Kein Feuerwerksverbot: VPI begrüßt Entscheidung gegen generelle Verfügung beim Corona-Gipfel
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"Genauso wie wir es bereits mit Bezug auf Großveranstaltungen zu Silvester betont haben, können wir auch die Entscheidung für Verbote auf belebten Plätzen im Corona-Jahr gut nachvollziehen. Alles, was hier dem Infektionsschutz dient, halten wir natürlich für richtig. Warum man aber den Verzicht auf privates Feuerwerk empfehlen muss, leuchtet mir nicht ein", reagiert Klaus Gotzen, Geschäftsführer des VPI. "Auf das Pandemiegeschehen hat das - und das wurde auch im gestrigen Corona-Gipfel betont - keinerlei Auswirkungen. "Man sollte - gerade um dazu beizutragen, dass es nicht zu Menschenansammlungen kommt - doch eher empfehlen, Feuerwerk im kleineren Kreis der Familie abzubrennen." Die Empfehlung der Politik für einen Verzicht des Abbrennens von Silvesterfeuerwerk könnte trotz fehlenden Verbots dennoch zu großen Umsatzeinbußen führen. Dadurch bedürfte es unter Umständen finanzielle Hilfen des Staates.
Was die Beschränkungen auf bestimmten Plätzen und Straßen angeht, so wünscht sich die Branche eine sachliche Betrachtung. "Es sollte genau bedacht werden, an welchen Stellen so etwas wirklich notwendig ist. Und dann muss es auch entsprechend sachlich und transparent formuliert werden", sagt der Vorstandsvorsitzende des VPI, Thomas Schreiber. "Überall, wo es hilft, größere Menschenansammlungen zu vermeiden: gerne. Das kann aber sicher nicht per se heißen, dass Einschränkungen für alle öffentlichen Straßen beschlossen werden. Es sollte lediglich um öffentliche Plätzte gehen, auf denen solche Ansammlungen denkbar wären." Der VPI geht nicht davon aus, dass nun durch eine Hintertür Feuerwerksverbote ausgesprochen werden, indem man komplette Stadtteile als belebte Straßen ausweist. "Wir wünschen uns hier einfach das richtige Maß", so Schreiber abschließend.
Der VPI betont in seiner Argumentation für privates Silvesterfeuerwerk aber genauso, wie wichtig es gerade in diesem Jahr sei, auf Sicherheit zu achten und der Pandemiesituation auch beim Silvesterfest mit dem nötigen Respekt zu begegnen. Klaus Gotzen: "Wir bitten alle Nutzer, sich auch im kleinen Kreise wie etwa der eigenen Familie oder eben mit wenigen Freunden, wie es die geltenden Kontaktregelungen zulassen, an die geltenden Abstands- und Hygieneregeln zu halten. Wir sind uns sicher, dass unser schöner Brauch dann nach diesem schwierigen Jahr für das ein oder andere Aufatmen und Lächeln sorgen und den Frust ein wenig vergessen machen kann."
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Datum: 26.11.2020 - 14:42 Uhr
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