucks ist es nicht überraschend, dass 84% der IT-Entscheidungsträger planen, mehr in die Prozessautomatisierung zu investieren. Die Unternehmen haben derzeit rund die Hälfte (46%) ihrer Prozesse automatisiert, doch bereits in den nächsten 24 Monaten soll dieser Anteil auf 58 Prozent steigen.
Geschäftsprozesse haben sich weiterentwickelt - und mit ihnen auch die Herausforderungen bei der Automatisierung
Zwar steht die Automatisierung von Geschäftsprozessen im Mittelpunkt der Initiativen zur digitalen Transformation. Doch diese Prozesse sind mit der Zeit immer komplexer geworden und erstreckt sich über viele verschiedene Einzelschritte, Komponenten und Technologien hinweg. Inzwischen umfasst ein Prozess typischerweise fünf unterschiedliche Arten von Komponenten, wie Unternehmensanwendungen, APIs, RPA-Bots, mobile Anwendungen, manuelle Aufgaben oder Microservices. Darüber hinaus laufen die Prozesse nahezu überall, da sich der Aufwand bei der Prozessautomatisierung vor Ort (32%), in der Private Cloud (58%) oder Public Cloud (47%) oder in einem hybriden Szenario (45%) abspielt. Darum überrascht auch nicht, dass 88 Prozent der IT-Entscheider sagen, dass sie bei ihrem letzten Prozessautomatisierungsprojekt mindestens eine Herausforderung erlebt haben. Die meisten Befragten, die über Herausforderungen berichten, nennen Probleme bei der Organisation oder im Projektmanagement sowie eine nicht zusammenhängende technische Infrastruktur.
Fehlende Einblicke in die Prozesse gefährden Unternehmen
Obwohl die Geschäftsprozesse komplexer geworden sind, verlassen sich viele Organisationen immer noch auf ein manuelles oder inkonsistentes Reporting, um zu entscheiden, wie sich bereits automatisierte Prozesse optimieren oder verbessern lassen, und um Muster und Engpässe zu erkennen. Fast die Hälfte (48%) der Unternehmen führt Log-Analysen nur periodisch durch, während jedes vierte Unternehmen manuelle Ad-hoc-Berichte verwendet. Dieser Mangel an Transparenz und strategischer Übersicht erhöht die Wahrscheinlichkeit dafür, dass kritische Geschäftsprozesse ineffizient erledigt werden, zu lange dauern oder unbemerkt abbrechen und dadurch den Umsatz und die Unternehmensreputation gefährden.
RPA bringt kurzfristig Vorteile, jedoch mit wachsenden Herausforderungen insbesondere in Punkto Sicherheit
Die Befragten betrachten RPA (Robotic Process Automation) als eine Komponente im breiteren Prozessautomatisierungsumfeld. In Unternehmen, die RPA einsetzen, geben 65 Prozent an, dass RPA die Qualität verbessert, Fehler minimiert und dazu beiträgt, Automatisierung schnell umzusetzen. Allerdings sagen 91% auch, dass ihr Unternehmen durch die RPA-Einführung mit neuen Herausforderungen konfrontiert ist, um etwa Skripte zu pflegen, IT-Kontrolle zu bewahren oder Compliance-Vorgaben einzuhalten. Alarmierend ist, dass fast die Hälfte der Befragten zugibt, dass sie beim Sicherheitsmanagement auf Herausforderungen gestoßen sind.
Über die Umfrage zum Stand der Prozessautomatisierung
Camunda beauftragte Vanson Bourne damit, 400 IT-Entscheidungsträger in den USA und Europa im August und September 2020 zu befragen, um die Akzeptanz von Prozessautomatisierung in den Unternehmen zu bewerten und die größten Trends, Herausforderungen und Möglichkeiten zur Verbesserung zu ermitteln.
Der vollständige Bericht lässt sich unter folgender URL herunterladen:
https://camunda.com/state-of-process-automation/
Über Camunda
Camunda revolutioniert die Prozessautomatisierung mit einer Open Source Plattform, die auf offenen Standards basiert, hochgradig skalierbar ist und die Zusammenarbeit zwischen Softwareentwicklern und Fachanwendern optimal unterstützt. Tausende von Usern, darunter Unternehmen wie Allianz, ING Bank oder die Deutsche Telekom modellieren, automatisieren und verbessern ihre Kernprozesse mit Camunda ganzheitlich und über Systemgrenzen hinweg. Unsere Workflow und Decision Automation Tools ermöglichen, Software-Anwendungen schneller, kollaborativer und kosteneffizienter zu realisieren, und die Flexibilität, Transparenz und Skalierbarkeit zu erreichen, die für die digitale Transformation unabdingbar sind. Mehr Informationen unter https://camunda.com/
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Datum: 29.10.2020 - 15:00 Uhr
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