Microsoft Exchange Server: Nach dem Angriff ist vor dem Angriff
Microsoft warnt vor fortlaufenden Sicherheitsverstößen, auch nachdem der ursprüngliche Angriff auf den Exchange Server gestoppt und die Sicherheitslücke gestopft wurde
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Wie Microsoft in der vergangenen Woche mitteilte, sind mittlerweile 92 Prozent der für die Angriffe anfälligen Exchange Server gepatcht oder es wurden andere Sicherheitsvorkehrungen getroffen, um ein Eindringen von außen zu verhindern. Das sind zwar an sich gute Nachrichten, einer Untersuchung der Sicherheitsexperten von F-Secure zufolge wurden vorher allerdings bereits zehntausende Exchange Server kompromittiert. Genau diesen Unternehmen gilt Microsofts Warnung, denn ein eingespielter Patch entfernt nicht unbedingt die Eindringlinge, falls diese sich bereits im System festgesetzt haben.
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In seinem Blog schreibt das Team von Microsoft 365 Defender Threat Intelligence, dass bei vielen der kompromittierten Systeme noch keine sekundäre Aktion, wie eine Ransomware-Attacke oder ein Datenklau, stattgefunden habe. Das deute darauf hin, dass die Angreifer sich einen Zugang verschafft haben, den sie sich für potenzielle spätere Aktionen offenhalten wollen.
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Für Systemadministratoren der betroffenen Exchange Server bedeutet das, dass sie besonders vorsichtig sein müssen und Maßnahmen ergreifen sollten, um potenziellen Eindringlingen das Leben so schwer wie möglich zu machen. Dazu gehört beispielsweise ein strikter Gebrauch des Prinzips des geringstmöglichen Privilegs. Nutzer sollten also nur so viele Rechte eingeräumt bekommen, wie sie für die Erledigung ihrer Arbeit unbedingt brauchen. Dazu gehören auch Serviceaccounts für automatische und terminierte Aufgaben wie Back-ups, die meistens mit einer ganzen Reihe an Rechten ausgestattet sind und deren Zugangsdaten nur selten geändert werden. Sie könnten von Kriminellen missbraucht werden, die diese Daten beim ursprünglichen Angriff erbeutet haben. Außerdem sollten sich Nutzer auch nur in den Bereichen des Netzwerks bewegen können, zu denen sie Zugang benötigen.
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Ein weiteres Risiko für Exchange Server sind böswillige Mining-Programme, die Kryptowährungen schürfen. Ein Beispiel hierfür ist das Lemon Duck Botnet, das dabei beobachtet wurde, wie es verwundbare Exchange Server ausgenutzt hat. Interessanterweise haben die Hintermänner des Botnets dabei den Zugriff anderer Hackergruppen auf den entsprechenden Exchange Server entfernt, damit nur noch ihre eigene Hintertür besteht. Das schützt jedoch nicht vor anderer Malware, denn wie Microsoft warnt, wurde auch Lemon Duck bereits für die Verbreitung weiterer Schädlinge genutzt.
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Für Systemadministratoren hat Microsoft in seinem Blog aufgelistet, welche Indizien auf mögliche Eindringlinge hinweisen: https://www.microsoft.com/security/blog/2021/03/25/analyzing-attacks-taking-advantage-of-the-exchange-server-vulnerabilities/
Das 8com Cyber Defense Center schützt die digitalen Infrastrukturen von 8coms Kunden effektiv vor Cyberangriffen. Es beinhaltet ein Security Information and Event Management (SIEM), Vulnerability Management sowie professionelle Penetrationstests. Zudem bietet es den Aufbau und die Integration eines Information Security Management Systems (ISMS) inklusive Zertifizierung nach gängigen Standards. Awareness-Maßnahmen, Security Trainings und ein Incident Response Management runden das Angebot ab.
8com gehört zu den führenden Anbietern von Awareness-Leistungen und Informationssicherheit in Europa. Seit 15 Jahren ist das Ziel von 8com, Kunden die bestmögliche Leistung zu bieten und gemeinsam ein ökonomisch sinnvolles, aber trotzdem möglichst hohes Informationssicherheitsniveau zu erzielen. Durch die einzigartige Kombination aus technischem Know-how und direkten Einblicken in die Arbeitsweisen von Cyberkriminellen können die Cyber-Security-Experten bei ihrer Arbeit auf fundierte Erfahrungswerte zurückgreifen.
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Datum: 31.03.2021 - 13:49 Uhr
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