Jugendwertestudie 2021: Eine Generation im Kampf mit der Corona-Pandemie
ID: 1893520
70 Prozent der deutschen Jugendlichen und jungen Erwachsenen haben wenig Angst vor dem Covid-19-Virus und 55 Prozent wollen sich impfen lassen.
Sorgen und Ängste im Zusammenhang mit Corona
70 Prozent der jungen Deutschen haben wenig Angst vor dem Covid-19-Virus. Größere Sorgen macht aber vielen (50 Prozent), dass ein naher Angehöriger an einer Corona-Infektion sterben könnte. Weiters bereiten ihnen neuerliche Lockdowns, eine Weltwirtschaftskrise, steigende Arbeitslosigkeit und zusätzliche Einschränkungen der persönlichen Freiheitsrechte große Sorgen.
Junge Frauen und die 16- bis 19-Jährigen zeigen sich in der Studie als besonders von der Pandemie und den Anti-Corona-Maßnahmen betroffen. Die Ergebnisse legen nahe, dass es sich in beiden Fällen um sehr vulnerable Gruppen handelt, die größerer Aufmerksamkeit und Unterstützung in der Corona-Pandemie bedürfen.
Was man im Augenblick am meisten vermisst
Am meisten vermissen die jungen Deutschen in der Corona-Krise den Kontakt zu ihren Freunden, die uneingeschränkte Bewegungsfreiheit im öffentlichen Raum und den Urlaub im Ausland. Schulen und Universitäten fehlen hingegen nur einem Viertel der Befragten.
Maßnahmenakzeptanz und Impfbereitschaft
Während 30 Prozent der Befragten die Corona-Maßnahmen der Bundesregierung für viel zu streng halten, sind sie für 44 Prozent gerade richtig, weitere 16 Prozent empfinden sie als zu locker. Mehrheitlich positiv werden Homeoffice, Abstandsregeln, Maskenpflicht und das Verbot von Veranstaltungen aufgenommen. Nur eine Minderheit hält hingegen die Schließung von Restaurants und Kindergärten für angemessen.
Die jungen Deutschen sind keineswegs Impfmuffel. Obwohl sie wenig Angst vor dem Covid-19-Virus haben, wollen sich 55 Prozent der Befragten impfen lassen, 20 Prozent sind noch unentschlossen, 25 Prozent stehen der Impfung skeptisch gegenüber oder schließen sie für sich dezidiert aus.
Zukunftsbild und Wertewelt
Die Corona-Epidemie hat den überwiegenden Teil der deutschen Jugendlichen keineswegs entmutigt. 40 Prozent von ihnen glauben weiterhin an einen sozialen Aufstieg, 30 Prozent sind davon überzeugt, zumindest den sozialen Status ihrer Eltern halten zu können, nur eine Minderheit plagen Abstiegsängste.
Überwiegend lassen sich die Jugendlichen und jungen Erwachsenen von konservativen Werten leiten. Für 66 Prozent ist die Familie sehr wichtig, weitere 66 Prozent stehen Traditionen positiv gegenüber und für über 80 Prozent haben die Werte Sparsamkeit, Ordnung und Sauberkeit eine große Bedeutung. Über 70 Prozent sind zudem stolz darauf, Deutsche zu sein.
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Datum: 30.03.2021 - 13:20 Uhr
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