Corona-Pandemie: Indisches Gesundheitssystem vor dem Kollaps / terre des hommes organisiert Hilfe für Corona-Opfer
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terre des hommes-Mitarbeiter*innen in Indien unterstützen die Betroffenen mit Nahrungsmitteln und Arzneien. "Die Lage ist dramatisch, wir alle sind betroffen. Aber sie schweißt uns auch noch näher zusammen", so Ingrid Mendonca, Leiterin des terre des hommes-Indienbüros. "Wir werden dazu beitragen, dass die Menschen wieder Hoffnung schöpfen. Gebraucht wird neben Nahrungsmitteln in erster Linie eine medizinische Basisausstattung, bestehend aus Fieber-Thermometern, Oxymetern, Vitamintabletten und Schutzmasken. Solche sogenannten "medical kits" funktionieren wie ein Erste-Hilfe-Set und sind sehr hilfreich." Partnerorganisationen von terre des hommes leisten aber auch andere Formen der Unterstützung, zum Beispiel wurde ein "Help Desk" eingerichtet, wo lebenswichtige Informationen wie der Zugang zu Sauerstoffflaschen und freien Krankenhausbetten zusammengestellt sind. Ein anderer Projektpartner sorgt dafür, dass staatliche Aufnahmeinstitutionen Kinder betreuen, deren Eltern an Corona gestorben sind. terre des hommes wird sich zudem um die wachsende Zahl von Kindern kümmern, die auf sich allein gestellt sind und auf der Straße leben.
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Zivilgesellschaftliche Organisationen in Indien sehen in der Dramatik der Lage vor allem ein Ergebnis einer Mischung von Selbstüberschätzung und politischen Fehlentscheidungen der Regierung. Das Gesundheitssystem war schon vor Beginn der Pandemie unterfinanziert und nicht auf den tatsächlichen Bedarf ausgerichtet. Hinzu kommen Superspreader-Events wie das religiöse Hindu-Fest Kumbh Mela und Wahlkampfaktionen in mehreren indischen Bundesstaaten, wo Millionen Menschen auf engstem Raum weitgehend ohne Schutzmasken zusammenkamen.
Pressekontakt:
Kontakt: Wolf-Christian Ramm, Tel. 0171-6729748
E-Mail: c.ramm@tdh.de
www.tdh.de
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Datum: 29.04.2021 - 13:10 Uhr
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