Sigmar Gabriel: Menschenrechte kann man nicht durch wirtschaftlichen Druck erzwingen
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Mit Bezug auf das umstrittene Pipeline-Projekt Nord Stream 2 erklärt Sigmar Gabriel, die Entscheidung für oder gegen das Projekt müsse eine europäische bleiben und dürfe nicht von den USA beeinflusst werden, schließlich gebe es hier seit 25 Jahren einen liberalisierten Energiemarkt. "Ich halte es für ein Problem, aus dem Ausland heraus eine Energierichtlinie zu verändern und wieder zu politischen Entscheidungen in den Energiemarkt zu gehen. Das würden die USA auch nicht erlauben", so der frühere SPD-Politiker. Er wies darauf hin, dass die USA etwa im gleichen Finanzvolumen, wie Europa Gas mit Nordstream 2 aus Russland kaufen wolle, planten, Öl aus Russland zu beziehen, um nicht mehr in Ländern wie Venezuela oder Iran kaufen zu müssen. "Man muss ein bisschen aufpassen, dass man nicht unterschiedliche Maßstäbe anlegt", so Gabriel.
Das ganze Interview mit Sigmar Gabriel sehen Sie hier: https://phoenix.de/s/5A
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Datum: 05.05.2021 - 10:25 Uhr
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