Lockrufe aus dem Osten - Russland ist die Energie-Supermacht des 21. Jahrhunderts
ID: 18845
Als die Russische Föderation vor knapp 16 Jahren ausgerufen wurde, konnte noch kein ausländischer Investor voraussehen, welche wirtschaftliche Bedeutung das Land bekommen sollte. Nach Schätzungen der Weltbank wird rund ein Viertel der gesamtwirtschaftlichen Produktion in Russland vom Rohstoffsektor gestellt. Daher ist es von Vorteil für die dortige Wirtschaft, dass die Preise für Öl und Gas stetig ansteigen. "Der Osten lockt", sagt auch Günter Schärtl, Director Capital Markets bei Dresdner Kleinwort Wasserstein http://www.drkw.com in Frankfurt am Main. Deutsche Privatinvestoren könnten sich den Zugang zum Aktienmarkt mit Hilfe von Zertifikaten erschliessen, schreibt Schärtl in einem Beitrag für die Beilage "Derivate" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) http://www.faz.net. Der direkte Erwerb russischer Aktien sei hingegen aufwendig, kostspielig und aus rechtlichen Gründen oft unmöglich.
Der russische Aktienmarkt habe 2005 - gemessen am RTX-Index - etwa 60 Prozent gewonnen, trotz eines empfindlichen Rückschlags von 15 Prozent im Oktober 2005. Rückschläge gibt es immer wieder. Dies ist nicht nur eine Standardausrede von Jürgen Klinsmann, wenn seine Nationalelf mal wieder schlecht gespielt hat. Auch an der Börse ist das normal. So werden viele Anleger noch die Russland-Krise im Jahr 1998 vor Augen haben, als der Rubel nach Freigabe des Wechselkurses um 60 Prozent an Wert verlor. Doch Schärtl resümiert: "Nach Abwägung der Risiken stellen verbriefte Derivate weiterhin ein attraktives Instrument dar, schnell und kostengünstig als Depotbeimischung in den russischen Markt zu investieren." Jörg Peisert, Geschäftsführer der Jörg Peisert und Partner Vermögensmanagement GmbH http://www.jpp-online.com, favorisiert bei den so genannten Emerging Markets ebenfalls Russland. Der Düsseldorfer Vermögensberater, der zuletzt für seinen zweimonatlich erscheinenden Finanzbrief über den russischen Markt intensive Recherchen vor Ort unternommen hatte, setzt auf die Ölindustrie, die Versorgungsunternehmen und die Telekommunikationsbranche.
Peisert rät aber auch zur Vorsicht und empfiehlt, sich bei einem Engagement in russische Aktien auf Unternehmen mit hoher Börsenkapitalisierung und starker Marktposition zu konzentrieren. Einige Negativa trübten das Bild des aufstrebenden russischen Marktes: Der wachsende Einfluss des Staates auf die Privatwirtschaft macht dem professionellen Beobachter zusehends Sorgen. Doch für Anleger werden die Aussichten für 2006 wohl weiterhin glänzend sein, da mit einem dramatischen Rückgang der Rohstoffpreise nicht zu rechnen ist.
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: cklemp
Datum: 02.03.2006 - 14:16 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 18845
Anzahl Zeichen: 0
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Ansgar Lange
Kategorie:
Vermischtes
Meldungsart: bitte
Versandart: bitte
Freigabedatum: 02.03.2006
Diese Pressemitteilung wurde bisher 757 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Lockrufe aus dem Osten - Russland ist die Energie-Supermacht des 21. Jahrhunderts"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
medienbüro.sohn (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Facebook-Browser könnte soziale Netzwerke umpflügen Berlin/München, 27. Februar 2009, www.ne-na.de - Millionen Deutsche sind mittlerweile in sozialen Netzwerken wie XING, Wer-kennt-wen, Facebook oder StudiVZ organisiert, haben ein Profil und präsentieren sich auf irgendeine Art im Web, ob mi
Finanzbehörden müssen mit Mittelstand innovativer umgehen ...
Schnelle Verfahren zur Stundung von Steuern und Anpassung von Vorauszahlungen Berlin, 26. Februar 2009, www.ne-na.de – Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) www.bvmw.de fordert die Finanzbehörden und Sozialversicherungen zu einem flexiblen und innovativen Umgang mit kleinen un
Kritik von Abfallexperten: Novellierte Verpackungsverordnung zementiert Grünen Punkt ...
Müllkonzern, fördert Preisdumping und unseriöse Recyclingmethoden Berlin/Bonn, 25. Februar 2009, www.ne-na.de - Einige Medien berichteten am Anfang des Jahres von der wundersamen Wiederauferstehung des Grünen Punktes http://www.gruener-punkt.de. So soll der frühere Müllmonopolist Duales Sys
Weitere Mitteilungen von medienbüro.sohn
Hören Sie auf Ihren Chef? ...
Berlin - Arbeitnehmer sollten bei ihrer Arbeit öfter die Anweisungen von Vorgesetzten beachten. So setzen sie den Stressfaktor herab und das kommt auch der allgemeinen psychischen Gesundheit, aller Kollegen, zu gute. Für vieles, was in Unternehmen schief läuft, sind die Führungskräfte verantwo
"Dieses Unternehmen schafft Arbeitsplätze - neues Zertifikat für den Mittelstand ...
Der Bundesverband Deutscher Mittelstandsberater präsentiert ein eigenes Zertifikat, welches die Schaffung von Arbeitsplätzen durch mittelständische Betriebe auszeichnet. Berlin. 28.02.2006. Nach dem Aufruf zur Kampagne "Du bist Deutscher Mittelstand", präsentiert der Bundesverband
Kombilöhne kein Allheilmittel zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit ...
Bonn/Nürnberg - Kombilöhne für so genannte Billigjobs soll es ab dem kommenden Jahr geben. Dies kündigte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) bereits vor wenigen Wochen an. Angesichts von weiterhin über fünf Millionen Arbeitslosen stellt sich die Frage, wie wirksam dieses arbeitsmarktpolitische
NATURBILDPORTAL ermöglicht Zugriff auf Offline-Bildarchive ...
NATURBILDPORTAL ermöglicht Zugriff auf Offline-Bildarchive Das NATURBILDPORAL bietet derzeit bereits online einen umfangsreichen Bestand an Fotos von Tieren, Pflanzen, Landschaften und Unterwasserwelten an. Eine grosse Anzahl weiterer Fotos lagert jedoch immer noch in den Archiven der angeschlos




