SGS INSTITUT FRESENIUS Diagnostiklabor GmbH bietet SARS-CoV-2 Sequenzierung für aktuelle Virusmutat

SGS INSTITUT FRESENIUS Diagnostiklabor GmbH bietet SARS-CoV-2 Sequenzierung für aktuelle Virusmutationen zur Bekämpfung der Pandemie

ID: 1873748
(ots) - SGS Institut Fresenius und Joint-Venture-Partner Pathologie-Labor Dr. Peter Obrist - Dr. Thomas Brunhuber OG bieten über ein neues Labor in Wörgl (Österreich) mit modernster Analytik zum SARS-CoV-2 (COVID 19) Nachweis und Sequenzierung an.

Das Auftreten neuer Varianten des SARS-CoV-2 Virus bereitet den Gesundheitsbehörden und -Institutionen große Sorge. Die Sequenzierung von PCR positiven Proben mittels NGS wird ab sofort vom SGS Institut Fresenius Diagnostiklabor angeboten.

Das SGS Institut Fresenius Diagnostiklabor hat die Hochdurchsatz-Sequenzierung auf Geräten der neusten Generation (illumina NovaSeq) angeschafft. Im Zuge der sich zuspitzenden Lage in Europa mit Nachweisen von B.1.1.7. Varianten sowie der südafrikanischen Variante und der fehlenden Sequenzierkapazität in Europa (vergl. ECDC) haben die Joint-Venture-Partner beschlossen, diese Sequenzierkapazität im Kampf gegen die weitere Ausbreitung des SARS-CoV-2 Virus zur Verfügung zu stellen.

Beginnend ab KW 4/21 werden Sequenzierungen aus PCR-Positiven Proben durchgeführt. Die eingesetzten Geräte sind identisch mit denen der europäischen WHO SARS-CoV-2 Referenzzentren (vergl. ECDC). Das Pathologie-Labor Dr. Obrist - Dr. Brunhuber blickt auf die Expertise von über 300.000 durchgeführten SARS-CoV-2 PCR Testungen zurück, SGS Institut Fresenius verfügt über ein hervorragendes Netzwerk an Prüflaboratorien und zu unterschiedlichsten Kundengruppen im Rahmen seiner Prüftätigkeit.

"Wir freuen uns sehr, dass wir mit dem schnellen Aufbau unseres neuen gemeinsamen Diagnostikzentrums, jetzt bereits die SARS-CoV-2 Sequenzierung zum schnellen Aufklären und damit Unterbrechen von Infektionsketten anbieten können und einen wertvollen Beitrag für die Bekämpfung der Pandemie leisten können." erklärt Dr. Sheida Hönlinger, Geschäftsführerin beim SGS Institut Fresenius Diagnostiklabor.

"Wir freuen uns und sind Stolz darauf, dass das Konzept eines versatilen Labors mit modernster Technik - gerade zur rechten Zeit - die massive Sequenzierung von SARS-CoV-2 Viren ermöglicht, und wir damit die Gesundheitsbehörden und unsere Kunden unterstützen können." erklärt Dr. Peter Obrist, Facharzt für Pathologie und Zytologie, Geschäftsführer beim SGS Institut Fresenius Diagnostiklabor.



SARS-CoV-2 Viren: B1.1.17 Variante, Südafrikanische Variante, Detektion

SARS-CoV-2 Viren gehören zu den mRNA Viren, diese sind naturgegeben anfälliger für Mutationsereignisse. Mutationen werden nachfolgend durch Selektion sortiert (Mutationen, welche wenig fit sind, werden ausselektiert und folglich nicht weiter verbreitet, Mutationen, die dem Erreger einen Vorteil geben verbreiten sich vermehrt). Bezgl. der erstmals in Süd-England gehäuft nachgewiesenen B.1.1.1.7. Variante mit mehreren Mutationen ist bekannt, dass diese in England jetzt bereits zu einer bis zu 60% Verbreitung geführt hat. In den letzten Tagen wurden aus fast allen Ländern Europas und weiteren Ländern der Erde das Vorliegen dieser Variante berichtet. Eine leichtere Übertragbarkeit (ohne bis jetzt den Übertragungsmechanismus genau zu verstehen) scheint gesichert.

Auch die Übertragbarkeit der gänzlich anderen südafrikanischen Variante sowie der Nachweis im Südwesten Deutschlands am 12.01.2021 stellen einschneidende Ereignisse im weiteren Verlauf der Pandemie dar. Mittels Sequenzierung (auslesen) der gesamten Erbinformation des nachgewiesenen SARS-CoV-2 Virus, können alle Varianten, bzw. Mutationen eines Stammes erfasst werden.

Durch den Einsatz der modernen Illumina Sequenzierer können heute binnen Tagen die Genome (gesamte Erbinformation) des jeweiligen SARS-CoV-2 Stammes bestimmt werden.

Voraussetzung ist ein Probenmaterial, welches vorab per PCR (Polymerase-Ketten-Reaktion) auf das Vorhandensein von SARS-CoV-2 Erbinformation untersucht wurde. Aus Proben des Antigen-(Schnelltests) ist eine solche Analyse aufgrund der zerstörenden Natur der Untersuchung nicht möglich.

Kunden / Labore / Gesundheitsbehörden die die Notwendigkeit einer Sequenzierung Ihrer Proben sehen, wenden sich bitte per E-Mail an: mailto:at.diagnostiklabor@sgs.com

Pressekontakt:

SGS Holding Deutschland B.V. & Co. KG
Thorsten Vespermann
Pressesprecher
Rödingsmarkt 16
D-20459 Hamburg

Phone: +49 40 30101 - 298
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