Erzbischof Robert Zollitsch (Freiburg): Papst Benedikt XVI. vertraut auf Gott - nicht auf Demoskopie

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Erzbischof Robert Zollitsch (Freiburg): Papst Benedikt XVI. vertraut auf Gott - nicht auf Demoskopie



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'Vertrauen auf Gott - nicht auf Demoskopie'

Erzbischof Zollitsch: Benedikt XVI. setzt Zeichen im Nebel der Orientierungslosigkeit

Freiburg (pef). Papst Benedikt XVI. ist nach Überzeugung von Erzbischof Dr. Robert Zollitsch (Freiburg) ein "Meister der genauen Analyse und differenzierten Argumentation", der die Zeichen der Zeit erkennt, deutet und mit der Botschaft des Evangeliums verbindet. Im 'Nebel der Orientierungslosigkeit' gelinge es dem Papst mit seinem eigenen, von starker Glaubenskraft geprägten Stil immer wieder, 'klare und sichtbare Wegzeichen zu setzen', schreibt Erzbischof Zollitsch in einem Beitrag zum fünften Jahrestag der Wahl von Joseph Ratzinger zum Papst. Der Beitrag ist im Internetportal der Erzdiözese Freiburg (http://www.ebfr.de) nachzulesen.

Aufmerksame Beobachter waren nach den Worten von Erzbischof Zollitsch schon vor fünf Jahren überrascht, wie aus dem von vielen Medien zuvor oft kritisch bewerteten Glaubenshüter mit dessen Wahl zum Papst plötzlich "unser Joseph Ratzinger" und "Benedikt Superstar" geworden sei. Ein Deutscher sei 'der erste neue Papst des 21. Jahrhunderts ? das erste Oberhaupt der Weltkirche in einer Epoche, die von großen gesellschaftspolitischen Umwälzungen, enormen wissenschaftlichen Entwicklungen und von einer raschen Globalisierung geprägt ist. ' Bei seiner Aufgabe, die Kirche zu leiten und auf dem Weg in die Zukunft zu führen, vertraue Benedikt XVI. 'nicht auf Meinungsforschungsinstitute und die Demoskopie, sondern auf Gott'.

Erzbischof Zollitsch schreibt: 'Gerade in einer Zeit mangelnder geistiger Orientierung in der Gesellschaft lässt er die Kirchenfahne nicht im Wind des Zeitgeistes flattern'. Stattdessen warne Papst Benedikt vor der "Diktatur des Relativismus" , rufe die Kraft des Christentums in Erinnerung und helfe, die "Schönheit des Glaubens" zu entdecken.

'Das wird nicht immer von allen als populär empfunden. Aber wir haben gute Gründe, für das inzwischen fünfjährige Pontifikat dankbar zu sein', erklärt Erzbischof Zollitsch. In seiner Sozialenzyklika 'Caritas in veritate' habe sich der Papst 'als unverzichtbarer Orientierungshelfer für mehr soziale Gerechtigkeit in Wirtschaft und Gesellschaft' stark. gemacht. Der Erzbischof von Freiburg schreibt in seinem Beitrag zum 5. Jahrestag der Wahl des Papstes: 'Gemeinsam mit ihm suchen wir Wege für die Zukunft unserer Kirche: In der Gemeinschaft des Glaubens, mit Vernunft und Weitblick.'



- Mit rund zwei Millionen Katholiken gehört das Erzbistum Freiburg zu den großen der insgesamt 27 Diözesen in Deutschland. Weitere Informationen zur Erzdiözese Freiburg unter: http://www.ebfr.de


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