Problemlösung nach 4C
Fachartikel der TQU Akademie Referenten Azra Mladjen und Christian Knigge über die neue Qualitätsmanagement-Methode 4C-Prozess
Zur Beantwortung existieren zahlreiche theoretische Ansätze, wie z. B. Six Sigma Methoden. Was passiert aber nach dem Kennenlernen der Theorie? Wie gut funktioniert das Erlernte in der Praxis? Die Voraussetzung für die erfolgreiche Anwendung der Methoden beinhaltet nicht nur das Auseinandersetzen mit den theoretischen Grundlagen. Viel wichtiger ist die tatsächliche Anwendung der Methoden zur Unterstützung der täglichen Arbeitsaufgaben. Dieser Teil der Ausbildung wird oft vernachlässigt, die „neuen“ Problemlöser bekommen zu viel Theorie und zu wenig praktische Unterstützung.
Das Ziel des 4C Prozesses ist es, mit Hilfe einer strukturierten Vorgehensweise nach Ursachen von Problemen und dazu passenden Lösungen zu suchen. Um den Lösungsprozess so einfach wie möglich und praxistauglich zu halten, werden in jeder der vier zu durchlaufenden Phasen lediglich geeignete und sinnvolle Methoden und Techniken angewendet. Die Auswahl der Methoden erfolgt problembezogen und nicht nach dem „Gießkannenprinzip”. Neben der theoretischen Vermittlung der Methoden steht bei 4C die praktische Anwendung im Vordergrund. Für den Lösungsprozess ist es wichtig, dass die an der Problemlösung beteiligten Personen die Vorgehensweise durch Anwendung in der Praxis erlernen und konsequent an ihren Projekten arbeiten.
Azra Mladjen, Christian Knigge und Judson Estes sind genau diesen Weg gegangen. Sie haben zunächst ihr theoretisches Wissen während ihrer Tätigkeiten für verschiedene große Konzerne im In- und Ausland erworben und sich danach jahrelang mit der Anwendung der Methoden in nationalen und internationalen Projekten beschäftigt. Der Schwerpunkt lag hauptsächlich auf Problemen in Produktion, Entwicklung und im Feld. Sie haben festgestellt, dass es bei verschiedenen QM-Methoden und Vorgehensweisen starke methodische Überschneidungen gibt. Hauptsächlich bei der technischen Problemlösung durchlaufen Projekte immer ähnliche Methoden-unabhängige Phasen.
Diese versuchten sie miteinander zu kombinieren, um das Beste aus den verschiedenen Ansätzen nutzen zu können und einen einfachen und praxisorientierten Prozess zu erstellen. Diese aus der Praxis erworbenen Erkenntnisse resultierten in der Entstehung des 4C Prozesses.
Die Problemlösung nach dem 4C Prozess besteht, wie der Name andeutet, aus 4 “C” Phasen:
1. C - Collect: Sammeln und Strukturieren von Informationen Ein guter Anfang ist die Hälfte des Ganzen
2. C - Contrast: Unterschiede finden und richtig messen
Was ist der größte messbare Unterschied in der Leistung?
3. C - Converge: “Root-cause” (Hauptursache) identifizieren
Wie kann ich am schnellsten die Nadel im Heuhaufen finden?
4. C - Confirm: Bestätigungstests
Wie kann ich sicher sein, dass ich die richtige Ursache gefunden habe?
Anwendbar ist der 4-C Prozess bei allen Prozess- und Produktproblemen. Die Methoden sind so ausgewählt, dass mit kleinen Stichproben aussagekräftige Rückschlüsse gezogen werden können. Dies ist immer von Vorteil, wenn keine großen Datenmengen vorliegen, wenn nur wenige Teile zum Messen und Testen verfügbar sind und wenn komplexe statistische Tests nicht durchgeführt werden können. Dabei unterscheidet sich der 4-C Prozess von anderen Vorgehensweisen, da kein aufwändiger Trial and Error sondern stattdessen eine progressive Suche auf Komponenten- oder Prozessebene durchgeführt wird. Durch die konsequente und einfache Vorgehensweise lassen sich schnelle und verlässliche Ergebnisse erzielen, wodurch Zeit und Kosten gespart werden können.
Azra Mladjen, Christian Knigge und Judson Estes bieten den 4C Prozess als Seminar in der TQU Akademie GmbH in Ulm an. Nähere Informationen erhalten Sie unter 0731-937 62 0.
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Datum: 14.04.2010 - 11:26 Uhr
Sprache: Deutsch
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Freigabedatum: 14.04.2010
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