Offener Brief der Brauereien - 300 Betriebe wenden sich mit einem Hilferuf an die Politik
ID: 1882841
Vier Monate lang waren bereits im vergangenen Jahr alle Gaststätten, Restaurants, Kneipen, Bars und Hotels geschlossen - ein Ende des nunmehr seit Anfang November 2020 bestehenden zweiten Lockdowns ist nicht in Sicht. Die Brauwirtschaft ist seit jeher der engste Partner der Gastronomie und deshalb von den Schließungen besonders hart getroffen. "Mit den Lockdowns und dem dadurch ausgelösten Zusammenbruch des Fassbiermarktes haben die Brauereien von einem Tag auf den anderen einen maßgeblichen Teil ihres wirtschaftlichen Fundamentes verloren. Ware im Wert von vielen Millionen Euro, deren Haltbarkeitsdatum überschritten wurde, musste bereits vernichtet werden", heißt es in dem Offenen Brief. Je stärker ein Betrieb mit dem Gastronomie- und Veranstaltungsgeschäft verbunden ist, desto gravierender der Umsatzeinbruch. Der margenschwache Flaschenbierabsatz im Handel könne die massiven Umsatzverluste im Gastgewerbe und die Einbußen beim Export "nicht annähernd auffangen".
Während für die Gastronomie von staatlicher Seite Hilfsmaßnahmen entwickelt wurden, seien die 1.500 deutschen Brauereien bis auf wenige Ausnahmen leer ausgegangen, beklagen die Unternehmen: "Wir sprechen dabei weit überwiegend von mittelständischen und handwerklichen Betrieben, die sich oftmals seit Generationen im Familienbesitz befinden, von Brauereien, die Weltkriege, Wirtschafts- und Währungskrisen überdauert haben - und nun völlig unverschuldet vor dem Aus stehen."
Die deutsche Brauwirtschaft appelliert an Bund und Länder, "gezielt, entschieden und schnell" mit Maßnahmen zur finanziellen Unterstützung betroffener Betriebe gegenzusteuern, da ansonsten vielen dieser Brauereien als Folge der Corona-Krise die Insolvenz drohe. In Brauereien unterschiedlichster Größe wie auch im Gastgewerbe stünden aber nicht nur zahllose Arbeitsplätze auf dem Spiel, sondern "auch ein unwiederbringlicher Teil unseres gesellschaftlichen Lebens und unserer vielfältigen Kultur".
Den Offenen Brief deutscher Brauereien finden Sie im Anhang sowie zum Download im Internet unter www.brauer-bund.de/OffenerBrief und unter www.private-brauereien.de.
Pressekontakt:
Holger Eichele
Hauptgeschäftsführer
Deutscher Brauer-Bund e.V.
Neustädtische Kirchstr. 7A
10117 Berlin
Tel.: 030/20916725
eichele@brauer-bund.de
www.brauer-bund.de
-------------------------
Roland Demleitner
Geschäftsführer
Private Brauereien Deutschland e.V.
Rheinstraße 11
65549 Limburg
Tel. 06431/52048
info@private-brauereien-deutschland.de
www.private-brauereien.de
Original-Content von: Deutscher Brauer-Bund e.V., übermittelt durch news aktuell
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 22.02.2021 - 11:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1882841
Anzahl Zeichen: 3425
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Handel
Diese Pressemitteilung wurde bisher 582 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Offener Brief der Brauereien - 300 Betriebe wenden sich mit einem Hilferuf an die Politik"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Deutscher Brauer-Bund e.V. (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Spitzenverbände der deutschen Getränkewirtschaft protestieren gegen konkrete aktuelle Pläne der Koalition, die Einführung einer Zuckersteuer auf Getränke bereits auf den 1. Januar 2027 vorzuziehen. Diese Option sieht ein aktueller Änderungsentwurf der Koalition zum GKV-Beitragssatzstabilis
Über 300 Unternehmen der Getränkewirtschaft wenden sich gegen geplante Zuckersteuer / Offener Brief: Betriebe warnen vor neuen Belastungen für Mittelstand und Verbraucher ...
Mehr als 300 Unternehmen der deutschen Getränkewirtschaft haben sich in einem gemeinsamen offenen Brief (https://brauer-bund.de/wp-content/uploads/2026/06/Offener-Brief-der-Getraenkeunternehmen-zur-Zuckersteuer.pdf) gegen die von Bundesregierung und Bundestag geplante Einführung eine Zuckersteuer
Deutscher Brauer-Bund zieht Bilanz zum "Tag des Deutschen Bieres" ...
Am morgigen Tag des Deutschen Bieres würdigt der Deutsche Brauer-Bund (DBB) die weltweit einzigartige Brautradition in Deutschland. Seit 510 Jahren steht das 1516 erlassene Reinheitsgebot für Qualität, Vielfalt und Handwerkskunst - Werte, die auch heute noch das Fundament der Braukultur in Deutsc
Weitere Mitteilungen von Deutscher Brauer-Bund e.V.
Neuer Tanqueray 0,0 %: Der ganze Geschmack, Null Alkohol ...
Hergestellt aus den gleichen destillierten Zutaten wie London Dry, bietet Tanqueray 0,0 % eine alkoholfreie Option, die den unverwechselbaren Geist von Tanqueray perfekt einfängt. Heute ist die Markteinführung von Tanqueray 0,0 %, einer alkoholfreien Spirituosenalternative zum Tanqueray London D
REWE verzichtet auf Becherdeckel und spart 69 Tonnen Plastikmüll im Jahr ein ...
Wieder weniger Verpackung im Sortiment: REWE verzichtet ab März bei allen 500-Gramm-Bechern Naturjoghurt und ab April bei allen 500-Gramm-Bechern Soja-Joghurt der Eigenmarken "ja!" und REWE Beste Wahl" auf den zusätzlichen Plastikdeckel. Mit dieser Entscheidung spart REWE jährlich
Canobo bringt erstes biozertifiziertes kosmetisches Cbd-Mundöl in deutsche Drogeriemärkte / Streng kontrollierter Anbau in Deutschland und Frankreich (FOTO) ...
Das Hamburger Unternehmen Cannacare Health bringt unter seiner Marke CANOBO erstmalig ein biozertifiziertes kosmetisches CBD Mundöl in deutsche Drogeriemärkte. Das kosmetische Mundöl der führenden CBD Marke im deutschen Drogeriemarkt ist ab sofort in drei Varianten in ausgewählten Filialen von
Lidl bietet Haushaltswaren aus recyceltem Plastik an / Nachhaltigere Eimer, Kleiderbügel und Aufbewahrungsboxen ab 25. Februar in allen Lidl-Filialen erhältlich (FOTO) ...
Im Rahmen der Plastikstrategie REset Plastic trägt Lidl dazu bei, Verpackungen aus deutschen Privathaushalten ein zweites Leben zu schenken. In einer nationalen Aktion bietet der Lebensmitteleinzelhändler ab Donnerstag, 25. Februar 2021, erstmals Haushaltwaren seiner Eigenmarken an, die zu mindest




