Indien: Erzbistum Freiburg spendet 250.000 Euro für Corona-Nothilfen
ID: 1897947
Die Erzdiözese Freiburg spendet Caritas international 250.000 Euro, um Corona-Opfern in Indien dringend benötigte Hilfen zukommen zu lassen. "In den vergangenen Tagen haben uns zahlreiche Hilferufe unserer Partnerinnen und Partner aus Indien erreicht. Besonders tragisch ist, dass viele davon gegenwärtig selbst nicht anderen helfen können, weil sie teils schwer an Covid-19 erkrankt sind. Die Lage in Indien wird angesichts von mindestens 400.000 Corona-Neuinfektionen täglich immer dramatischer", sagt Weihbischof Peter Birkhofer von der Erzdiözese Freiburg und fordert: "Den notleidenden Menschen in Indien muss dringend geholfen werden."
Caritas international arbeitet gemeinsam mit ihren lokalen Partnern mit Hochdruck am Aufbau von Quarantäne-Zentren. Diese werden in den Staaten Delhi, Uttar Pradesh, Maharashtra, Karnataka und Bihar in der Nähe von Kliniken errichtet und werden die Erstversorgung von Covid-19-Patienten ermöglichen. Dafür werden sowohl Inhalationsgeräte, welche die Symptome lindern, als auch Sauerstoffmessgeräte angeschafft, um beurteilen zu können, wer dringend in die Klinik verlegt werden muss.
"Es darf nicht sein", sagt Oliver Müller, Leiter von Caritas international, "dass an Covid-19 erkrankte Menschen vor Krankenhäusern ohne Behandlung auf der Straße ausharren. Wir sind sehr dankbar, dass wir mit der Spende des Erzbistums Freiburg diesen Menschen helfen können."
Insgesamt weitet Caritas international die Nothilfen in Indien stark aus. Neben der medizinischen Versorgung von Patienten werden auch Hygieneartikel und Lebensmittel verteilt. "Auch Informationskampagnen, die über Impfungen und Abstandsregeln aufklären", sagt Oliver Müller, "sind dringend notwendig."
Caritas international ruft weiterhin für Spenden für die Corona-Opfer in Indien auf. "Wir müssen helfen, die Situation dort wieder unter Kontrolle zu bekommen", sagt Oliver Müller, "sonst erreichen uns bald aus vielen anderen Ländern ähnlich erschreckende Nachrichten und Bilder wie aus Indien."
Caritas international bittet um Spenden:
Caritas international, Freiburg
Spenden (https://www.caritas-international.de/spenden/online/formular?id=IN2021Q2)
www.caritas-international.de/spenden/
Diakonie Katastrophenhilfe, Berlin
www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spenden/
Caritas international ist das Hilfswerk des Deutschen Caritasverbandes. Dieser gehört zum weltweiten Netzwerk der Caritas mit 162 nationalen Mitgliedsverbänden.
Pressekontakt:
Herausgeber: Deutscher Caritasverband, Caritas international,
Öffentlichkeitsarbeit, Karlstraße 40, 79104 Freiburg. Telefon
0761/200-0. Achim Reinke (Durchwahl -515).
www.caritas-international.de
Original-Content von: Caritas international, übermittelt durch news aktuell
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 03.05.2021 - 10:55 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1897947
Anzahl Zeichen: 3117
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Freiburg
Kategorie:
Soziales
Diese Pressemitteilung wurde bisher 433 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Indien: Erzbistum Freiburg spendet 250.000 Euro für Corona-Nothilfen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Caritas international (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Opferzahlen des Erdbebens steigen weiter - Caritas verteilt Hilfsgüter, Betroffene kommen in kirchlichen Einrichtungen unter - Gesundheitssystem ist überlastet, Krankheitsausbrüche drohen - Caritas hilft elternlosen Kindern und Traumatisierten. FGut eine Woche nach den verheerenden Erdbeben in V
Caritas Venezuela im Großeinsatz: Notzentren, Lebensmittel und Schutz für Erdbebenopfer ...
Kirchengemeinden versorgen Betroffene mit Lebensmitteln, Hygieneartikeln, richten Notunterkünfte ein und kümmern sich um traumatisierte Menschen. Nationales Nothilfezentrum eingerichtet. Spendenaufruf für die Betroffenen des Erdbebens. Nach dem schweren Erdbeben im Norden Venezuelas hat die Cari
Erdbeben in Venezuela: Landesweites Caritas-Netzwerk bereitet Hilfen vor ...
Caritas international stellt 100.000 Euro für die Betroffenen des Erdbebens bereit und ruft zu Spenden auf. Die Caritas Venezuela bereitet an 700 Standorten mit ihrem Netzwerk von 30.000 freiwilligen Helferinnen und Helfern dringend benötigte Soforthilfen vor. Nach dem schweren Erdbeben in Venezu
Weitere Mitteilungen von Caritas international
Kölns Oberbürgermeisterin Reker verteidigt Impfungen in sozialen Brennpunkten ...
Die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos) hat Kritik an vorgezogenen Impfungen durch mobile Impfteams in sozialen Brennpunkten zurückgewiesen. Die vorgeschriebene Impfreihenfolge werde nicht ausgehebelt, da es gelungen sei, "die Menschen in den benachteiligten Stadtteilen au
ADAC Stiftung verteilt 60.000 Sicherheitswesten an Kindergärten und Kitas / Sichtbarkeit bedeutet mehr Sicherheit / Im Rahmen von "Aufgepasst mit ADACUS" werden Kindereinrichtungen unterstà ...
In Deutschland kommt alle 20 Minuten ein Kind im Straßenverkehr zu Schaden: 2019 waren es 28.005 Kinder. Die ADAC Stiftung hat es sich zur Aufgabe gemacht dazu beizutragen, diese Zahl signifikant zu reduzieren. "Sichtbarkeit = Sicherheit" lautet dabei die einfache, aber effektive Formel,
Welttag der Handhygiene: Sauberes Wasser für alle! / Petition der Christoffel-Blindenmission für sauberes Wasser, Sanitärversorgung und Hygiene ...
Weltweit müssen sich alle regelmäßig die Hände waschen können. Das fordert die Christoffel-Blindenmission (CBM) von der deutschen Politik anlässlich des Welttags der Handhygiene (5. Mai). Denn sechs von zehn Menschen weltweit haben keinen Zugang zu sauberen Sanitäranlagen. Besonders oft betri
Corona-Krise in Indien spitzt sich zu ...
Welthungerhilfe stellt 100.000 Euro Soforthilfe bereit Corona-Krise in Indien spitzt sich zu Die Lage der Menschen in Indien wird täglich verzweifelter. Die Zahl der Infizierten und Toten insbesondere in den Städten steigt dramatisch und das medizinische System ist komplett zusammengebrochen.




