Information Builders: Tipps zur BI-Strategie und optimalen Umsetzung

Information Builders: Tipps zur BI-Strategie und optimalen Umsetzung

ID: 190972

Eschborn, 20. April 2010 - Ohne Business Intelligence lässt sich heute kein Unternehmen mehr effizient steuern. Vielen fehlen aber eine Masterplan-Strategie und ein Team, das sie umsetzt. Nur so ist ein optimaler Betrieb gewährleistet. Information Builders gibt fünf Tipps zur Einführung eines Business Intelligence Competence Center.



(firmenpresse) - In Unternehmen jeder Größenordnung gibt es ein Berichtswesen und eine Vielzahl von Reports als rudimentäre Formen von Business Intelligence (BI). Angefangen hat es oft mit Excel, dann kamen andere Tools hinzu und über die Jahre entstanden eine heterogene Vielfalt und nicht-kompatible Systeme. Ob Mittelständler oder Großkonzern, häufig bleiben BI-Ergebnisse deshalb hinter den Erwartungen zurück: Kennzahlen in verschiedenen Berichten weichen voneinander ab, und nicht selten erweist sich die Datenqualität als zweifelhaft. Das BI-Know-how ist auf unterschiedliche Abteilungen verteilt, was die Weiterentwicklung und Neueinführung von Applikationen und Werkzeugen deutlich erschwert. Kein Wunder, dass dann Fragen auftauchen wie: Warum brauchen wir BI? Wo ist der Nutzen fürs Business? Ab diesem Punkt hilft nur noch die Festlegung einer unternehmensweiten BI-Strategie und die Einrichtung eines zentralen BI-Competence-Center.

Die wichtigsten Aspekte bei der Einführung eines BI-Competence-Center hat Information Builders in fünf Tipps zusammengefasst:

1. Festlegung einer BI-Strategie. Ein BI-Competence-Center kann nicht ohne eine von der Geschäftsleitung oder dem Vorstand genehmigte BI-Strategie eingeführt werden. In einer BI-Strategie muss es globale, die gesamte Unternehmensentwicklung betreffende Ziele sowie fachliche, organisatorische, architektonische und technologische Ziele geben. Aus den Zielen werden Einzelmaßnahmen und dauerhafte Aktivitäten abgeleitet.

2. Aufstellung einer BI-Roadmap. Mit einer BI-Strategie wird für einen mindestens dreijährigen Zeitraum sichergestellt, dass die Prozessverantwortlichen eines Unternehmens optimal mit entscheidungsrelevanten Informationen versorgt werden. Auf der nächsten Stufe geht es um die konkrete Ausrichtung von BI im Unternehmen, deren Details in einer BI-Roadmap festgehalten werden. Die Roadmap muss die einzelnen Schritte zur Umsetzung der BI-Strategie untergliedert nach Ressourcen, Zeit und Kosten enthalten.



3. Gemeinsames Team aus Mitarbeitern der IT und Fachabteilungen. Gibt es in der IT-Abteilung ein Team mit umfangreichem BI-Know-how, wird es zur Keimzelle des BI-Competence-Center und anschließend um Mitarbeiter aus den Fachabteilungen ergänzt. Prägen technologische und architektonische Ziele die BI-Strategie, ist diese Vorgehensweise zu favorisieren. Kann die IT die diffizilen fachlichen Anforderungen an BI-Anwendungen nur unzureichend umsetzen, muss das BI- Competence-Center aus einer Fachabteilung heraus eingerichtet werden. Dieser Weg ist dann der richtige, wenn die BI-Strategie durch komplexe fachliche Ziele dominiert wird. Das BI-Competence-Center, zusammengesetzt aus Mitarbeitern der IT und den Fachabteilungen, definiert die strategischen Vorgaben, für die technologischen Rahmenbedingungen sorgt die IT.

4. Aufbau als virtuelle Organisationseinheit im Mittelstand. Im Mittelstand ist das BI-Competence-Center oft eine virtuelle, abteilungsübergreifende Gruppe, der in der Regel auch ein Mitglied der Geschäftsleitung angehört. Je größer ein Unternehmen, desto eher wird das BI-Competence-Center als eigenständige Organisationseinheit eingerichtet. Stehen wichtige Entscheidungen an, kommt ein Vertreter aus dem Vorstand, beispielsweise der Finanzchef, dazu.

5. Bewertung des Erfolgs mit Metriken. Bei der Gründung des BI-Competence-Center muss eine Situationsanalyse durchgeführt werden, die den Ist-Zustand beschreibt. Die einzelnen Schritte, die in der BI-Roadmap festgelegt sind, können dann im Rahmen einer kontinuierlichen Soll-Ist-Bewertung überprüft und gegebenenfalls angepasst werden. Das ideale BI-Competence-Center ist Unternehmensstrategie-, Fachbereichs- und IT-getrieben. Hier muss jedes Unternehmen für sich den richtigen Mix finden.

„Ein BI-Competence-Center ist die Steuerungsinstanz für alle BI-Aktivitäten in einem Unternehmen und hält alle Fäden in der Hand. Das Team verantwortet die gesamte Planung, die Implementierung, den Betrieb, die Koordination und die Weiterentwicklung der strategischen BI-Vorhaben eines Unternehmens“, erklärt Klaus Hofmann zur Linden, Technical Manager Germany bei Information Builders in Eschborn. „Zu den wesentlichen Aufgaben gehört die Umsetzung der zuvor definierten BI-Strategie und damit die Sicherstellung des Geschäftsnutzens der BI-Applikationen.“


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Über Information Builders

Information Builders ist einer der weltweit führenden Anbieter von Business-Intelligence (BI)-Lösungen und spielt seit über 30 Jahren eine technologisch herausragende Rolle. Die webbasierte BI-Plattform WebFOCUS zählt weltweit zu den am häufigsten verwendeten BI-Lösungen. Passend dazu bietet iWay Software fertige Integrationskomponenten, die alle SOA-Anforderungen erfüllen. Als einziger Anbieter verknüpft Information Builders BI- und Integrationstechnologien. Mit Hauptsitz in New York, 47 internationalen Niederlassungen sowie 26 Distributoren beschäftigt das Unternehmen rund 1.400 Mitarbeiter und kooperiert mit mehr als 350 Geschäftspartnern. Weitere Informationen: www.informationbuilders.de.



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Datum: 20.04.2010 - 10:38 Uhr
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