Abenteuerliche Pläne auf Kosten der Autofahrer
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Abenteuerliche Pläne auf Kosten der Autofahrer
Nach Berechnungen des Clubs müsste ein Autofahrer nach dem UBA-Vorschlag bei vier Cent Maut pro Kilometer und einer jährlichen Fahrleistung von 15 000 Kilometer 600 Euro zusätzlich bezahlen. Der ADAC kritisiert zudem, dass bei der Diskussion der volkswirtschaftliche Nutzen des Straßenverkehrs völlig unberücksichtigt bleibt.
Die deutschen Autofahrer bezahlen bereits heute über spezifische Abgaben 53 Milliarden Euro. Lediglich 17 Milliarden Euro werden für den Ausbau und Erhalt des deutschen Straßennetzes ausgegeben. Auch unter umweltpolitischen Gesichtspunkten zielt der UBA-Vorschlag an der Realität vorbei. "Die Umweltkosten sinken kontinuierlich", so Meyer. "Dafür sorgen alleine schon die immer moderneren und sparsameren Motoren."
Die jetzige Form der Besteuerung der Autofahrer ist wesentlich effizienter und gerechter als eine Maut. Meyer: "Wer viel Kraftstoff verbraucht und damit auch die Umwelt stärker belastet, der zahlt entsprechend mehr Mineralölsteuer. Außerdem kostet diese Form der Steuererhebung den Staat praktisch kein Geld. Bei einer Maut gingen von den Einnahmen mindestens 20 Prozent Erhebungs- und Kontrollkosten weg."
Der ADAC vertraut auf die Aussagen führender Politiker. Sowohl die Bundeskanzlerin, wie auch der Verkehrsminister haben sich mehrfach gegen eine Pkw-Maut ausgesprochen. Allen Versuchen, eine Pkw-Maut gegen die Interessen von Millionen Autofahrern durchzusetzen, wird der ADAC entschiedenen Widerstand entgegensetzen.
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Datum: 15.04.2010 - 20:47 Uhr
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