HPI versammelt E-Learning-Wissenschaftler aus aller Welt
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"Durch unsere seit 2012 geschaffene Internet-Lernplattform openHPI sind wir HPI-Wissenschaftler Pioniere in der europäischen MOOC-Landschaft und freuen uns deshalb besonders, dass wir in diesem Jahr gleich zwei Fachkonferenzen von höchster Qualität zu uns holen konnten", sagt Institutsdirektor Prof. Christoph Meinel. Neben openHPI entwickelt und betreibt das HPI unter anderem auch openSAP (https://open.sap.com/) und OpenWHO (https://openwho.org/) , die Plattformen des Software-Weltkonzerns SAP und der Weltgesundheitsorganisation WHO. Zudem kommt die HPI-Plattform beim KI-Campus zum Einsatz, einem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekt, welches in der Bevölkerung die Kompetenzen zum Thema Künstliche Intelligenz stärken möchte.
Zwei Konferenzen im Doppelpack: Learning at Scale und EMOOCs
Die EMOOCs-Konferenz findet bereits zum siebten Mal statt und fokussiert sich auf Europas Rolle beim Angebot offener Onlinekurse für alle Interessierten. Wer wissenschaftliche Beiträge einreichen möchte, kann Ausschreibungsinformationen finden unter https://emoocs2021.eu/ . Learning at Scale (https://learningatscale.acm.org/las2021) wird zum achten Mal von der Association of Computing Machinery (ACM) organisiert und nimmt Innovationen und Ergebnisse empirischer Untersuchungen zu schnell ausweitbaren E-Learning-Angeboten in den weltweiten Blick. Beide Veranstaltungen bieten Möglichkeiten zum Austausch mit führenden Forschern, Praktikern, politischen Entscheidungsträgern, Plattformbetreibern und Bildungseinrichtungen.
Wie HPI-Direktor Meinel berichtet, weist das Programm der diesjährigen EMOOCs-Konferenz sechs Schwerpunktbereiche auf: Zukunftslösungen, Positivbeispiele, Gesundheit, Politik, Wirtschaft und Internationales.
Wandel der Universitäten, der Arbeit und des Gesundheitswesens
"Zum Beispiel werden wir uns mit den Zukunftsthemen Hybrid-Universität, smarte Arbeitsumgebungen sowie schnelle digitale Schulung von medizinischem Personal beschäftigen", sagt der Informatikwissenschaftler. Im Gesundheitsbereich gehe es ferner etwa um eine Bedarfsanalyse für MOOCs und um die Relevanz von Online-Weiterbildung für die Arzt-Patient-Beziehung.
Was die Politik betrifft, wollen die Teilnehmenden unter anderem den Einfluss von MOOCs auf den Arbeitsmarkt diskutieren und die Frage, welche Bedingungen offene Onlinekurse erfüllen sollten, um innerhalb eines traditionellen Ausbildungsgangs anerkannt zu werden. "Außerdem wollen wir uns mit Vorzeigelösungen bei der MOOC-Erstellung beschäftigen und beispielhaft aufzeigen, welche Design-Merkmale zu besonders guten Lernerfahrungen führen", sagt Meinel.
In Bezug auf die Wirtschaft wollen die Teilnehmenden an der EMOOCs untersuchen, welche technologischen und didaktischen Voraussetzungen Unternehmen erfüllen sollten, um ihre Belegschaft ständig durchs Arbeitsleben zu begleiten. "Und mit internationalen Akteuren insbesondere aus Lateinamerika, Afrika, Australien und Asien wollen wir Aspekte wie Gleichberechtigung, Diversität und Inklusion erörtern. Dabei hinterfragen wir den kulturellen Hintergrund von MOOCs, mögliche globale Richtlinien für diese und auch den Einfluss der englischen Sprache bei Onlinekursen von US-amerikanischen Lernplattformen", fügt der Potsdamer Wissenschaftler hinzu.
Meinel verweist darauf, dass sich Teilnehmende auch an interaktiven Workshops beteiligen können. Alle Informationen zu Formaten und Abgabefristen sind im Call for Papers zu finden: https://emoocs2021.eu/index.php/call-for-papers/emoocs/ .
Hintergrund zur Bildungsplattform-Technologie des HPI
Seine eigenen interaktiven Internetangebote hat das Hasso-Plattner-Institut als Pionier unter den europäischen Wissenschafts-Institutionen am 5. September 2012 gestartet - auf der Plattform https://open.hpi.de . Diese bietet seitdem einen Gratis-Zugang zu aktuellem Hochschulwissen aus den sich schnell verändernden Gebieten der Informationstechnologie und Innovation. Das geschieht bislang hauptsächlich auf Deutsch, Englisch und Chinesisch. Im Herbst 2017 hat openHPI aber erstmals auch die Online-Übersetzung und Untertitelung eines Kurses in elf Weltsprachen angeboten. Mittlerweile wurden auf openHPI gut 887.000 Kurseinschreibungen registriert. Rund 258.000 Personen aus 180 Ländern gehören derzeit auf der Plattform zum festen Nutzerkreis. Er wächst täglich. Für besonders erfolgreiche Teilnehmer an seinen "Massive Open Online Courses", kurz MOOCs genannt, stellte das Institut bisher rund 96.000 Zertifikate aus. Das openHPI-Jahresprogramm umfasst zahlreiche Angebote für IT-Einsteiger und Experten. Auch die in der Vergangenheit angebotenen rund 80 Kurse können im Selbststudium nach wie vor genutzt werden - ebenfalls kostenfrei. Studierende können sich für das Absolvieren von openHPI-Kursen jetzt auch Leistungspunkte an ihrer Universität anrechnen lassen. Wer sich Videolektionen aus den Kursen unterwegs auch dann anschauen will, wenn keine Internetverbindung gewährleistet ist (etwa im Flugzeug), kann zudem die openHPI-App für Android-Mobilgeräte, iPhones oder iPads nutzen. Partnerplattformen, die mit derselben Lerntechnologie arbeiten, sind openSAP (https://open.sap.com/) und OpenWHO (https://openwho.org/) .
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und Carina Kretzschmar-Weidmann, Tel. 0331 5509-177,
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Datum: 21.01.2021 - 09:13 Uhr
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