Englischer Dienst der dpa wird neu strukturiert
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Auch erhalten Kunden der multimedialen, englischsprachigen dpa-Dienste bereits seit längerer Zeit Fotos verschiedenster Agenturpartner weltweit. Während zunehmend mehr Text- und Fotopartner passenden, qualitätsgesicherten Content liefern, macht dpa auch ihr internationales Korrespondentennetz effizienter. Künftig bauen auch die englischsprachigen Angebote auf die Berichte und Informationen der deutschsprachigen Reporterinnen und Reporter, die im Newsroom übersetzt werden. An Standorten, wo es sinnvoll ist, werden weiter englischsprachige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingesetzt, um Informationen zu recherchieren.
Die Agentur ist seit geraumer Zeit dabei, ihr Netz deutschsprachiger Korrespondenten auszubauen, zuletzt wurden die Büros in Washington und London um jeweils einen Redakteur erweitert. Auf dem deutschen Markt kommt der dpa zunehmend eine wichtigere Rolle bei der Auslandsberichterstattung zu.
Zugleich hört der Englische Dienst auf die Wünsche vieler seiner Kunden und richtet seine Inhalte noch stärker auf diese Bedürfnisse aus. Neben der redaktionellen Berichterstattung über die wichtigsten Ereignisse weltweit, bleibt das Versprechen, besser und umfassender als jede andere Nachrichtenagentur auf der Welt über Deutschland und angrenzende Länder zu berichten.
Noch stärker herausgearbeitet wird die Position als Nachrichtenagentur aus dem bevölkerungsreichsten und wirtschaftlich stärksten Land in der Europäischen Union - mit einem breiten Angebot an Berichten aus der und über die EU, EU-Beitrittskandidaten und Großbritannien.
Die Neustrukturierung bedingt allerdings auch, dass die Zahl englischsprachiger Korrespondenten und freier Mitarbeiter des Englischen Dienstes weltweit reduziert wird. Nach jetzigen Planungen betrifft das etwa 30 Beschäftigte. Die Agentur reagiert damit auf die Tatsache, dass der Englische Dienst seit geraumer Zeit jährlich hohe Defizite verursacht.
Die Desk-Besatzungen in Berlin und Sydney, die sich bei der Produktion des täglich 24-stündigen Dienstes abwechseln, sind nicht betroffen. Einige der Korrespondentinnen und Korrespondenten - besonders in Asien und Afrika - werden auch weiter für dpa tätig sein, jedoch dem deutschsprachigen Dienst zuarbeiten.
dpa-Chefredakteur Sven Gösmann: "Diese Neuausrichtung ist ein notwendiger Schritt zur Sicherung unseres englischsprachigen Angebots und zur generellen Fokussierung unserer Auslandsberichterstattung auf die Themen, die unsere Kunden und Gesellschafter von uns zu Recht in hoher Qualität erwarten. Einschnitte sind immer schmerzhaft, besonders natürlich für die Betroffenen. Sie bieten zugleich aber die Chance, den Englischen Dienst in eine erfolgversprechende Zukunft zu führen."
Über den Englischen Dienst:
Der seit 1957 bestehende Englische Dienst liefert täglich rund 200 Meldungen, Berichte und Features an dpa-Kunden weltweit, darunter Nachrichtenagenturen, Zeitungen und Online-Portale. Auch Regierungen und Institutionen beziehen das umfassende journalistische Angebot, das rund um die Uhr von Redakteurinnen und Redakteuren an Desks in Berlin und Sydney produziert wird. Für den Dienst schreiben rund 75 englischsprachige Journalistinnen und Journalisten auf allen Kontinenten. Zudem besteht er aus übersetzten Texten des deutschsprachigen Basisdienstes, sowie des Spanischen und Arabischen Dienstes der dpa. Seit 2017 bietet dpa zudem eigenständig einen weltweit verfügbaren Fotodienst an.
Über dpa:
Die Deutsche Presse-Agentur (dpa) wurde 1949 gegründet und gehört zu den weltweit führenden unabhängigen Nachrichtenagenturen. dpa beliefert Medien, Unternehmen und Organisationen mit redaktionellen Angeboten. Dazu zählen Texte, Fotos, Videos, Grafiken, Hörfunkbeiträge und andere Formate. Als international tätige Agentur berichtet dpa in sieben Sprachen. Rund 1000 Journalistinnen und Journalisten arbeiten von etwa 150 Standorten im In- und Ausland aus. Gesellschafter der dpa sind 177 deutsche Medienunternehmen. Die dpa-Redaktion arbeitet nach den im dpa-Statut festgelegten Grundsätzen: unabhängig von Weltanschauungen, Wirtschaftsunternehmen oder Regierungen. Die Zentralredaktion unter der Leitung von Chefredakteur Sven Gösmann befindet sich in Berlin. Die Geschäftsführung um ihren Vorsitzenden Peter Kropsch ist am Unternehmenssitz in Hamburg tätig. Vorsitzender des Aufsichtsrats ist David Brandstätter (Main-Post GmbH, Würzburg).
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Datum: 19.11.2020 - 15:01 Uhr
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